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This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo caturus,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Der Schatz des Schinderhannes

A cache by caturus Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 07/01/2007
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Höhenlage: 640m / EPE: 6,6m

Schinderhannes

Johannes Bückler, der "Schinderhannes", ist einer der bekanntesten Räuber Deutschlands. Er wurde 1777 oder 1778 in Miehlen im Taunus als Sohn eines Abdeckers geboren. Seine Eltern ließen sich im Hunsrück nieder, wo sich der Vater mehr schlecht als recht verdingte. Johannes Bückler begann um 1795 mit kleineren Diebstählen seine kriminelle Karriere. Die geringe Beute diente wohl der Eigenversorgung. Obwohl Schinderhannes mehrfach inhaftiert wurde, konnte er immer wieder ausbrechen. Die erste Flucht gelang ihm 1796 in Kirn, spektakulär war der Ausbruch aus dem Simmerner Gefängnisturm 1799.
Nach seiner Flucht aus Simmern erreichte seine verbrecherische Karriere ihren Höhepunkt. Mit seiner Bande erstürmte er die Häuser begüterter Kaufleute oder überfiel auf offener Landstraße die Reisenden. Durch Brandbriefe, die er mit "Johannes durch den Wald" unterzeichnete, erpresste er größere Geldsummen. Er stellte "Sicherheitskarten" aus, die den Besitzern freies Geleit garantieren sollten. Alle Versuche, der Bande das Handwerk zu legen, schlugen fehl. Schinderhannes und seine Komplizen fühlten sich so sicher, dass sie selbst an Hochzeiten und Kirchweihfesten teilnahmen. Insgesamt beging die Bande in sechs Jahren mindestens 211 Delikte.
Ab 1801 zeichnete sich die Wende ab. Die Bewohner von Staudernheim an der Nahe setzten sich erstmals gegen einen Angriff der Bande zur Wehr. Außerdem wurde seitens der Obrigkeit der Fahndungsdruck verstärkt, was erste Verhaftungen zur Folge hatte. Schinderhannes setzte sich mit einigen Getreuen 1802 auf das rechte Rheinufer ab, um sich dem Zugriff durch die französische Verwaltung zu entziehen. Bei Wolfenhausen im Taunus wurde er am 31. Mai 1802 verhaftet, dann nach Frankfurt überstellt und schließlich den Franzosen in Mainz ausgeliefert.
In der Hoffnung auf Strafmilderung legte er ein umfassendes Geständnis ab. Am 20. November 1803 verurteilte das Spezialgericht ihn und 19 Mitschuldige zum Tode durch die Guillotine. 24 Angeklagte erhielten langjährige Freiheitsstrafen. Die übrigen wurden freigesprochen. Die Hinrichtung von Johannes Bückler und seinen Gefährten, am 21. November 1803, wurde zu einem großen Spektakel mit geschätzten 40.000 Schaulustigen.

Wer weitere Informationen zum Schinderhannes haben möchte, empfehle ich folgende Seite (visit link)

Doch nun zum Schatz des Schinderhannes. Es ist gut vorstellbar das die Räuberbande in dieser felsigen und unwegsamen Gegend im Mai 1802 gelagert hat. Vielleicht haben Sie einen Teil ihrer Raubbeute versehentlich liegen gelassen, weil sie überstürzt fliehen mussten? Findet es einfach heraus und begebt euch auf die spannende Suche nach dem Schatz des Schinderhannes.

Es gibt zwei Routen den Schatz zu finden:

1) Die Senioren Räuber Route - einfach dem Richtungspfeil des GPS Empfängers folgen. Ebene Wege, allerdings nicht für Kinderwagen und Rollstühle geeignet! Einfache Wegstrecke: 1,20 km, Terrain 1.5 auf dem Weg, Terrain 3 am Cache!

2) Die Schatzjäger Route - eines Räuberhauptmannes würdig! Sie führt über Stock und Stein und macht richtig Spaß!
Folgt einfach bei N 50°13.798 / E 008°25.601 dem Pfad mit der Wanderweg Markierung „Roter Milan“. Es erwartet euch ein sehr schöner felsiger Bergpfad der streckenweise beinahe alpinen Charakter annimmt. 180 Höhenmeter sind zu bewältigen. Dieser Wanderweg führt euch in einem Rundkurs von 4 km zum Schatz und zurück zum Parkplatz.

Da zu Zeiten des Schinderhannes der Federkiel als gängiges Schreibwerkzeug fungierte, aber leider nicht in den Cache passte, möchte ich euch bitten einen Stift zum loggen mitzubringen.

„Das ist der Schinderhannes, Der Lumpenhund, der Galgenstrick, Der Schrecken jedes Mannes, Und auch der Weiber Stück...“.

Schinderhanneslied, Carl Zuckmayer

Additional Hints (Decrypt)

Na qra Xbbeqvangra frug vue rvara Sryfxnzva. Nz Obqra qrf Xnzvaf yvrtg qvr Qbfr va rvarz xyrvara Sryfybpu. Avpug bora nhs qrz Sryfra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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