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Lost Place BA 349 Projekt Natter

A cache by shooty390 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/29/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Bachem BA 349 Projekt Natter

Als sich die Kriegssituation 1944 immer weiter gegen Deutschland zuspitzte, sah man sich dort zu neuen Lösungsansätzen herausgefordert, um die zahlenmäßig weit überlegenen alliierten Bomberverbände anzugreifen. Auch stand kaum noch Kapazität auf Flugplätzen zur Verfügung. Daher forderte das Reichsluftfahrtministerium in einer Ausschreibung die deutsche Luftfahrtindustrie zur Entwicklung eines einfachen, in großen Stückzahlen lieferbaren „Verschleißjägers“ auf. Im Sommer 1944 wurden die eingereichten Entwürfe erstmals gesichtet. Neben bekannten Unternehmen wie Messerschmitt, Junkers, Heinkel und anderen befand sich auch als bisher Unbekannter Erich Bachem. Nachdem die SS die vollständige Entwicklung aller V-Waffen übernommen hatte, war für sie Erich Bachem zur Überraschung der übrigen Bewerber die erste Wahl. Zuletzt gelang es Heinrich Himmler, auch Rüstungsminister Albert Speer, der sich übergangen fühlte, für Bachems Entwurf zu gewinnen.

Die Natter war ein senkrecht startendes Raketenflugzeug, das mit einem Flüssigtreibstofftriebwerk sowie vier Schmidding-Feststoffstarthilfsraketen, paarig angeordnet, ausgestattet war. Aufgrund dieser Konstruktion konnte sie ohne die sonst für Flugzeuge notwendige Infrastruktur schnell und ortsunabhängig starten, da für einen Einsatz nur eine Startrampe benötigt wurde.

Bis 27. Januar 1945 dauerte die Testserie verschiedener bemannter und unbemannter Tragschlepp- und Mistelschleppflüge. Bis dahin waren auch die unbemannten raketengetriebenen Steilstartversuche (begonnen am 18. Dezember 1944) auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt sowie eine Beschusserprobung mit der vorgesehenen Bugbewaffnung beendet.

Insgesamt wurden 30 Natter gebaut. 18 davon verwendete man für unbemannte Tests, zwei stürzten ab, sechs wurden nach Kriegsende verbrannt, und vier wurden von den Amerikanern erbeutet.

Wegen der fortschreitenden Kriegsereignisse und des fehlgeschlagenen Testflugs gab es schließlich keine Kriegseinsätze der Natter, obwohl hierfür bei Kirchheim unter Teck nahe der Autobahn drei Startstellen errichtet wurden. Diese Startstellen sind im Waldgebiet Hasenholz angesiedelt.

Der Cache führt euch an diese drei Startstellen von denen jedoch nur noch die Betonplatten übrig geblieben sind.
Da die Piloten ihre Ziele auch anpeilen mussten ist wir hier von Stage1 zu Stage2 gepeilt.

Am Logbuch findet ihr noch die Koordinaten für den Rückweg Bonuscache Lost Place Obstbaumwiese ( GC88888 )

Weitere Informationen findet ihr auf Wikipedia

Mal sehen wie lange es diesen Lost Place noch gibt bevor er von der Schnellbahntrasse überrollt wird. Da an dieser Stelle die Trasse paralell zur Autobahn verlaufen wird, werden die Startrampen dieser wohl zum Opfer fallen. Siehe hier oder hier und Bild .

Techische Daten:

  • Abmessungen
    • Spannweite: 3,60 m
    • Länge: 6,10 m
    • Höhe (im Flug): 2,25 m
    • Tragflügelfläche: 2,75 m²
  • Massen
    • maximale Startmasse: 2.200 kg
  • Triebwerk
    • ein Raketentriebwerk Walter HWK 109-509 A-2 (1.700 kp, 16,671 kN) mit 70 sek Brenndauer
    • vier Starthilfsraketen (abwerfbar) Schmidding 109-533 (1.200 kp, 11,768 kN) mit 10 sek Brenndauer
  • Leistungen
    • Höchstgeschwindigkeit:
      • 1.000 km/h
      • 800 km/h in Bodennähe
    • Steiggeschwindigkeit: ~200 m/s (auf 12 km Einsatzhöhe gerechnet)
    • Anfangssteiggeschwindigkeit: 36,58 m/s
    • Dienstgipfelhöhe: 14.000 m
    • Aktionsradius: 40 km in 12.000 m Höhe
  • Bewaffnung (alternativ)
    • 33 ungelenkte 55-mm Raketen R4M "Orkan"
    • 24 ungelenkte 73 mm RZ-73-Raketen "Föhn"
  • Triebwerk
    • ein Raketentriebwerk Walter HWK 109-509 D-1 (2000 kp, 19,6 kN)

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 1: Frvaznhre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)