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Habsburgergold 3 - Schatzinsel Ufenau

A cache by Navikatzen ( ast126 und Kathelyen ) Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 4/21/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:



Geschichte:

Die Nacht ist dunkel und stürmisch. Verstohlen drückt sich eine kleine Gruppe vermummter Gestalten durch die regennassen Straßen von Rapperswil. Dichte Regenschleier verbergen die hoch aufragende Rosenburg vor den ängstlichen Blicken der Gefährten. Vor wenigen Minuten erst haben sie die schwer bewachte Festung hinter sich gelassen, in den Händen einen Schatz, für die Eidgenossen weitaus wertvoller als das Gold und die Juwelen darin. Die Reichtümer der verfeindeten Habsburger haben sie entwendet, jene Güter, die zur Bezahlung der Söldner auf habsburgischer Seite im Krieg um den See angehäuft worden waren. So würde das Volk auf der eidgenössischen Seeseite vor jenen - nun unbezahlten - Söldnern in Sicherheit sein, sobald der Schatz in den sicheren Mauern von Schloss Pfäffikon verborgen wäre.

"Dort unten muss es irgendwo sein!" Bebend deutet Moritz der Landsknecht auf das schwarze Gestade des Zürichsees.

"Das wird auch langsam Zeit!", antwortet einer seiner Begleiter, der keuchend eine kleine, aber sehr schwer wirkende Truhe schleppt. Leise fluchend kneift er die Augen zusammen, während er sich eilt, den eiligen Landsknecht im strömenden Regen nicht aus den Augen zu verlieren. Vor Nässe triefend erreichen die Vermummten schließlich ein kleines Boot, das am Seeufer verborgen liegt, und schieben es mit vereinten Kräften auf das Wasser hinaus.

"Möge Gott geben, dass wir die Insel überhaupt finden...", murmelt Moritz vor sich hin, während einer der Gefährten leise die Ruder ins Wasser treibt. Keiner der Bootsinsassen wagt es, ausreichend Licht zu entzünden, um einen Kompass ablesen zu können. Doch schließlich erweist sich der Himmel den Ruderern gnädig, und das kleine Boot erreicht unbeschadet die Insel Ufenau.

"Welch ein Jammer, dass wir die Pferde zurücklassen mussten", stöhnt der Kistenträger, als er seine Fracht aus einer Pfütze am Bootsgrund emporhievt. "Wenn wenigstens der Regen endlich nachlassen würde...."

"Schschttt!"

Moritz' scharfes Zischen lässt seine Begleiter erschrocken zusammenfahren. Plötzlich nehmen sie alle es wahr. Stimmen. Stimmen und Kampflärm. Hastig erklimmen die Gefährten das Ufer der Insel und spähen in Richtung des kleinen Holzstegs, welcher auf die eidgenössische Seeseite in das sichere Hurden führt. Fackeln. Hinter den dichten Regenschleiern schimmern Lichter zwischen sich rasch bewegenden Schatten, die sich auf der Brücke drängen.

"Herr im Himmel, sie umkämpfen die Brücke! Da bringen wir den Schatz niemals sicher hinüber!" Entmutig lässt der Träger seine Kiste zu Boden sinken. "Ich steige kein zweites Mal in das Boot, nicht bei diesem Wetter", gibt Moritz der Landsknecht schlotternd zurück, "wir verstecken den Schatz hier, ehe wir unseren Eidgenossen auf der Brücke zur Hilfe eilen!"

Gesagt, getan. Einige Zeit später erreicht der kleine Trupp atemlos die Männer auf dem niedrigen Steg. Völlig verdattert kommt Landsknecht Moritz vor einem fackeltragenden Offizier zu stehen, welcher ihm wohlbekannt erscheint. "Zum Gruß, Herr Hauptmann! Wir haben Kampflärm vernommen, nachdem wir auf der Ufenau gelandet sind, und sind auf schnellstem Wege hergeeilt, um die Unseren zu unterstützen..."

Ein Ausdruck der Erleichterung erhellt das Gesicht des Hauptmanns Archimedes, als er die Neuankömmlinge erkennt.

"Bei der Jungfrau Maria, Ihr kommt gerade zur rechten Zeit, Landsknecht! Nicht den Habsburgern gilt diese Schlacht, sondern den Fluten! Wir brauchen hier jede Hand, sonst spült das Wasser uns bald den Steg unter den Füßen weg. Reiht Euch zu den Männern ein und helft, die Brücke zu verstärken!"

******************

Der Morgen ist bereits heraufgezogen, als ein kleines Häuflein durchnässter und totmüder Eidgenossen Schloss Pfäffikon erreicht. Mit großer Erleichterung und ebensolcher Sorge nehmen Baron Ast, der 126te und Lady Kathelyen von Schwyz die Berichte der Eingetroffenen entgegen.

"Die Mission Rosenburg war ein Erfolg... Die Kapuziner hatten ein Boot am Seeufer versteckt, mit dem wir den Schatz der Habsburger unbemerkt auf die Ufenau übersetzen konnten. Jedoch, wir ließen ihn dort zurück, um die Truppen auf dem Holzsteg beim Kampf gegen das Hochwasser zu unterstützen. Und schließlich... die Schlacht ging verloren. Der Steg ist gebrochen, und somit selbst für Reiter unpassierbar. Der Herr vergebe uns unsere Schwäche!"

Beschwichtigend winkt der Baron ab. "Ihr habt mehr geleistet, als wir uns erhofft, geschweige denn erwartet haben. Geht nun, und ruht Euch aus. Wir werden indes einen Weg finden, den Schatz in die Sicherheit unserer Burgmauern zu bringen."

Nachdem die nächtlichen Helden sich zutieft dankbar zurückgezogen haben, sehen der Baron und die Lady sich nachdenklich an. "Die Brücke zur Insel ist zerstört. Wir werden ein Boot schicken müssen", brummelt Ast, der 126te, ohne dass er an diesem Gedanken recht Gefallen zu finden scheint.

Die junge Frau ihm gegenüber nickt ernsthaft. "Es würde den Habsburgern jedoch nicht verborgen bleiben, nachdem der Sturm nun nachgelassen hat. Gewiss werden sie inzwischen den Verlust ihres Schatzes bemerkt haben, und uns um so genauer beobachten. Ein Boot auf dem Weg zur Ufenau könnte ebenso gut den Feind auf die Spur des Schatzes führen, wie es uns von Nutzen ist."

"Nicht, wenn ein Fischerboot von Rapperswil hinausfährt", ertönt eine Stimme aus einer Nische des Raumes. "Auch die Habsburger werden ihre eigenen Leute nicht daran hindern, ihrem Tagwerk nachzugehen." Gelassene Ruhe ausstrahlend tritt Pater Raimund in den Schein der Laterne auf dem Tisch in der Mitte des Raumes.

Der Baron sah auf. "Ihr denkt an die Kapuziner?"

Leise seufzend schüttelt der Abt von Einsiedeln den Kopf. "Nein. Nicht direkt. Wir müssten die Brüder zunächst in unseren Plan einweihen. Doch jetzt eine solche Nachricht in die Stadt hinein zu schicken, wäre zu riskant. Ich denke vielmehr an einfache Bauern, die zu gewöhnlich sind, um das Interesse von Beobachtern zu erwecken. Den ganzen Tag wandert einfaches Volk auf dem großen Steg, um die Landsknechte dort draußen mit dem Nötigsten zu versorgen..."

Mit leuchtenden Augen sieht Lady Kathelyen den Priester an. "Eine weitere geheime Mission also. Unter der Maske einfacher Bauern werden unsere Gesandten unbemerkt in Rapperswil einen Schiffer suchen, der sie auf die Insel übersetzt, damit sie den Schatz bergen können..."

"... und diese Karte, die der gute Moritz gezeichnet hat, wird sie zu seiner Beute führen." Ast, der 126te breitet vorsichtig ein nasses, mit Kohle beschriebenes Pergament auf dem Tisch aus und begutachtet es mit prüfendem Blick. "Was möchte Moritz uns nur damit sagen..."

"Das werden unsere Leute gewiss herausfinden, wenn sie St.Peter und Paul auf der Insel erreicht haben", wirft die Lady tatendurstig ein. "Lasst uns keine Zeit verlieren und unter den Landsknechten geeignete Späher auswählen, die die Anweisungen eines ihrer Kameraden zu verstehen wissen."

******************

Nur wenig später starrt Ihr auf die seltsame Karte in Eurer Hand und lauscht Baron Ast dem 126ten, welcher Euch den Auftrag erteilt, eine weitere Mission zur Rettung der eidgenössischen Dörfer rund um Schloss Pfäffikon zu erfüllen.



Hinweise:

- Die Insel Ufenau ist ein Naturschutzgebiet. Bitte achte darauf wohin du deine Schritte lenkst!
- Der Cache ist speziell dazu gedacht Geocaching Coins und anderen Münzen aufzunehmen. Bitte achte beim traden darauf, dass es weiterhin wie ein Schatz wirkt!
- Dieser Cache ist der geschichtliche Nachfolger des Bruder Laempli

Viel Spass wünschen die Navikatzen alias ast126 und Kathelyen


Achtung!
Wir geben uns bei unseren Caches sehr viel Mühe. Bitte nehmt euch also Zeit diese auch mit mehr als einem Standardsatz zu logen.

Additional Hints (No hints available.)



 

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