Skip to Content

<

HC33 - not a fotolog cache!

A cache by TeamAstelix adoptiert von junico Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/16/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein kleiner Cache als Erinnerung an eine persönliche schöne Begebenheit, welche, wird nicht verraten.
A small cache in memory of a personal beautiful event, which one, is not betrayed.

_________________________________________________________________________
Emil vom Team Astelix, der diesen Cache gelegt hat, ist im Januar 2010 viel zu früh verstorben. Die Münchner Geocacher führen seine Caches weiter zur Erinnerung an ihn.
Emil of Team Astelix who placed this cache died much too early in January 2010. The Munich geocachers are continuing his caches in memory of him.


Nachdem sich hier die Logs ohne Logbucheintrag häufen, an alle eine ganz klare Nachricht: dies ist kein Fotologcache. Ich werde alle Logs in der Art "Stift vergessen" löschen. 22.8.2017
BYOP


Deutsch:

ACHTUNG: NEUE KOORDINATEN und neuer Hint (seit 15. Oktober 2008)!
ACHTUNG: schon wieder NEUE KOORDINATEN und neuer Hint (seit 9. Dezember 2012)!
Es gibt hier eine Straße und auch eine Brücke gleichen Namens.
Beide sind benannt nach Lothar Anselm von Gebsattel und befinden sich in unmittelbarer Nähe der Auer Dult, die drei Mal pro Jahr stattfindet.

Das interessantere Objekt von beiden ist jedoch die Brücke.

Nach den Plänen des Stadtbaurats Theodor Fischer wurde die Hochterrasse für die Verbindungsstraße zwischen der damals geplanten Corneliusbrücke und dem Regerplatz - in Handarbeit - terrassenförmig abgetragen und der Abraum mit Pferdefuhrwerken abtransportiert.
Die im Jahr 1901 erbaute Gebsattelbrücke stellte schließlich den Verlauf der Hochstraße wieder her.
Die einbogige Brücke wurde in Stampfbeton ausgeführt. Ein Jugendstilgeländer und das Wappen der Vorstadt Au schmückten die Brücke.
Im Bogenscheitel stehen zwei Obelisken mit Bronzevögeln (Reiher).

In der Stützmauer auf der rechten Seite befand sich eine Bedürfnisanstalt, das Postament des Treppenaufgangs ziert die Plastik eines Bären von Viktor Schneiber. Als repräsentatives Schmuckwerk wurde im Jahr 1908 der Terrassenvorbau an der Westseite angefügt.

Ihn ziert in einer Nische das heute stark ramponierte "Brunnenweiberl".

Im April 1959 wurden die von Bildhauer Erich Hoffmann entworfenen Münchner Kindl an der Brücke angebracht. Es handelt sich dabei um zwei etwa 2,40 Meter hohe kupfergetriebene Plastiken des Stadtwappens, von denen jeweils eine im Scheitelpunkt des Brückenbogens unter dem Obelisken angebracht ist.

Beginnend mit dem Frühsommer 1998 wurde die Gebsattelbrücke von Grund auf saniert. Diese Baumaßnahme wurde erforderlich, nachdem die Brücke stark einsturzgefährdet war.

Aber eine Frage bleibt:
Was hat es nun mit der an der Ostseite des Viadukts angebrachten Figur eines Bären, die der Bildhauer Viktor Schneiber anno 1905 modelliert hatte, auf sich, oder: wie kam der Bär in die Au?

  • Die Hochstraße wurde früher als "Fürstenweg" bezeichnet, auf dem die bayerischen Herzöge und Kurfürsten in ihre Jagdgebiete zogen. Der Bär erinnert an die höfischen Zeiten in der Au.
  • In der Au war schon immer "der Bär los".
  • Das ursprünglich wild lebende Tier wurde als "Tanzbär" in den Menagerien der Auer Dulten ausgestellt.
  • Bären waren um die Jahrhundertwende einfach beliebt. In dieser Zeit kamen die Teddybären in Mode.
  • Der Bär wurde - als Teddy-Ersatz - für die Waisenkinder des "Münchner-Kindl-Heims" aufgestellt.
  • Die Figur erinnert an den am 24. Oktober 1835 bei Ruhpolding erlegten letzten bayerischen Bären.
  • Der Bär steht als Symbol der Kraft. Es waren "Bärenkräfte" nötig, um die Hochstraße zu durchbrechen.
  • Nachdem der Nockherberg erst im Jahr 1904 reguliert wurde, war der Gebsattelberg die erste befahrbare Verbindung der Au in die Hochebene. Der Bär gilt auch als Symbol des letzten menschlichen Lebensabschnittes. Das Zotteltier soll an dieser Stelle allzu starke Modernität von der Vorstadt abhalten.
  • Der Bär war das Attribut des heiligen Korbinian, dem ersten Bischof von Freising, München und der Au.
  • Die Au war seit dem 17. Jahrhundert bei den Münchnern ein beliebter Marien-Wallfahrtsort. Der Bär steht - als Ergänzung zum Wappen der Au, das drei Lilien zeigt - für die Jungfrauengeburt Mariens.
  • Der Bildhauer Viktor Schneiber war auf Bären spezialisiert und konnte diese am besten modellieren.
  • Es ist ein Denkmal für Bruno, der 100 Jahre später in Bayern erschossen wird (Danke an shwartle für diese interessante These). ;-)

Das Rätsel um den Auer Bären scheint noch nicht gelöst. Weiß jemand noch eine weitere Version?

_________________________________________________________________________

English:



As the number of logs not in the logbook are increasing too much: please mind this is not a fotolog cache neither will I accept any "forgot my pen" logs any longer. All such logs will be deleted. 8/22/2017
BYOP

CAUTION: NEW COORDINATES and new hint (since 15. October 2008)!

PLEASE NOTE: again NEW COORDINATES and new hint (since December 9th, 2012!

Here there is a street and also a bridge of same name.
Both are named after Lothar Anselm von Gebsattel and are right next to the Auer Dult, that occurs three times per annum.

The more interesting object of both of them is the bridge.

To the plans of the city government building officer Theodor Fischer, the combination of street and bridge was built in the year 1901.
In the crown two obelisks with bronze birds (Heron) are built.

At the right pedestal of the stairs there is sculpture of a bear of Viktor Schneiber. As representative jewelry the terrace porch was added in the year 1908 at the west side.

The today strongly damaged "Brunnenweiberl" is placed in a niche.

In April 1959 the Munich Kindl at the bridge were attached, projected from sculptor Erich Hoffmann. There are two 2,40 meters high copper driven sculptures and each one is made in the vertex of the bridge under the obelisk.

Beginning with the summer 1998 the giving saddle bridge entirely was renovated. This was necessary after the bridge was strongly collapse endangered.

But a question remains:
What is the reason that a bear modelled by Viktor Schneiber in the year 1905 is standing here?

The puzzle around the bear does not seem to be solved yet. Does anyone know anything?

_________________________________________________________________________

GNU Terry Pratchett

Additional Hints (Decrypt)

[Deutsch] Trynraqre
[English] unaq envy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



Return to the Top of the Page

Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.