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bellapieps: Nun ist hier auch der Nano verschwunden.
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Gotteshäuser: St. Petri-Kirche zu Ketzin

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Hidden : 07/14/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Gotteshäuser: St. Petri-Kirche zu Ketzin

Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.



Die St. Petri-Kirche zu Ketzin wurde zwischen 1150 und 1180 in Form einer Wehrkirche gebaut und dem Apostel Petrus geweiht. Erwähnt wird die Kirche bereits in der Urkunde des Markgrafen Otto II. von 1197. Von ihrer einstigen Gestalt ist jedoch nur noch der Kirchturm erhalten, ursprünglich ein Wehrturm, wie überhaupt die ganze Anlage wohl einen wehrhaften Charakter hatte. Wer die Abrechtstraße Richtung Havel entlang wandert, wird als südliche Kirchhofbegrenzung noch die alte von Bögen unterfangene Mauer erkennen. Aus Ziegelsteinen im sogenannten Klosterformat errichtet und durch das gewachsene Bodenniveau heute zur Hälfte in der Erde verschwunden, lässt sich die Schutz und Wehrfunktion noch gut erahnen. In den Jahren von 1756-1763 wurde das Kirchenschiff neu erbaut und es entstand einen sogenannte Saalkirche. Der Kanzelaltar stammt aus dem Jahre 1713, wurde von dem Ketziner Tischlermeister Frentsche gestaltet und ist eine solide kunsthandwerkliche Arbeit im Stil des Spätbarock. An der Kanzel sind außer der Luther-Rose drei weitere christliche Symbole dargestellt: Glaube (Bibel), Hoffnung (Anker) und Liebe (Herz). An der Empore über dem Südeingang ist das Ketziner Stadtwappen zu sehen. Das Taufbecken wurde ebenfalls von dem Ketziner Tischlermeister geschaffen. Die Taufschale aus Messing wurde 1662 von dem Kirchenvorsteher Lehmann gestiftet. Nach einem Brand 1849 fand 1878 eine neue Orgel auf der Empore an der Westseite des Kircheschiffes wieder ihren Platz.

Von den ursprünglichen Glocken ist nur noch die älteste aus dem Jahre 1555 erhalten geblieben. Die anderen Bronzeglocken wurden im ersten Weltkrieg abgenommen und eingeschmolzen. Ab 1926 erklangen drei neue Glocken aus Eisenhartguß, von denen die größte Glocke später zersprungen war. Seit Herbst 2005 können dank vieler Spenden hier wieder bronzene Glocken läuten. Die alten Glocken kann man heute ca. 300 m weiter am Rand der Albrechtstraße besichtigen.


Der Kirchturm, im Inneren seit einiger Zeit von Sanierungsarbeiten betroffen und daher nicht mehr öffentlich zugänglich, ist weit ins Havelland hinein sichtbar. Steigt man die steile, wankende Holztreppe hinauf, sind in dem 1,5 m dicken Mauerwerk noch deutlich die in zwei Etagen angelegten Widerlager erkennbar, auf denen einst die Gewölbe des Armariums, der Wehr- und Waffenkammer, ruhten. Hier wurden in bedrängten Zeiten wertvolle Ausstattungsstücke der Kirche und andere Wertgegenstände verwahrt. Hier fanden auch die Einwohner der umliegenden Hütten eine sichere Zuflucht.

Am Nordeingang des Kirchenhofes befindet sich das Ketziner Heimatmuseum mit Informationszentrum in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert.
Der Cache ist auch bei Opencaching.de gelistet.

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Tevyyr jrvß Orfpurvq!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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