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Brücke „Dresdner Tor“

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Hidden : 05/26/2007
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


Schrägstielrahmenbrücke „Dresdener Tor“

Bauwerksdaten der Brücke „Dresdner Tor“:
Brückenart: Sprengwerk
Bauart: Stahlbeton/Spannbeton
Brückenklasse: 60/30
Militärklasse: 50/50-100
Einzelstützweiten: 22,8 m – 36,0 m – 22,8 m
Gesamtlänge zischen den Endauflagern: 81,6 m
Spreizung der Rahmenstiele: 53,0 m
Neigung d. Stiele gg.über d. Horizontalen: 35°
Konstruktionshöhe Überbau: 0,9 m–1,6 m
Konstruktionshöhe Stiele: 0,7 m–1,3 m
Kreuzungswinkel Unterbau/Oberbau: 100 gon
Überbauquerschnitt: 5,50 m breite Platte mit Kragarmen (incl. Kappen 3,25 m) in
Längsrichtg. vorgespannt, in Querrichtg. schlaff bewehrt
Regelquerschnitt: RQ 12

Im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 15 wurde die BAB A4 von einem RQ 24 auf einen RQ 37,5 verbreitert. Dadurch musste das Überführungsbauwerk der Kreisstrasse von Mobschatz nach Merbitz über die A4 einem Ersatzneubau weichen. Das alte Bauwerk war eine 4-feldrige Fertigteilbrücke aus den 70er Jahren mit Spannweiten von 14,6 m – 19,0 m – 19,0 m – 14,6 m und einer Gesamtlänge von 67,2 m. Durch die Verbreiterung der Fahrbahn und die Tieferlegung der Gradiente um ca. 4,5 m entstand ein tiefer Einschnitt in die Landschaft. Dies ermöglicht den Entwurf eines großzügigen Bauwerks, das durch seine Gestaltung den Einfahrtscharakter nach Dresden hervorheben sollte. In einer mehrstufigen Variantenuntersuchung wurden verschiedene Lösungen untersucht, miteinander verglichen und bewertet. Neben dem klassischen Bogen mit aufgeständerter Fahrbahn kam noch ein Sprengwerk in Frage. Aus wirtschaftlicher und herstellungstechnischer Sicht ergab die letztere Lösung mehr Vorteile. Der Bogen muß in mehreren Abschnitten (Bogen-Aufständerungen-Fahrbahn) hergestellt werden, die Einhaltung des Lichtraumprofiles im Bauzustand, da die Autobahn noch höher liegt, ist schwieriger und aufwendiger und die Lehrgerüstkonstruktion ist beim Bogen komplizierter und teurer. Das Sprengwerk ist die modernere Form und gestalterisch gleichwertig. Im Zuge der weiteren Bearbeitung wurde nun noch die Form des Sprengwerks durch bestimmte Proportionen und Ausrundungen optimiert. Das Tragwerksmodell des Dreigelenkbogen wirkt am besten, d. h wenn die Stiele unten dünn und dann mit zunehmender Dicke in den leicht gekrümmten Balkenriegel übergehen und der Riegel in der Mitte dünn gehalten wird. So zwingt man die Stützlinie nahe am Tragwerk zu bleiben. Die Neigung der Stiele gegenüber der Horizontalen beträgt 35°. Somit wird eine lichte Weite der Spreizung der Rahmenstiele von 53m erreicht, um die Brückenöffnung so großzügig wie möglich zu gestalten. Die Stiele sind in die Kämpferfundamente eingespannt, der Überbau ist längs vorgespannt und in Querrichtung schlaff bewehrt. In das westliche Geländer wurde auf Anregung von Leonhardt, Andrä und Partner ein Wappen der Stadt Dresden integriert, um auch dem Benutzer der Autobahn von Chemnitz her kommend die Einfahrt zur Landeshauptstadt Dresden bewusst zu machen. Bei der Bauausführung (Errichten der neuen Bauwerks und Abbruch des alten) ergaben sich einige Zwangspunkte, da während der gesamten Bauzeit der Verkehr auf der BAB A4 vierstreifig erhalten werden mußte sowie auch der Verkehr auf der Kreisstraße nicht unterbrochen werden durfte. So war zunächst eine provisorische Verbreiterung der südlichen Fahrbahn der A4 nötig, dann konnte das neue Bauwerk hergestellt werden und danach der Verkehr der Kreisstraße auf das neue Bauwerk umgelegt werden und schließlich erfolgte der Abbruch des alten Bauwerks und die Tieferlegung der Gradiente der BAB A4.
(Quelle)

Bei den oben genannten Koordinaten müsstet ihr auf dem Cache stehen. Eine gewisse Trittsicherheit ist erforferlich.

Mit diesem Cache möchte ich mich bei Karrataka für die vielen gemeinsamen Cachetouren bedanken!

Viel Spaß wünscht Willi

Additional Hints (No hints available.)



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