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Schloß Pillnitz II - Chinesischer Pavillon

A cache by abseilmaxe Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 04/19/2008
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Christoph Ziegler verkaufte das Gut Pillnitz an Christoph von Loß, des Heiligen Römischen Reiches Pfennigmeister und Oberschenk des Kurfürsten Christian I., später dessen Geheimer Rat, der das Lehen 1569 empfing. Er legte 1539 den Grundstein zur Schlosskirche. Sein Sohn Joachim, der „böse Loß“, soll als schwarzer Hund im Schloss spuken.
Neues Palais

1640 erbte Günther von Bünau das Schloss. 1694 erwarb es Kurfürst Johann Georg IV. für seine Geliebte Sibylle von Neitschütz. Nach beider Tod im selben Jahr kam es zu August dem Starken der es später seiner Mätresse Gräfin Cosel schenkte, jedoch 1718 wieder einzog, nachdem sie in Ungnade gefallen war.

Erste Bauperiode: 1720 bis 1730

August dem Starken behielt da Schloss nun selbst und ließ es ab 1720 im barocken Stil um- und ausbauen, nachdem er die Baumaßnahmen bereits 1718 geplant hatte. Er begann das Werk bald mit dem Abbruch der Schlosskirche. Die Pläne für den Umbau entwickelte Mathäus Daniel Pöppelmann und Zacharias Longuelune, welcher die frühklassizistischen Elemente und die rechtwinkligen Formen einbrachte. 1721 wurde das Wasserpalais in Form von drei getrennten Pavillons fertig gestellt. Im Jahre 1722 wurden die beiden Seitenpavillons durch Gänge mit dem Mittelpavillon verbunden. Die Dächer und Gesimse des Wasserpalais vermitteln einen chinesischen Eindruck. Die Verwendung solcher ostasiatischer und orientalischer Elemente, sog. Chinoiserien, erfreute sich in der Barockzeit einer hohen Beliebtheit. August der Starke wollte das Schloss „indianisch“ gestaltet wissen, womit orientalisch beziehungsweise asiatisch gemeint war. In den Jahren 1723/24 entstand das Bergpalais quasi als Spiegelbild zum Wasserpalais. Zwischen beiden lag der Lustgarten. 1724 wurde die zur Elbe hinunter führende Treppe fertig gestellt. Ebenfalls zwischen 1723 und 1725 wurde nach dem Entwurf und unter der Leitung von Pöppelmann die Weinbergkirche oder Schlosskirche im Weinberg erbaut. Bald darauf verlor August der Starke das Interesse an Pillnitz und wandte sich den Schlössern Moritzburg und dem Barockgarten Großsedlitz zu.

Zweite Bauperiode: 1778 bis 1791

Das Schloss wurde seit 1765 von Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen als Sommerresidenz genutzt. Dies erforderte neue Bauten, so dass beiderseits von Berg- und Wasserpalais Flügelbauten entstanden. Gebaut wurden sie von Oberlandbaumeister Christian Friedrich Exner nach Plänen von Christian Traugott Weinling und Johann Daniel Schade. 1776 entstand der Englische Pavillon und 1804 der Chinesische Pavillon.

Das Neue Palais

Nach einem Brand am 1. Mai 1818 beauftragte König Friedrich August I. den Baumeister Christian Friedrich Schuricht ein neues Palais zu errichten. Die Bauarbeiten begannen im Frühjahr 1819. Bereits 1822 war das Hauptgebäude errichtet. Von 1822 bis 1823 entstand der zur Elbe gelegene Küchenflügel und bis 1826 der zum Bergpalais gelegene Kapellenflügel. Hauptgebäude sind das Bergpalais (1722–1723), das Wasserpalais (1720–1721) mit seiner großen Freitreppe zur Elbe und das Neue Palais. Die Schlossanlage wurde nach Entwürfen von Matthäus Daniel Pöppelmann und ab 1724 auch Zacharias Longuelune, einem Vertreter des französischen Barock-Klassizismus, errichtet. In einer zweiten Bauphase wurden ab 1788 die hölzernen Seitenflügel der Palais durch Steinbauten ersetzt, entworfen von Christian Friedrich Exner und Christian Traugott Weinlig, der auch für die Ausstattung der Innenräume des Schlosses verantwortlich war. Die Ausstattung ist bis heute zum Teil erhalten geblieben („Weinlig-Zimmer“).

Schloss Pillnitz ist ein hervorragendes Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts. Kurz nach Fertigstellung der Neubauten fand 1791 im Schloss eine Fürstenzusammenkunft statt, deren Ergebnis als Pillnitzer Deklaration in die Weltgeschichte eingegangen ist. Schloss Pillnitz, Wasserpalais – Im Vordergrund die Elbinsel zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz Schloss Pillnitz, Wasserpalais – Im Vordergrund die Elbinsel zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz

Die reizvolle landschaftliche Umgebung, die auf der Nordseite der Elbe durch ausgedehnte Weinanbauhänge (etwa 100 m Höhenstufe) geprägt ist, trägt maßgeblich zur Attraktivität des Ensembles bei.

Attraktionen im Park sind eine historische Elbgondel Friedrich Augusts des Gerechten, die Orangerie, ein Pavillon im englischen Garten und ein chinesischer Pavillon. Im chinesischen Pavillon findet regelmäßig die Teezeremonie statt.

Die über 200 Jahre alte und 8,6 Meter hohe Pillnitzer Kamelie ist eine weitere Sehenswürdigkeit.

1818 brannte der 1723 erbaute Venustempel ab, ein Pavillon, der von August II. für Festzwecke genutzt wurde.

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Der Cache befindet sich in einem nicht exzessiv besuchten Teil des Schloßparks. Dies dürfte es vielleicht etwas einfacher machen, ihn ausser Muggelsichtweite zu heben. Die Sache hat einen Haken, der als solcher auch benutzt werden sollte, da ansonsten ein sehr langer Arm vo Nöten wäre ;-). Der Platz ist schön zum relaxen und für ein Picknik - Brot für die Enten nicht vergessen :-)!

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Startinventar: 1x Multifunktionstaschenmesser, 1x Spitzer,1x Homer Simpson, 1x Bleistift, 1x Logbuch

VIEL SPASS!

Additional Hints (Decrypt)

Oüpxjner

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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