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MoBi1980: Leider komm ich nicht mehr so oft nach Salzburg u. kann die Wartung nicht aufrecht erhalten.
Danke für die vielen Finder. Hat mich jedes Mal an die schöne Zeit in Sbg. erinnert.

Gruß
MoBi

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Gepflegte Erinnerung

A cache by MoBi1980 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/02/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Traditional gleich neben der Aigner Au, der zu einem Spaziergang entlang der Salzach einlädt bzw. auch mit dem Rad oder Auto leicht zu erreichen ist.

Hintergrund-Info (Geschichte):
Quelle: (visit link)

Der Jüdische Friedhof in der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg befindet sich im Stadtteil Aigen und dient seit 1893 als Hauptbegräbnisstätte der Jüdischen Gemeinde Salzburgs. Während der Zeit der Nationalsozialisten schwer beschädigt, wurde er nach der Rückgabe durch die US-amerikanischen Besatzungsmächte 1946 wieder hergerichtet und erneut in Gebrauch genommen.
Die Anlage des jüdischen Friedhofs in Aigen erfolgte 1893 durch den im selben Jahr gegründeten jüdischen Begräbnisverein Chewra Kadischa. Das Grundstück erwarb der Verein von der damals noch eigenständigen Gemeinde Aigen bei Salzburg, die nach dem Verkauf jedoch die Errichtung des jüdischen Friedhofs mit der Begründung, dass dies die religiösen Gefühle der katholischen Einwohner von Aigen beleidigen würde, ablehnte. Diese Entscheidung wurde jedoch nach Intervention von der Salzburger Landesregierung aufgehoben und für nichtig erklärt.
Der erste Vertreter der jüdischen Gemeinde Salzburgs, der hier seine letzte Ruhestätte fand, war der ein Jahr zuvor verstorbene Salzburger Lederwarenhändler Rudolf Fürst. Dessen Witwe Elise, sie war zugleich die einzige Frau, die für die Errichtung des jüdischen Friedhofs Geld spendete, ließ den Leichnam ihres Gatten vom Salzburger Kommunalfriedhof nach Aigen überfuhren und „ermöglichte“ somit die erste Begräbnisfeierlichkeit am neuen Friedhof.
In den darauf folgenden Jahren wuchs die Anzahl der Begräbnisse mit dem gleichzeitigen Altern der Gemeinde kontinuierlich an. Während des Ersten Weltkriegs starben zudem zahlreiche schlecht versorgte Flüchtlinge aus den Ostgebieten der damaligen Habsburger-Monarchie, unter denen sich auch viele Juden befanden, in den Lagern rund um Salzburg, wodurch die Zahl der Bestattungen weiter anstieg und der kleine Friedhof langsam an die Grenzen seiner Kapazität stieß.
Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten im März 1938 wurde der jüdische Friedhof beschlagnahmt und vom zuständigen Landeskonservator für „anthropologisch unwichtig“ erklärt. Die NS-Behörde verkaufte ihn 1940 an die vormalige Friedhofswärterin Maria Frenkenberger, die das Friedhofsgelände als Weidefläche und die Leichenhalle als Stall für ihre Kühe und Schweine entweihte. Zudem verkaufte sie 68 der 100 Grabsteine, die damit unwiederbringlich verloren gingen. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte nach der Übernahme des jüdischen Friedhofs im August 1945 die einstige Transaktion an Frau Frenkenberger für ungültig und übergab die Begräbnisstätte 1946 der wiedergegründeten Kultusgemeinde, die den großteils zerstörten und heruntergekommenen Friedhof wieder mit Sorgfalt herrichtete und ihn noch im selben Jahr wieder in Gebrauch nahm.

Die Stadt Salzburg errichtete 1993, anlässlich eines Besuches ehemaliger Salzburger Juden, die auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde gekommen waren, ein Denkmal um an die Zerstörung während der nationalsozialistischen Ära zu erinnern. Die Inschrift des Denkmals zählt Namen und Daten jener auf, die hier vor 1939 begraben und deren Grabsteine zerstört worden waren. Weiters befindet sich am Friedhof eine Gedenkstätte mit zwei Tafeln auf denen die Familiennamen von etwa 80 zwischen 1945 und 1949 in den Salzburger DP-Lagern totgeborenen Kindern eingraviert sind.

Der Jüdische Friedhof ist der Öffentlichkeit, um ihn vor etwaigen Übergriffen zu schützen, nur nach Voranmeldung bei der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg zugänglich.
Stört auch nicht die Bewohner des am Friedhof gelegenen Hauses. Auch sie dürfen euch nicht ohne Voranmeldung auf das Friedhofsgelände lassen!! Ein Betreten des Friedhofs ist für das Auffinden des Caches auch nicht nötig!!


Habe den Cache nun wie empfohlen im Wald plaziert. Er liegt im gegenüber (westlich) des Friedhofseingangstors gelegenen Wald (ca. 15m vom Tor entfernt). Leichter erfolgt der Zugang, wenn man der Straße ca. 20m in nördlicher Richtung folgt und dann den Pfad betritt, der in den Auwald führt.

Cache-Content:
Log-Buch

Additional Hints (Decrypt)

hztrxavpxgre Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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