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Franconodal IV - Merische

A cache by Alkoholix Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 01/05/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Kleiner Spaziergang durch den Ort. Der insgesamt flache Weg ist Kinderwagen und auch Rollstuhl geeignet, das Finale inzwischen auch. Die Strecke ist ca. 2,5 km lang (je nach gewähltem Weg evtl. auch länger) und man sollte dafür (je nach Ortskenntnis und Fortbewegungsart) zwischen 60 und 120 Minuten benötigen. Parkplätze sind entlang des Weges immer wieder ausreichend vorhanden.

Da die Strecke teilweise innerorts verläuft, bitte beim Überqueren von Straßen auf den Verkehr achten!



*** bitte beachten *** 27. September 2014: Änderung der Finalkoordinate, neue Berechnung derselben!! ***

Der Cache ist Teil einer Reihe, die sich mit der Geschichte von Frankenthal und seinen Vororten beschäftigt. Leider ist durch den Krieg und die Nähe zur BASF sehr viel zerstört worden. Die Punkte führen Euch zu Stellen, an denen Ihr vielleicht auch schon oft, ohne darauf zu achten, vorbeigekommen seid. Nicht alle Stellen sind "historisch wertvoll", und diesmal ist die Aufgabenstellung ein wenig anders als bei den vorausgegangenen Teilen der Serie . Ein Stück Rechnerei ist auch dabei, es soll ja nicht zu langweilig werden .

Weitere Caches der Serie:
Franconodal I - Studirnheim
Franconodal II - Flammersheim
Franconodal III - Appinstein
Franconodal V - Franconodal
Franconodal Bonus - Geschichte im Dunkeln
Daher den Hinweis im Logbuch beachten, für den abschließenden Bonus-Cache.

Wappen Mörsch

Lage:
Mörsch liegt auf dem Südhang einer leichten Bodenwelle in der Rheinaue etwas unter 90 müNN. Westlich der Bodenwelle, die den Ort trägt, steigt die Niederterrassenkante etwas an. Östlich davon fließt die Isenach (hier auch Mörschbach genannt) von Süden nach Norden. Mörsch lag ursprünglich direkt am Rhein, bis der Fluss 888 seinen Lauf verlegte. In Quellen aus dieser Zeit findet Mörsch auch Erwähnung als Fährort.

Älteste Erwähnung des Ortes:
30. Mai 766: das Ehepaar Radolf/Radulf und Irmingard schenkt dem Kloster Lorsch einen Hof mit 30 Morgen Ackerland und eine Wiese in Merische.

Historie:
Der Ort dürfte fränkischen Ursprungs sein.
Durch die verschiedenen Schenkungen an das Kloster Lorsch im 8.Jhd. hatten die dortigen Mönche in der Mörscher Gemarkung einen Grundbesitz von rund 120 Morgen Ackerland und sechs Wiesen.
Unter König Arnulf von Kärnten kam Mörsch 893 zunächst unter die Oberhoheit des Erzbischofs von Trier, aber noch vor der Jahrtausendwende kam Mörsch an das Bistum Worms. Unter Bischof Buggo I. mussten die Mörscher zur Unterhaltung der Wormser Stadtmauer beitragen. Im Kriegsfall hatten sie ein Stück der Stadtmauer zu besetzen und zu verteidigen. Dafür durften sie ihre Habe innerhalb der geschützten Stadt in Sicherheit bringen.
1184 verlieh der Wormser Bischof Conrad II. Großfrankenthal das Patronat über die Kirche zu Mörsch. Das Frankenthaler Stift erwarb verschiedene Güter in Mörsch. 1449 wird der große Klosterhof mit Weiher im Besitz von Großfrankenthal erwähnt.
Im Wormser Synodale von 1496 wird die alte Stephanskirche („niedergelegt“ 1924) als Pfarrkirche erwähnt. Die Stephanskirche soll vom Ritter von Scharfenbeck erbaut worden sein.
Zur Zeit der Reformation teilten sich die Grafen von Nassau, die 1530 die neue Lehre angenommen hatten und der Bischof von Worms die Herrschaft über Mörsch. Es entstand eine reformierte Gemeinde. Von 1565 ab benützten die Reformierten die St.-Stephans-Kirche. Schwierigkeiten waren unumgänglich durch das Nebeneinander von Anhängern der neuen und der alten Lehre.
Die Pfarrei Mörsch war im Mittelalter mit einem Pfarrer besetzt, einen Kaplan, vier Kirchengeschworene, einen Küster und einen Glöckner. Zum Zeichen der Abhängigkeit mussten dem Bischof jährlich zwölf und einhalb Albus (ein spätmittelalterlicher, silberner "Weißpfennig" in Groschengröße) vom großen Zehnten entrichtet werden. Das Augustinerchorherrenstift als Patronatsherr war für die Erhaltung des Kirchengebäudes zuständig, hatte für die Paramente (die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien) zu sorgen, 24 Pfund Öl zu liefern und das Pfarrhaus zu unterhalten. Die Kirchengemeinde war zuständig für das Kaplanshaus, die Beschaffung von Wachs für die Kerzen und die Unterhaltung des Beinhauses (ein überdachter Raum, in dem sich Gebeine von Toten befinden). Die Gemeinde sorgte für den Taufstein, die Glockenseile und die Glocken, die Kirchhofsmauer, die Totenbahre und die sog. Beinbrecher (eine damals gebräuchliche Vorrichtung, zur Abhaltung der Tiere von den Kirchhöfen). Während des 30-jährigen Krieges und des pfälzischen Erbfolgekrieges wurde Mörsch durch seine Nähe zur stärksten Festung der Kurpfalz in den Kampf um die Stadt mit einbezogen. Mit dem Toleranzedikt des Kurfürsten Philipp Wilhelm 1685 durfte die Religion beider Seiten frei ausgeübt werden. Bei der Kirchenteilung 1705 fiel das Gotteshaus zwar den Katholiken zu, die Protestanten hatten aber das Mitbenutzungsrecht. Die Stephanskirche wurde zu einem Simultaneum, das bis Mitte des 19. Jhd. bestand.
In der französischen Revolutionszeit und den darauffolgenden Kriegen ereilte Mörsch das Schicksal des linken Rheinufers – Besatzung, Plünderung, Abgaben. Die französische Herrschaft beendete aber auch die Feudalherrschaft. Die Güter verschiedener Klöster und der adlige Grundbesitz wurden bei der Säkularisation 1803 enteignet und z.T. versteigert. Die nun freien Bauern konnten so Grundbesitz erwerben und ihre Güter vergrößern. Bei der Neuordnung der politischen Verhältnisse nach dem Wiener Kongress 1815 kam Mörsch als selbständige Gemeinde zum Landkreis Frankenthal und zum bayerischen Rheinkreis. 1853-55 wurde die heute noch bestehende Heilig-Kreuz-Kirche (oder Matthäuskirche) von den Katholiken unter Bauleitung des Bezirksbauschaffners Jakob Gabriel durch die Maurermeister Melchior Forthuber, Frankenthal und Jakob Grüsser, Oggersheim erbaut.
Bis die St.-Stephankirche 1924 wegen Baufälligkeit niedergelegt werden musste, wurde sie noch weiter von den Protestanten benutzt. Nach einer Übergangszeit, in der die Gottesdienste erst in einem Schulsaal, dann in einer Gastwirtschaft abgehalten wurden, wurde 1953 die Christuskirche gebaut. Von der alten Kirche ist nur noch das filigrane schmiedeeiserne Turmkreuz des 1820 errichteten Turmes erhalten.
Noch zu erwähnen ist die große Überschwemmung von 1882/83, die zwar damals viel Unheil über das Dorf brachte aber auch Gutes zur Folge hatte. So entstanden viele solide Wohnungen, die Straßen wurden höher gelegt und 1886 gepflastert. Am 29.Dezember 1882 hatte der Wasserstand des Rheins die Höhe von 6,65m erreicht. Da brach in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember der Rheindamm bei Oppau und in der nächsten Nacht der Kanaldamm. Die Fluten brachen über die Mörscher Flur und die niedrigen Gassen von Mörsch herein und brachten 90 Gebäude zum Einsturz und machten weit über 100 baufällig. Der Wiederaufbau wurde sofort begonnen und am 25. August 1883 konnten sämtliche Gebäude wieder bezogen werden. Ein Wegekreuz wurde zur „Erinnerung ab die Überschwemmung 1883“ vom Bildhauer E.Glückstein errichtet, gestiftet von Nannchen und Gretchen Schneider.
Sehenswert ist auch das letzte Fischerhaus des Ortes, errichtet im frühen 19.Jdt. Der eingeschossige Putzbau mit Satteldach und vorgelagertem Garten wurde jüngst sehr schön renoviert. Ebenso der alte Friedhof, der in einer Aktion mit SWR4 im letzen Jahr als „Park der Ruhe“ sehr schön hergerichtet wurde.
Wer mehr über die Geschichte von Mörsch lesen möchte, dem sei das kleine Heftchen „Mörsch und Peters-Au am Rhein geschildert von Friedr. Joh. Hildenbrand“ von 1900 empfohlen sowie das Buch „Die Geschichte der Stadt Frankenthal und ihrer Vororte“ von 1970, herausgegeben von Anna Maus.

Hier Eure Aufgabe:
Findet heraus, von wo aus die Fotos aufgenommen wurden, ermittelt die einzelnen Koordinaten und berechnet das Finale mit den gesuchten Buchstabenwerten. Um die Suche nach den Objekten etwas zu erleichtern, braucht ihr euch nur innerhalb der Grenzen des „Stern von Mörsch“ zu bewegen. Hinweis: zum Aufnehmen der Fotos standen wir nie AUF einer Straße! Ihr müsst Euch also nicht in Gefahr begeben.

In dem seit 1919 zu Frankenthal gehörenden Stadtteil leben derzeit ca. 3030 Einwohner auf 13,3 km².

Viel Spaß beim Suchen!

Ursprünglicher Inhalt des Cachebehälters: Logbuch, Bleistift, Spitzer, Radiergummi, Stash-Note (bitte im Cache belassen)
LED-Schlüsselanhänger
8 Marienkäfer
2 Memomagnete
2 Dekomotivklammern

Stern von Mörsch
"Stern von Mörsch"
Foto 1 (midres)
Foto 1 (1168x1752)
Foto 1 (2336x3504)
N 49° 3A.--- E 008° 2-.B--
Foto 2 (midres)
Foto 2 (1168x1752)
Foto 2 (2336x3504)
N 49° 3-.--- E 008° 2-.C--
Foto 3 (midres)
Foto 3 (1168x1752)
Foto 3 (2336x3504)
N 49° 3-.--- E 008° 2-.D--
Foto 4 (midres)
Foto 4 (1168x1752)
Foto 4 (2336x3504)
N 49° 3-.--- E 008° 2-.E--
Foto 5 (midres)
Foto 5 (1168x1752)
Foto 5 (2336x3504)
N 49° 3-.F-- E 008° 2-.---
Foto 6 (midres)
Foto 6 (1168x1752)
Foto 6 (2336x3504)
N 49° 3-.G-- E 008° 2-.H--
Foto 7 (midres)
Foto 7 (1168x1752)
Foto 7 (2336x3504)
N 49° 3-.I-- E 008° 2-.---
Checker-Bild (midres)
Checker-Foto (1752x1168)
Checker-Foto (3504x2336)
Zum Überprüfen der gefundenen Koordinaten: Auf dem Bild fehlende, 4.-stellige Jahreszahl - 1901 = (A+B+C+D+E+F+G+H+I)
Den Cache findet Ihr bei:
N 49° 3(B-G).(D-H)(B-A)(C+A)
E 008° 2G.(F+B)(E-I)(D-A)
Sollte das Final doch mal vermuggelt sein oder es Euch sonst irgendwie unheimlich vorkommen oder für Mitcacher, die aus körperlichen Gründen nicht an den Cache herankommen, gilt natürlich auch:
Wer uns eine Email mit den errechneten Endkoordinaten und ein Bild vom vermuteten Finale zuschickt, bekommt nach positiver Überprüfung die Logerlaubnis und die Bonusnummer per Email zugeschickt.
Emails bitte an: alkoholix( ät )weineundkohlen.de



Cache-Text als PDF
Cache-Bilder als PDF

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu, ovggr ahe ibz Jrt nhf (vfg nhpu rvasnpure)!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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