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stolpersteine #7: ermordungen grubner monheit kurz

A cache by nasamaister Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/11/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Im Kronshagener Weg 2 - der heutigen #14 - befindet sich das ehemalige Wohnhaus und die elf Stolpersteine von Angehörigen der Familien Grubner, Monheit und Kurz. Die Familie Grubner wurde 1939 in das Konzentrationlager Plaszow (Krakau) deportiert. Dort wurden Regina Ryfka Grubner - geb. Zollmann (*30.07.1877/Wisnicz-Bochnia, Galizien) 1940 und ihr Ehemann Shaja A. (*30.03.1874/Chrzanow, Galizien) sowie der Sohn Simon (*15.11.1901/Wisnicz-Bochnia, Galizien) 1941 ermordet. Die Ehefrau Simon Grubners, Debora - geb. Scharf (*03.04.1904/Zaryce-Wieliczka, Galizien) - und ihre in Kiel geborenen Kinder Dina (*14.05.1928) und Josef (*31.03.1937) wurden ebenfalls ermordet.
Im Jahr 1941 wurden Pinkas Monheit (*17.05.1900/Tarnow, Galizien) mit seiner Frau Sarah - geb. Grubner (*13.02.1899/Wisnicz-Bochnia, Galizien) - und der in Kiel geborenen Tochter Mirla (*21.04.1926) nach Polen deportiert. Pinkas wurde am 02.02.1943 in Lodz ermordet. Sarah und Mirla gelten als im besetzten Polen verschollen und ermordet.
Pauline Kurz - geb. Panzanowa (*18.02.1871/ Krakau) - wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1943 in Auschwitz ermordet. Grete Kurz (*18.08.1903/Leipzig) wurde bereits 1939 nach Polen ausgewiesen und dort in einem Konzentrationslager ermordet. Auf einer kleinen Gedenktafel, die in der Rathaus-Galerie (I.OG) angebracht ist, heißt es:

Geschichte darf sich nicht wiederholen: Nie wieder Nationalsozialismus und Rechtsextremismus!

PS: Da das Quellenmaterial zum Teil sehr dürftig ist, sind wir dankbar für Hinweise auf Fehler und weiterführende Informationen, die wir selbstredend in die Cache-Beschreibung einarbeiten werden.

Nachtrag:
Am 10.11.2008 um 12:30 Uhr wurden die Stolpersteine vom heutigen zum ursprünglichen Kronshagener Weg 2 umverlegt. Vertreter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e.V. - verantwortlich für die Steinverlegung der aufgrund ihres Glaubens getöteten Opfer des Nationalsozialismus - baten die Zeitung: Kieler Nachrichten mehrfach! um die Veröffentlichung dieser Informationen. Das Käseblatt kam dieser Bitte jedoch nicht nach.

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