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Kilianskirche

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Hidden : 10/19/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Kilianskirche

Von überregionaler Bedeutung ist die außerhalb der Stadtmauer gelegene 780/84 gegründete Kilianskirche, eines der ältesten Gebäude Westfalens überhaupt. Ihre jetzige Gestalt erhielt sie im 12. Jahrhundert.

Südlich der heutigen Stadt Lügde steht auf einem Bergsporn inmitten eines früher befestigten Friedhofes die St. Kilianskirche. Sie weist in die Sachsenkriege Karls des Großen zurück. In Karolingischer Zeit entstand hier eine (Vorgänger-) Kirche, ein einschiffiger Saalbau mit rechteckigem Chor und einem späteren nördlichen Anbau. Dieser Bau bestand im Kern bis in das 12. Jahrhundert. Um 1200 wurde die Kirche verlängert und im Westturm erhöht. Es entstand in dieser Zeit die heutige Kilianskirche, eine romanische kreuzförmige Gewölbebasilika mit hohem Mittelschiff und niedrigen Seitenschiffen, einem Ostquerhaus, einem Chorquadrat und runden Absiden im Chor wie an den Ostwänden des Querhauses. Die Kreuzgratgewölbe wurden nach Vorlage der Benediktinerklosterkirche zu Lippoldsberg an der Weser entworfen.

Südlich der heutigen Stadt Lügde steht auf einem Bergsporn inmitten eines früher befestigten Friedhofes die St. Kilianskirche. Sie weist in die Sachsenkriege Karls des Großen zurück. In Karolingischer Zeit entstand hier eine (Vorgänger-) Kirche, ein einschiffiger Saalbau mit rechteckigem Chor und einem späteren nördlichen Anbau. Dieser Bau bestand im Kern bis in das 12. Jahrhundert. Um 1200 wurde die Kirche verlängert und im Westturm erhöht. Es entstand in dieser Zeit die heutige Kilianskirche, eine romanische kreuzförmige Gewölbebasilika mit hohem Mittelschiff und niedrigen Seitenschiffen, einem Ostquerhaus, einem Chorquadrat und runden Absiden im Chor wie an den Ostwänden des Querhauses. Die Kreuzgratgewölbe wurden nach Vorlage der Benediktinerklosterkirche zu Lippoldsberg an der Weser entworfen.

Der Kirchenraum enthielt die im Weserraum typische ornamentale Dekoration. Die Gewölbe wurden durch ochsenblutrote und nicht mehr vorhandene spiegelbildliche schwarze Gratbänder gegliedert und mit Lebensbäumen versehen. An der Südseite des östlichen Jochs ist noch eine alte Bemalung (Abbildung Eva mit Lebensbaum) zu erkennen. Die rundbogigen Fenster wurden mit Architekturmalerei umgeben: Säulen und Bögen, unter denen ein Rankenfries entlang lief.

Im Westen des Mittelschiffs stand ein romanischer Taufstein.

Bemerkenswert ist, dass der äußere Bau der Kirche in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben ist.

Die Kilianskirche ist umgeben von einem Friedhof, einer der wohl ältesten Ruhestätten weit und breit. Die Gesamtanlage wird umfasst von einer hohen Bruchsteinmauer, die der Kirche den Charakter einer Wehrkirche verleiht.

  

Geöffnet ist die Kilianskirche von Mitte April bis Ende Oktober täglich von ca. 9 bis 17 Uhr.

ACHTUNG! Wegen Renovierungsarbeiten bleibt die Kilianskirche voraussichtlich bis Ende Dezember 2010 geschlossen.

Bitte Stift mitbringen!

Viel Spaß und allzeit gute Koordinaten wünscht

Cracker

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