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Die drei Mönche

A cache by Ni Hao Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/05/2007
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Wandere ca. 8 km durch die Natur. Gesamtdauer ca. 3 Stunden. Die Wege sind auch Mountain-Bike tauglich. Bei Schnee und Eis ist dieser Cache allerdings nicht zu empfehlen, da es am Final auf Trittsicherheit und Gleichgewichtssinn ankommt.

„Die drei Mönche“ - story zum cache

Spätes siebzehntes Jahrhundert. Das Saarland hatte entsetzlich unter den Folgen des dreißigjährigen Krieges gelitten, da zogen drei Mönche vom Orden der Zisterzienser auf der Suche nach einer neuen Heimstadt durchs Haustadter Tal. Bekanntermaßen ließen sich die Zisterzienser bevorzugt in einsamen Waldtälern mit Bachläufen nieder. So mussten nicht erst umständlich Dächer errichtet werden, um das Regenwasser in ihre Zisternen zu leiten. Kleiner Damm aufgeschüttet, Bach umgeleitet – fertig war der Weiher, in dem man dann prima Fischzucht betreiben konnte. Auch dafür waren die Zisterzienser bekannt.
Unsere drei Mönche, Frater Georgius, Paulus und Stephanus irrten also durch unsere Wälder, da es noch keinen ADAC-Tourplaner gab und an GPS war sowieso noch nicht zu denken, als sie südlich von Haustadt auf einem Bergrücken Rast machten. Kaum waren die kümmerlichen Reste der Wegzehrung ausgepackt, tauchte auch schon gar übles Gesindel auf und machte ihnen das kärgliche Mahl streitig. Als alles aufgefuttert war, wollten die Strolche natürlich mehr und zwangen die Mönche „die Säck’ links zu machen“. Da fand sich aber nichts, als ein „Bildchen“ der heiligen Jungfrau. Fluchend überließen die Räuber die Mönche ihrem Schicksal. „Kruzifix“ fluchte auch Stephanus ( er war nämlich aus Bayern )
„jetz’ hoam mia nix mea zum Beissa !“ Offenbar blieb aber der Platz beim Dieb’sgesindel sehr beliebt, denn 1813 erschlugen hier die Nachfahren der Strolche einen Bauern. Soviel Frevel schreit förmlich nach göttlicher Präsenz - was dazu führte, dass dieser Ort nun ein „geweihter“ ist und weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt ... als: - genau ! – „Bildchen“.
Nun waren unsere drei Wanderer also auch noch Bettelmönche und spielten schon mit dem Gedanken sich bei „Hare-Krishna“ zu bewerben, aber nirgends war eine Klause mit Internetzugang zu finden, um die membership-card auszufüllen und orangefarbene Kutten waren damals sowieso mega-out.
Mit knurrenden Mägen, die so langsam auf den Orientierungssinn schlugen, ( denn, wie schon erwähnt, der Orden der Garminidiktiner sollte erst so ca. 400 Jahre später gegründet werden ), gings in Schlangenlinien weiter durchs Gehölz, was offenbar für lange Zeit sichtbare Spuren hinterließ, denn jüngere Zeitgenossen tauften diesen Pfad später „Schlangenweg“.
Der Hunger also, dieser penetrante Begleiter, drängte sich zunehmend ins Bewusstsein der drei beklagenswerten Gefährten und trieb sie nun immer schneller vor sich her zu Tale, als sie auf einen Bachlauf stießen. „Ob das wohl die junge Mosel ist ?“ meinte der etwas einfältige Georgius. „Dummschwätzer“ erwiderte Paulus „ wir sind hier im Saarland. Und die Saar mündet in die Mosel, und zwar dort wo einst die Römer gehaust, bei den cleveren Treverern, viele Tagesmärsche nördlich von hier“. So schnell ließ sich Georgius aber nicht überzeugen. „Wenn dieser Bach in die Saar fließt und die Saar schließlich in die Mosel, dann ist doch dieser Bach auch ein kleiner Teil der Mosel, oder “ ? Paulus, dem so langsam der Kamm schwoll ob solch’ aberwitziger Philosophie, setzte dem Disput ein Ende : „Also gut, damit du endlich Ruhe gibst – dann ist das hier eben der Mosbach !“ --- Irgend etwas muß wohl dran gewesen sein an dieser fraglichen Logik, denn so heißt er heute noch, der Mosbach.
Kohldampf überwindet bekanntlich alle Grenzen, so auch Bäche, und schwupp, schon hatten sie die nördlichen Gestade des Mosbachs erreicht, ganz ohne Brücke. ( Heute geht’s natürlich trockenen Fußes ) Oh, hätten die Unglücklichen doch besser nicht den Fuß auf dieses Stück Land gesetzt, denn es sollte ihnen zum Verhängnis werden – lauerten doch hier Fata und Mutta Morgana, die ihnen so hinterhältig und gemein virtuelle Bratfische ins Hirn beamten – allerdings ohne Bratenduft, denn die 4D-Projektion war noch nicht erfunden. Dergestalt beflügelt hasteten die drei, dem Bachlauf folgend, weiter durchs Unterholz. „Sakrament, dös glaab’i net“ entfuhr es Stephanus plötzlich und er blieb wie angewurzelt stehen ( wodurch er einen Auflaufunfall provozierte, weil seine Kameraden natürlich den nötigen Sicherheitsabstand sträflich vernachlässigt hatten )
Ja, was war denn das, was sprang denn da im Licht der untergehenden Sonne ??? - Muntere Fischlein aus der Familie der Salmoniden, vom Typ Oncorhynchus mykiss, der Regenbogenforelle !
„ Jungs, jetzt gibt’s was auf die Gabel“ rief Paulus hocherfreut und fingerte eine kleine Angel aus dem Beutel – gewissermaßen eine frühe Version der heute bekannten „instant fisherman“. „Schürt schon mal ein Feuerchen – heut’ kocht Paule“ ... sprachs und knotete seine Lieblingsfliege, eine March Brown, ans Vorfach. Einige gekonnte Würfe und schon lagen tatsächlich drei herrliche Exemplare oben genannter Gattung im Gras. ---
Ach, hätte er doch besser nicht ... denn was die Drei nicht wissen konnten: hier herrschte der berüchtigte
Lehnsherr Fischlieb Freiherr von Forelli , der nichts mehr liebte als seine Fische und keine Gnade mit Schwarzanglern kannte, ob nun mit oder ohne Kutte. Zudem befand sich in seinen Diensten ein gar garstig Weib, ihre wahre Gestalt halb Raubfisch, halb ... na ja, - ihr Antlitz einem Krokodile nicht unähnlich, eine Hexe, so wurde gemunkelt, die der Inquisition bislang entgehen konnte. Esoxia war ihr Name und sie lauerte bevorzugt im Schilf ( oh, die Friedfische konnten manch’ trauriges Liedlein von ihr singen – also, falls sie hätten singen können ... ). So auch an diesem unheilvollen Abend. Sie schoss auf ihre nichtsahnenden Opfer zu, baute sich am Ufer vor unseren drei Hungerleidern auf und krächzte: „ Hab’ ich Euch, Dieb’sgesindel !“ –
„Nee, nee, da verwechselst Du uns“, meinte Georgius, „ die sind da oben im Wald. Wir sind nur von der örtlichen Fischereibehörde und prüfen den Besatz in diesem Gewässer.“ Paulus fand das alles noch recht spaßig und feixte: „Guckt mal Jungs, das da sollte wohl mal ’ne Nixe werden, hi, hi, hi“ --- ( nun, der aufgeklärte Leser ahnt es schon: völlige Fehleinschätzung der Situation und völlig falsche Bemerkung zum falschen Zeitpunkt, aber Konfliktmanagement steckte damals ja noch in den Kinderschuhen ) --- „So, auch noch frech werden, Ihr Lumpen !“ zeterte die Dame und schlug wild mit der Schwanzflosse. „Ich werd’ Euch zeigen, wer hier die Witze macht.“ ( oh, ooh, das klang gar nicht gut..., denn reizen sollte man Esoxia besser
nicht ) So langsam begriffen die Drei den Ernst ihrer Lage, aber da war es auch schon zu spät. „Auf ewig sollt Ihr verdammt sein, zu stehen bis zum Halse in diesen Fluten und das Wasser soll Euch in den Kragen laufen, Sommers und Winters, Ihr Frevler !“ Also sprach sie, zückte ihre Zaubergräte und verwandelte die drei bemitleidenswerten Gesellen zu Stein, wie gemein. --- Tja, so kann’s gehen, wenn man ohne Erlaubnisschein angelt - klarer Fall von „dumm gelauff’“. Und zur Mahnung für alle Schwarzangler stehen sie noch heut’ da, die drei Mönche. - - -
Und die Moral von der Geschicht’:
Lasset den Fischlein ihren Frieden und geht lieber cachen – das rät Euch

Ni Hao !

Wandere nun auf den Spuren der „Drei Mönche“ durch die Natur. Neben bewährten Geo-Cacher Werkzeugen ist keine Spezialausrüstung erforderlich, aber:
Eine kleine Wasser - Reserve aus der Trinkflasche musst Du für die Aufgabe an WP 7 aufbewahren. Außerdem wirst Du eventuell dankbar sein, wenn sich im Rucksack ein trockenes Handtuch und ein kleiner „Putzlumpen“ finden läßt ...

WP 1
ACHTUNG ! Die Schilder wurden entfernt. Ersatzangaben vorort beachten !

Parke Dein „Cachemobil“ bei N 49° 24. 319’ / E 06° 43. 813’.
Hier, mitten auf dem Parkplatz, von ein paar Bäumen “geschützt“ findest du Hinweisschilder für Radfahrer. Addiere alle sichtbaren Ziffern
( nicht Dezimalzahlen ! ) und bilde die einstellige Quersumme:

A = ?

Wieviele Fahrräder sind insgesamt abgebildet ?

B = ?

A + B = C

WP 2 N 49° A (Ax2). (A-1) 77’
E 06° 43. 7 (Ax2)(A+C)’

Wählst Du hier Deinen Standort geschickt, siehst Du C Bäume, die runde, weiße Wegmarkierungen mit roten Ziffern tragen. ( Natürlich solltest du Dich wenigstens einmal um die eigene Achse drehen, damit Du sie auch siehst )
Wie oft siehst Du die Zahl „C“ ? Anzahl = D

D = ?

WP 3 N 49° AB. (3xA+D) (A+C)A’
E 06° 43. (2xB) (A+C) 0’

Hier stehst Du an den Überresten einer “Schutzhütte”, die so stabil war, daß man sie sprengen mußte, als sie ihren Zweck ( Gott sei Dank ) erfüllt hatte.
Finde im geborstenen Gemäuer einen Micro und löse die Aufgabe darin.
Du mußt hierzu keine Zäune überwinden ! ( das wäre auch verboten )

WP 4 N 49° 23. 9 ( A,B oder C ? ) 1’
E 06° 43. ( B+B ) 00’

Ein “wundervoller” Ort, wie Du hier erfahren kannst, obwohl sein Ursprung eher schaurig ist: Hier wurde im Jahre 1813 ein Bauer von Räubern erschlagen.
Heute ist dies ein Ort der Andacht und bei Muggels sehr beliebt.
( Bitte verhalte Dich hier rücksichtsvoll )
Wann wurde die Steinkapelle eingeweiht ?
Notiere die zweite und vierte Ziffer der Jahreszahl: E und F

E = ?
F = ?

WP 5 N 49° 23. (F-1) 1 C’
E 06° 43. (F-C)(A+C)(F-A)’

Der gelbe "Schlanke" trägt allerlei Angaben auf seiner Stirn. Das oberste Wort ist die Lösung:
Anzahl der Buchstaben des Wortes = G

G = ?

WP 6 N 49° 23. C (E-1) 1’
E 06° 4(G-C). EG0’

Ein „hölzerner“ Gesell’ will dir hier den Weg versperren. Macht nichts, geh um ihn herum und finde zu seinen Füßen einen Micro mit einer Aufgabe. ( Nicht der liegende Gesell’, sondern der Aufrechte am Ende des Pfades steht auf dem Micro )

H = ?

WP 7 N 49° 23. GA(C+D)’
E 06° 42. EF(F-A)’

Ein Baumstumpf beschützt hier einen „Cacheoïd“. Man könnte meinen, er wäre bereits gefunden, der Cache, aber nein, wie gemein – die Dose lädt zu einer weiteren Aufgabe ein ! ( ... und wehe, wenn Deine Trinkflasche jetzt schon leer ist ... )

I = ?

WP 8 N 49° 23. IG(B+B)’
E 06° 43. A(I-A)(G-F)

Karriere zu machen scheint auch bei Waldbewohnern so eine Sache zu sein ... Hier jedenfalls haben sie wieder Einen „abgesägt“. Er hält aber noch ein Rätsel für Dich bereit. Wie viele Buchstaben hat das Lösungswort ? Notiere die letzte Ziffer der Zahl = J.

J = ?

Folge ab hier weiter dem schmalen Weg, der links an der Ruhebank vorbei führt.

WP 9 N 49° 23. EI(D+1)’
E 06° 43. CAG’

Hier gibt’s mal nichts zu finden. Wende Dich nun nach links und folge dem Weg ins Tal.
Achtung ! Der Waldweg endet an einer stark und schnell befahrenen Landstraße. Bitte daher äußerste Vorsicht beim Überqueren der Straße !
( Kinder, Hunde und sonstige, schwer zu kontrollierende Cacher-Gefährten, unbedingt festhalten / anleinen )

WP 10 N 49° A(D+1). H(I-B)(C+A)’
E 06° (I/2)B. JG(E-B)’

Siehst Du die Schilder an der Stange ? Dann tritt näher, betrachte sie
( und nicht nur sie ) von allen Seiten und sage mir, wie oft ist hier dieser Fluß erwähnt, der bei Konz / Trier in die Mosel mündet ? ( ...aber schau’ genau ! )
Anzahl des gesuchten Wortes (=Flusses) minus 1

K = ?

Haaalt ! Du bist hier noch nicht ganz fertig. Dieser Standort hat auch eine Nummer.
Bilde die Quersumme der Nummer ( mach’ Dir nichts ’drauß, wenn Du diese Zahl schon einmal errechnet hast ... )

L=?

WP 11 N 49° 24. AJ(vK)’
E 06° 43. H(G-C)(L/A)’

Du hast Glück, denn die “Drei Mönche“ haben vorgesorgt, damit Du trockenen Fußes dem Cache entgegen eilen kannst. Aber nicht ohne Dir hier den entscheidenden Hinweis für den Ort Deiner Begierde zu besorgen:
Zehn kräftige Burschen tragen Sorge, daß eilige Cacher nicht in die „reißenden Fluten“ stürzen. Vier von ihnen haben dabei noch festen Boden unter sich. Die restlichen Sechs aber ... sieh’ selbst. Einer der Sechs nun birgt das Geheimnis, wo die „Drei Mönche“ ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. ( Du wirst staunen ... )

FINAL

ACHTUNG: Aufgrund zahlreicher Muggel-Angriffe wurde der ursprüngliche Final zum Pre-Final umfunktioniert. Hier erfährst Du die neuen Koordinaten der eigentlichen Final-Box.
BEACHTE: Die zuvor ermittelten Buchstaben=Ziffern haben hier keine Bedeutung mehr !
Dekodiere nach der Regel A=1; B=2; C=3 usw.

Insbesondere im Sommer ist dieser Ort bei Muggels sehr beliebt, die sich hier mit allerlei eigenartigem Gerät aufhalten. Fürchte sie nicht. Sie sind genau so friedlich wie Geo-Cacher ! Einige von Ihnen kennen Dein Begehr und werden Dich vielleicht im Notfall sogar retten ...

Da Du nun den Cache geborgen hast, Dich von den Strapazen erholt und hoffentlich an der Natur ringsum erfreut hast, sage den „Drei Mönchen“ Lebewohl, verstaue den Cache wieder sicher und finde nun Dein Cache-Mobil wieder. Zwei Möglichkeiten bieten sich an:
Kehre zurück zum WP 10, wende Dich nach links und folge der Landstraße ca. 900 m. Du siehst dann den Parkplatz auf der rechten Straßenseite. Es geht aber auch schöner ( und sicherer – wie gesagt, die Straße ist stark und schnell befahren )
Kehre zurück zum WP 11. Kurz davor gabelt sich der Waldweg. Folge dem Weg links leicht bergauf. Er endet als Feldwirtschaftsweg an einer Straße ( direkt gegenüber vom Friedhofseingang ) Biege hier rechts auf die Straße ab. Nach ca. 90 m in einer Linkskurve zweigt rechts / geradeaus ein Feldwirtschaftsweg ab. Folge diesem, überquere am Ende ( vorsichtig ! ) die Landstraße und Du bist am Parkplatz.

Happy hunting wünscht Euch

Ni Hao !

Additional Hints (Decrypt)

JC07: Onhzehvar pn. 15z yvaxf ibz Jrt
Svany: N tyrvpu rvaf; O tyrvpu mjrv ...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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