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Die Steine

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Hidden : 10/12/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Bei klarer Sicht hat man von hier einen tollen Blick auf die Steine in der Sächsischen Schweiz

In Sachsen, dem südöstlichsten Bundesland Deutschlands, liegt die Sächsische Schweiz. Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften Sachsens mit ihren weithin sichtbaren Tafelbergen, zerklüfteten Sandsteinfelsen und bewaldeten Schluchten. Sie erstreckt sich südöstlich von Dresden links und rechts der Elbe. Im Zentrum der Sächsischen Schweiz befindet sich die Festung Königstein. Diese Festung in sich ist einen Tagesausflug wert. Zusätzliche wunderbare Fernsichten bieten sich bei einem Rundgang entlang der Brustwehr der Festung. Man hat Ausblicke auf das Lilienstein-Massiv, die Bärensteine, bei guter Sicht elbabwärts bis Dresden und elbaufwärts bis Bad Schandau und ins Erzgebirge. Elbsandsteingebirge nennt man das vorwiegend aus Kreidesandsteinen aufgebaute Bergland zwischen Erzgebirge und Lausitzer Bergland. Großbankige Quadersteine ragen als bizarre Felswände und -türme bis 100 m und höher auf (Bastei). Über dem eingeschnittenen Elbtal breiten sich in rund 350 m über dem Meeresspiegel zum Teil bewaldete Hochflächen (Ebenheiten) aus, überragt von inselartigen Tafelbergen, z. B. König- (360 m über dem Meeresspiegel), Lilien- (415 m über dem Meeresspiegel), Pfaffenstein (427 m über dem Meeresspiegel) und Hoher Schneeberg (mit 721 m über dem Meeresspiegel höchster Berg des Elbsandsteingebirges, in Böhmen). Im Osten treten Basaltkuppen mit Laubwald auf. Das deutsche Gebiet beiderseits des Elbdurchbruchs wird Sächsische Schweiz (seit 1990 ein 9 300 ha großer Nationalpark), der tschechische Teil Böhmische Schweiz (seit 2000 ebenfalls Nationalpark mit einer Fläche von 7 500 ha) genannt. Alle Tafelberge, die aus Sandstein bestehen heißen grundsätzlich "Steine" (z.B. Lilienstein, Königstein, Pfaffenstein), die kegelförmigen Basaltkuppen dagegen heißen "Berge" (z.B. Winterberg, Raumberg). Ein Berg halb aus Sandstein, halb aus Granit heißt "Steinberg" (Steinberg bei Hinterhermsdorf). Zwischen der Stadt Pirna und der deutsch-tschechischen Grenze gelegen, bildet die Sächsische Schweiz einen Teil (etwa zwei Fünftel) des Elbsandsteingebirges, das eine Fläche von etwa 750 km² beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze bedeckt. Wegen seiner bizarren Formen besitzt dieses Gebirge einen völlig selbständigen und unverwechselbaren Charakter. Es ist nicht hoch, bildet aber wegen der Zerklüftung des Sandsteins eine ausgesprochene Felsenlandschaft. Die höchsten Erhebungen auf deutscher Seite sind der Große Zschirnstein (561 m) und der Große Winterberg (552 m). Die Felswände beiderseits des Elbtales erheben sich 250 bis 350 m über den Strom. Zwischen den Felsen und Tälern liegt hügeliges bewaldetes Land, das bereits die Slawen als Jagdrevier, für Fischfang und Holzeinschlag nutzten. Im 12. Jh. zogen nach der Eroberung Obersachsens durch die Wettiner viele Niedersachsen und Thüringer in das Land und besiedelten es. Mit dem Bau von Burgen und der bäuerlichen Landnahme rückte das Grenzland in das Interesse der Mächtigen und wurde ökonomisch, politisch und militärisch bedeutsam. Im Mittelalter kam es durch Eroberung, Kauf und Gebietstausch zum häufigen Wechsel der Herrschaftsverhältnisse zwischen Böhmen, Meißen und Sachsen. Im 15. Jh. wurde das Gebiet durch die Raubritter von Hohnstein, Rathen, Wildenstein, Arnstein und Winterstein kontrolliert. Um 1450 gewann Sachsen die Herrschaft über das Gebiet. Die Bezeichnung Sächsische Schweiz wurde zu Beginn des 19. Jh. geprägt, als die Maler der Romantik die Schönheiten dieser Landschaft entdeckten. Die zwei Schweizer Maler Adrian Zingg (1734-1816) und Anton Graff (1736-1813) sollen dieser Landschaft den Namen "Sächsische Schweiz" gegeben haben. Sie fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert, in dem ähnliche Landschaftsformen zu finden sind. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges lediglich als Meißner Hochland oder Meißnisches Oberland bezeichnet. Um 1865 begannen die ersten Kletterer die Sandsteinfelsen zu erobern. Die Sächsische Schweiz ist durch die bizarren Sandsteinfelsen ein wahres Kletterparadies. Man sagt, hier sei das Geburtsland des Free Climbing (besondere Form des Klettersports, bei der der Sportler mit reiner Körperkraft Felsen oder Kletterwände erklimmt und dabei mit Seilen gesichert ist). Sie ist für Bergersteiger aus aller Welt ein Geheimtipp. Etwa 14000 Kletterwege, einfacherer bis extremer Schwierigkeitsgrade, bieten die 1100 freistehenden Fels-Säulen. Dies lässt bei jedem Kletterfreund das Herz höher schlagen. Seit Beginn des 20. Jh. stellen Wanderer den Hauptanteil am Fremdenverkehr dieser Region. Heute zählt die Sächsische Schweiz zu einer der reizvollsten Tourismusregionen Deutschlands und ist für Naturliebhaber, Wanderer, Kletterer und Sportler ein gleichermaßen attraktives Urlaubs- und Ausflugsziel.
Zum hiesigen Ort, dem Friedens-Denkmal "Schmorsdorfer Drei Linden", steht übrigens was Interessantes unter: http://www.finckenfang.de/flinden/flinden_1.htm

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