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Dresdner Kirchen: St.Philippus

A cache by TeenageMutantHeroPurple Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 01/10/2008
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

für Kinder geeignet, Rollstuhlfahrer brauchen Hilfe bei der Bergung der Hinweise und des Caches, Spielplätze auf dem Weg, eine Richtung ca. 1km, ältere Cacher brauchen eventuell eine Lupe, ungeübte Cacher benötigen 1h


HINTERGRUNDWISSEN:

Diakonenbildungsanstalt (Kapelle Gorbitz):

Die kirchliche Bildungseinrichtung wurde am 1. Mai 1872 vom Diakonieverein der evangelischen Landeskirche auf der Uthmannstraße 59 in Obergorbitz gegründet. Ziel der Einrichtung war die Ausbildung junger Männer für die Diakonie und die Innere Mission. Außerdem bestand ein Erziehungshaus für “entartete und gefährdete Kinder”, die hier eine Schulbildung erhielten.
So umfaßte die Anstalt in Gorbitz zwei Mädchenfamilien und drei Knabenfamilien von durchschnittlich 12-15 Kindern. Der Gottesdienst wurde von dem Vorsteher, der Unterricht von diesem und einem Kandidaten gehalten.
Von Anfang an hatte das Unternehmen mit den größten Schwierigkeiten zu kämpfen.
Die Geldmittel waren außerordentlich bescheiden, aber die Worte des 23. Psalms, der der Hauspsalm geworden ist: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln"; sind stets in Erfüllung gegangen. Es ist auch vorgekommen, daß der Vorsteher nur noch einen Zweipfenniger und eine Groschenmarke in den Händen gehabt hat; zu gleicher Zeit aber kamen die ersten großen Gaben. Für die Bildungsanstalt wurde aus Spendenmitteln zwischen 1876 und 1880 ein ausgedehnter Gebäudekomplex errichtet, zu dem neben Schule, Kapelle und Mädchenwohnheim auch eine Gärtnerei und zwei Wohngebäude gehörten. Diese dienten als Unterkunft der Knaben und Männer und wurden als “Bienenkorb” und “Schweizerhaus” bezeichnet. 1893 konnte noch ein Bauerngut in Oberpesterwitz erworben werden. Unter Aufsicht der angehenden Diakonen widmeten sich die hier untergebrachten Jugendlichen dem Obst- und Gartenbau. Der Verkauf der Erzeugnisse diente zur Finanzierung der Anstalt. Erster Leiter der Anstalt war der Pfarrer Emil Christian Fürchtegott Höhne (1843-1925).

Das Hauptgebäude entstand 1878/79 auf dem Grundstück Uthmannstraße 26. Im Erdgeschoss befanden sich die Unterrichtsräume, im Obergeschoss eine Kapelle, die auch von den Bewohnern der Orte Ober- und Niedergorbitz genutzt werden konnte. Es hatte aber nur einen Flügel, den andern ließ Herr Kammerherr Baron von Burgk als guter und getreuer Nachbar auf seine eigenen Kosten errichten, so zwar, daß sie eine Zeitlang die Zinsen bezahlten, er ihnen dann die Zinsen erließ und testamentarisch endlich auch auf das Kapital verzichtete, zu welchem er noch 500 Mark in bar hinterließ. Herr Baron von Burgk und seine Frau Gemahlin haben auch dazu beigetragen, die Anstaltskapelle mit dem würdigen Schmuck und den heiligen Gefäßen zu versehen.
Ost- und Westflügel beherbergten dann die Wohnräume des Anstaltsleiters Höhne und seiner Mitarbeiter. Am 1. Advent 1879 konnte die Kapelle vom Briesnitzer Pfarrer Zehme feierlich geweiht werden.

1899 wurde die Gorbitzer Diakonenbildungsanstalt geschlossen und nach Moritzburg verlegt, wo die Einrichtung bis heute noch besteht. Die Gebäude an der Uthmannstraße erwarb die Gemeinde Obergorbitz und nutzte sie ab 1900 als Schule. Die frühere Kapelle übernahm die 1913 selbstständig gewordene Gorbitzer Kirchgemeinde als Gotteshaus. Bereits 1907 war auf dem Grundstück ein hölzerner Glockenturm aufgestellt worden, in dem bis heute drei Gussstahlglocken läuten.
1925-1928 erfolgten einige Veränderungen am Gebäudekomplex. Während eines der Gebäude heute Domizil der 74. Mittelschule ist, blieb die Kapelle als Gotteshaus erhalten.

Zur Ausstattung gehören mehrere vom Maler Karl Schulz gestaltete Glasfenster, die u. a. ein Hirtenmotiv zeigen und die Namen von 194 Gefallenen des Ersten Weltkrieges tragen. Angefertigt wurden diese in der Wölfnitzer Kunstglaserei Horst Heymann. Die Orgel stammt von der Firma Jehmlich und kam 1914 in die Kirche. 1956 wurde sie restauriert und um zwei Register erweitert. Bis heute finden in der Kapelle regelmäßig Gottesdienste statt. An den Anstaltsgründer und den Beginn der Diakonenausbildung in Sachsen erinnert seit dem Reformationstag 2002 eine Gedenktafel.

Gemeindezentrum St. Philippus:

1981 begann Pfarrer Johannes Böhme, die jüngste Gemeinde des damaligen Kirchenbezirkes Dresden West im entstehenden Neubaugebiet Gorbitz aufzubauen. Anfangs fanden die Veranstaltungen der kleinen Gruppe noch in Wohnungen oder in Räumen benachbarter Kirchen statt. Im Tausch gegen ein anderes kircheneigenes Grundstück sollte Pfarrer Böhme 1983 vom damaligen Staat der DDR ein Baugrundstück für die Gorbitzer Kirchgemeinde erhalten. Durch jahrelange Diskussionen zwischen Kirchenvertretern und der DDR-Führung, die einen Kirchenbau im Neubauviertel zunächst ablehnte konnte erst am 28. September 1990 der Grundstein für ein eigenes Gemeindezentrum gelegt werden. Am 31. Mai 1992 wurde es geweiht.
Mit der Konzeption „Gemeinsam unterwegs“ begann die Gemeindearbeit in Gorbitz. Die Kirche unterbreitet Gläubigen und Nichtgläubigen ein vielfältiges Angebot an Gruppen und Kreisen. Vom Eltern-Kind-Kreis über die Junge Gemeinde bis zur "Kaffeepause"(einem Treff für alle die aus der Schule heraus sind und noch keine Altersrente beziehen) und selbst ein Rollstuhlfahrertreff.

Die Pläne für den modernen Kirchenbau stammen vom Architekten Ulf Zimmermann. Zum Gebäude gehören neben einem 22 Meter hohen Glockenturm auch ein Kirchsaal und verschiedene Veranstaltungsräume für die Klub- und Jugendarbeit.
Der moderne Bau wirkt sehr einladend, Holz und rotes Sichtmauerwerk strahlen Wärme aus. Die großflächige Verglasung sorgt für einen Eindruck von Transparenz. Das gesamte Haus, das sich deutlich von der umgebenden Plattenbauweise abhebt, ist behindertengerecht konstruiert. Konzerte, Ausstellungen, Theater und Vorträge finden in den hellen Räumen statt. „Wöchentlich gehen hier zwischen 200 und 300 Menschen ein und aus“, sagte Pfarrer Schwarzenberg (Pfarrer in Gorbitz bis 2006).

2001 vereinigte sich die St. Philippus-Gemeinde mit der Kirchgemeinde Altgorbitz.

Und 2008 vereinigt dieser Cache beide Komplexe... ;-)

STARTEN WIR ALSO AN DER KAPELLE:
Parken könnt ihr bei N51° 02.350' E013° 39.933'

[Start] Den Hinweis zur ersten Station findet ihr bei N51° 02.344' E013° 39.949'.

[Station 1] Dieser bringt euch zu einer kleinen Hütte, von welcher aus ihr nach dem richtigen Standpunkt für den nächsten Hinweis ausschau halten könnt. Wenn die Suche nach diesem auch noch das richtige Ende findet, haltet ihr schon die Koordinaten für den nächsten Zossen in den Händen.

[Station 2] Haltet eure Klüsen nun Backbord und hievt den letzten Hinweis.

[Final] Ihr habt es geschafft.

Bitte nutzt an der großen Straße die Lichtsignalanlage!
Sehr schwer als Nachtcache geeignet.
Ich habe mich bewußt gegen einen Rundweg entschieden, da sich der Weg zurück zum Auto wunderbar mit "GEODrift - Dresden Gorbitz" (GC158YM) und "Brunnen 15" (GCQR3Z) verbinden läßt.

Ausstattung: Logbuch, Stift, Spitzer, Erstfinderurkunde, 25 Sammelkarten für die nächsten Finder, Warnhinweis
Zum Tauschen: Murmeln, Taschenkreuze, Barbie-Werbe-DVD, Porzellanengel, Fingerpuppe, 3x Knallerbsen, Aufziehfisch

Da dies mein erster Cache ist, bitte ich um Nachsicht, bei eventuellen Fehlern. Kritik ist gern gelesen.

Additional Hints (Decrypt)

[Start] Rf vfg avpug qvr Uvzzryfgüe...
[Station 1] Rvar Gerccr fpunssg riraghryy qra aögvtra Üoreoyvpx.
[Station 2] Znpug rhera Ynaqtnat - vzzre na qre Jnaq ynat.
[Final] Jre nhstvog ung rvara Ibtry, bqre rva Rvpuuöeapura ;)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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