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Industriegeschichte Chemische Fabrik Kalk I

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Hidden : 8/13/2007
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


Industriegeschichte Chemische Fabrik Kalk I


Julius Vorster und Dr. Hermann Grüneberg gründeten 1858 in Kalk die Firma Forster und Grüneberg. Deren erste Produkte waren Kalisalpeter als Hauptprodukt und Soda als Nebenprodukt.

Nach Eröffnung des Steinsalzbergbaus in Staßfurt begann 1860 die bergmännische Erschließung der Kalilagerstätten, die bei der Suche nach Steinsalz zufällig gefunden worden waren. Dr. Grüneberg ließ Abraumsalze aus einer alten Saline in Staßfurt nach Kalk schicken. Hier wurden sie in Holzbottichen mit Dampf gelöst und aus der Lösung nach der Abkühlung auskristallisiert. Die so entstandenen Zwischenprodukte wurden erneut gelöst und auskristallisiert, bis reines Kaliumchlorid entstanden war. Das war die erste fabrikatorische Verarbeitung roher Kalisalze und damit der Anfang der deutschen Kaliindustrie.


Fabrikgebäude CFK, anno 1860

Fabrikgebäude bei Nacht CFK, anno 1987

Dr. Grüneberg und Julius Vorster erkannten schon frühzeitig, dass dem Markt neben Kali auch Phosphat und Stickstoff angeboten werden muss. Sie nahmen 1865 erstmals Ammonsulfat und Phosphat ins Produktionsprogramm auf. 1892 erfolgte die Umbenennung in Chemische Fabrik Kalk (CFK).

Die CFK gehörte seit 1930 mit ihrem Stickstoff-Phosphor-Dünger KAMP zu den Pionieren der Mehrnährstoffdüngerindustrie. 1953 folgte der Dreikomponentendünger KAMPKA, der zusätzlich eine Kalikomponente enthielt.

Beteiligung der Salzdetfurth AG (K+S)

Bereits 1953 übernahm die Salzdetfurth AG, die in der CFK einen dauerhaften Kaliabnehmer sah, 25 % an der CFK. 1957 stockte sie ihre Beteiligung auf 75 Prozent auf und übernahm 1960 das Werk zu 100 Prozent. Nach der Übernahme baute die CFK die Palette der angebotenen Düngemittel immer weiter aus und bot darüber hinaus auch Futterphosphate für die Futtermittelindustrie an.

Als 1970 der Zusammenschluss zwischen der Kali und Salz AG und der Salzdetfurth AG erfolgte, brachte letztere die CFK in das neue Unternehmen ein. In den 70er Jahren steigerte die CFK ihren Umsatz mit dem Düngemittel „KAMPKA“ sowie mit Soda, Calciumchlorid, Feinchemikalien, Futterphospaten und Spezialdüngern (Blumen- und Gartendünger). Im Zuge der Neuorganisation der Kali und Salz AG übertrug die CFK 1971 den Verkauf der Spezialdünger an die COMPO.

Produktions- und Handelsgeschäft

Die Produktion wurde Ende 1993 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Seitdem arbeitet die CFK erfolgreich als Handelshaus mit verschiedenen europäischen Produzenten, hauptsächlich im deutschen und europäischen Markt.

(Quelle und weitere Infos: www.cfk-gmbh.com)




Dieser Cache führt Euch zu den Köln Arcaden. Dort findet Ihr einige interessante Hinterlassenschaften Kalker Industriegeschichte.
Bereits von Weitem erkennt Ihr den historische Wasserturm der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk. Der denkmalgeschützte Turm wurde 1904 errichtet und ist 43,60 Meter hoch. Als Besonderheit befindet sich im Inneren ein Schornstein, der früher aus der Spitze weißen Rauch aufsteigen ließ.

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Neben dem Wasserturm findet Ihr noch eine große Turbine am Eingang zu den Arcaden sowie einige Schaltpult von damals im Parkhaus. Schaut Euch in Ruhe um und findet die notwendigen Zahlen.
   
Auf dem Schaltpult aus der Energiezentrale 1 der CFK findet Ihr drei Telefone. Addiert die drei Nummern und setzt sie gleich A.

Schaut auch auf das andere Schaltpult aus der Sodaproduktion. Die Zahl über "MS" ist gleich B.

Auf der Turbine findet Ihr eine Zahl der Form 2C|D2. Ersetzt C und D durch die passende Ziffer.
   
Der Cache findet ihr bei N50° 56.(B-C*(D+1)+2) E6° 59.(A/12,934). Achtet auf Muggles!

Bitte unbedingt einen Stift zum Loggen mitbringen!

Anfahrt

Straßenbahn:
1 und 9 (Haltestelle Kalk Post)
Bus:
159 (Haltestelle Kalk Post)




Additional Hints (No hints available.)



 

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Last Updated: on 11/15/2017 3:33:37 PM (UTC-08:00) Pacific Time (US & Canada) (11:33 PM GMT)
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