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Die Judenbuche - ein vergessener Ort

A cache by Marcus Brody Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 05/04/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


------------------------------ Kurze Inhaltsangabe der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff: Die Geschichte spielt in der Mitte des 18. Jh. im westfälischen Dorf Bellersen. Holz- und Jagdfrevel sind an der Tagesordnung der Dorfbewohner, ebenso tägliche Straftaten. In diese Welt wird Friedrich Mergel hineingeboren und sein Lebensweg ist damit im Voraus geprägt. Friedrich, entwickelt sich von einem verstörten, zurückgezogenen Kind zu einem sehr hochmütigen und stolzen, aber auch erregbaren und gewaltbereiten Mann. Bei einer Tanzveranstaltung wird Friedrich mit der Restschuld von 10 Talern beim Juden Aaron bloßgestellt. Aaron wird noch in dieser Nacht ermordet und unter einer Buchte tot aufgefunden. Friedrich flieht überstürzt ins Ausland. Die Juden des Ortes gehen zum Gutsbesitzer Herr von S. und kaufen diese Buche. Folgender Spruch wird eingeritzt: "Wenn du dich diesem Baum näherst, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast." Nach einiger Zeit gesteht ein anderer Jude diese Tat. 28 Jahre später kehrt Friedrich unter dem Namen seines Freundes Johannes Niemand ins Dorf zurück. Er arbeitet dort einige Zeit als Tagelöhner. Die Judenbuche, der Ort des Verbrechens, zieht ihn immer wieder irgendwie an und er wird letztendlich erhängt an der Buche aufgefunden. ----------------------------- „Die Juden der Umgegend hatten großen Anteil gezeigt. Das Haus der Witwe ward nie leer von Jammernden und Ratenden... Durch den Mord an ihrem Glaubensgenossen aufs äußerste erbittert, hatten sie weder Mühe noch Geld gespart, dem Täter auf die Spur zu kommen.“ („Judenbuche“) Es entspricht jüdischer Tradition, die Friedhöfe der Natur zu überlassen. Judenfriedhöfe sind, anders als christliche Begräbnisstätten, für die Ewigkeit gemacht. So sind überflüssige Kultureingriffe unerwünscht, und die Natur bekommt im Laufe der Jahre freie Hand. Bemerkenswert und keineswegs zufällig ist jedoch die Lage des Friedhofs im Verhältnis zur Ortschaft. Fast überall in Deutschland finden wir diese gewollte Ausgrenzung der jüdischen Begräbnisplätze, meistens verbunden mit strapaziösen Anfahrtswegen, wie auch dieses Beispiel zeigt. Nach dem Grab des Ermordeten zu suchen, scheint aussichtslos, denn der Friedhof wurde in dieser Form erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gestaltet. Traditionell hatten die Juden das Recht, ihre Toten hier auf gemeindeeigenem Hudegelände (1783 war es ein Eichenwald) zu bestatten. So liegt das Grab Soistmann Berends vermutlich irgendwo in dem Fichtenwald, möglicherweise auch in der Wiese zwischen dem heutigen (1783 nicht vorhandenen) Weg und dem noch erkennbaren Hohlweg. BITTE EINEN STIFT MITBRINGEN

Additional Hints (Decrypt)

Teramfgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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