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LonesomeConebag: ...

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[LARP - 1] Drohende Schatten

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Hidden : 05/11/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dunkelheit, Schmerzen, Übelkeit.
Irgendetwas krabbelt auf dir und um dich herum.
Langsam öffnest du deine Augen, musst sie aber gleich wieder schließen, da dich das helle Sonnenlicht blendet. Auf einmal beißt dich etwas in die Hand, vor Schreck reißt du deine Augen weit auf und dein Blick trifft den einer Ratte. Der leicht spitze Schädel aus dem dich zwei runde, schwarze Augen neugierig mustern, ist von einem braunen Fell, durchzogen mit grauen Strähnen, bedeckt. Die leicht orangefarbenen Nagezähne sehen aus dieser Nähe bedrohlich aus.
„Ratte?“, denkst du dir, „das ist aber eine verdammt große Ratte!“
Als das Vieh bemerkt, dass du noch nicht tot bist und aufstehen willst, ergreift es die Flucht und stürzt sich in den Fluss. Als du wackelig auf den Beinen am Flussufer stehst, spürt du eine Übelkeit in dir hochkommen und übergibst dich erst mal. Schwindel, Kopfweh und ein flaues Gefühl in der Magengegend verhindern, dass du dich rasch orientieren kannst.
„Wo bin ich hier?“ fragst du dich, „Wie bin ich hierher gekommen?“
Dein Blick schweift herum und du versuchst dich an irgendetwas erinnern zu können.
In deiner näheren Umgebung entdeckst du zwischen den Bäumen am Flussufer mehrere Unterstände, welche anscheinend Fischern Schutz vor Regen bieten sollen.
Auf dem gegenüberliegendem Flussufer befindet sich ein bewaldeter Hügel, der dir die Sicht auf das dahinterliegende Land verwehrt.
Als sich dein Blick nach Osten wendet, siehst du eine kleine Stadt, von welcher ein paar leise Geräusche an dein Ohr dringen.
Du bemerkst, dass der Fluss südlich von deiner Position aufgestaut wird. Auf dem ruhigen Gewässer tummeln sich ein paar Schwäne, Enten und diese merkwürdigen Ratten.
Nachdem du dir erst einmal einen ersten Überblick über die Umgebung verschafft hast, weißt du noch nicht, was du als nächstes tun sollst. Als dein Blick wieder zufällig zu den Unterständen zwischen den Bäumen fällt, bemerkst du etwas, was nicht dorthin gehört. Da du von deinem Standort aus nicht genau erkennen kannst, um was es sich handelt, begibst du dich zu dem hölzernen Unterstand um dir die Sache genauer anzusehen.
Etwas schwach auf den Beinen näherst du dich leicht schwankend dem Unterschlupf. Unter der Dachkonstruktion findest du zwei Behälter, in denen sich anscheinend ein paar Gegenstände, den Geräuschen nach, welches du vernimmst, als du sie leicht schüttelst, befinden. Du blickst dich noch einmal um, ob dich niemand beobachtet, dann setzt du dich nieder und öffnest den ersten Behälter.
Darin befinden sich ein paar merkwürdige kleine Gegenstände, welche du als Kinderspielzeug identifizieren kannst, einen zusammengeklebten Stapel Pergament, auf der komische Namen und Datumseinträge stehen.
In der zweiten Schachtel findest du eine Schriftrolle.
Als dein Blick auf diese Schriftrolle fällt, weißt du, dass sie etwas besonders ist, vielleicht steht darin ja auch etwas darüber, was dir wiederfahren ist. Vorsichtig nimmst du die Schriftrolle aus dem Behälter und entrollst sie langsam.

Nachdem du den Text gelesen hast, kommt deine Erinnerung schlagartig zurück.
Du bist ein Mitglied eines Ritterordens der den Namen „Schwertritter“ trägt. Vor ein paar Tagen hast du von deinen Ordensmeister, Raven Stormcloud, eine Nachricht erhalten, in der er dich bat so schnell wie möglich zu ihm zu kommen. In seinem Schreiben erwähnte er aber nicht um was es ging. Da du ein pflichtbewusstes Mitglied des Ordens bist, hast du dich unverzüglich auf den Weg zu ihm gemacht. Doch kurz vor dem Ziel wurdest du überfallen, auf heimtückische, feige Art und Weise hinterrücks niedergeschlagen und ausgeraubt. Der heftige Schlag auf den Hinterkopf verursachte nicht nur eine große Beule, sondern schickte dich auch für fast einen ganzen Tag ins Land der Träume. Du bist froh darüber, dass die Banditen dir noch deine Kleidung gelassen haben, da sie dir ansonsten alles gestohlen hatten.
Du hoffst darauf, dass dieser Überfall auf dich nichts mit dem Schreiben deines Meister zu tun hat und du nicht zu spät zu ihm gelangen wirst.
Ein wenig verwundert bist nur über die Schriftrolle, die du in dem versteckten Behälter gefunden hast. „Warum hat Raven diese Nachricht dort versteckt?“ fragst du dich immer wieder.

Nachdem du ein paar Minuten lang über dieses Rätsel nachgedacht hast und noch einmal einen Blick auf das nahegelegene Städtchen, dass Rotaiaborgo sein müsste, geworfen hast, lässt du davon ab und machst dich auf den Weg zum Francomons.
Du überquerst den Fluss bei der Wehr, welche den Fluss aufstaut und entdeckst gleich darauf rechter Hand einen kleinen Bach, der sich wie eine Schlange den Hügel herabwindet. Du entdecktst eine im Wind leicht rotierende Sonnenscheibe, welche an einem der jungen Bäumchen festgemacht ist.
Die Reichsstraße, auf welcher du dich gerade befindest, schlängelt sich den Berg hinauf. Bereits in der ersten Kehre führt rechts ein Forstweg in den Wald hinein, welchen du nun folgst. Der kleine Bach befindet sich dabei immer auf deiner rechten Seite. Schon nach kurzer Zeit teilt sich der Weg, du aber gehst geradeaus weiter.
Kurz darauf endet der Weg, nur ein kaum sichtbarer Tierpfad führt geradeaus weiter leicht den Hang hinauf. Ein paar mal lässt du deinen Blick durch den Wald schweifen, lauscht auf jedes Geräusch, dass dir zu Ohren kommt, kannst aber, zu deiner Zufriedenheit, nichts Verdächtiges hören und keine Verfolger entdecken.
Raschen Schrittes folgst du den Tierpfad hangaufwärts, bis du wieder auf einen breiten Forstweg stößt. Dort wendest du dich nach rechts und folgst dem Weg, vorbei an einem morschen Wachturm tiefer in den Wald hinein.
Um eventuelle Verfolger abhängen zu können, entschließt du dich, nicht direkt zum Francomons zu gehen, sonder einen kleinen Umweg einzuschlagen.
Dem Waldweg folgend läufst du an der ersten Weggabelung geradeaus weiter, an der nächsten wendest du dich nach links und an der dritten Kreuzung wieder nach rechts und folgst dem Weg den Hang hinauf. Du hoffst, dass die Hacken, die du schlägst, etwaige Verfolger verwirrt, sodass sie dir nicht mehr folgen können. Du versuchst auch so leise wie möglich aufzutreten, um nicht die Bewohner des Waldes aufzuscheuchen und auf dich aufmerksam zu machen. Wie du aus deiner Ausbildungszeit weist, gibt es hier ein paar Tiere, welche dir gefährlich werden könnten.
Der Forstweg, dem du nun den Hang hinauf folgst, führt entlang einer kleinen Schlucht, welche sich auf deiner rechten Seite befindet. Linkerhand passierst du einen weiteren Wachturm, der aber noch benützt aussieht. Deshalb schleichst du so leise wie möglich an dem Posten vorbei bis zur nächsten Kreuzung, an der du geradeaus weiter den Hang hinauf gehst.
Auch bei den nächsten zwei Weggabelungen folgst du dem Weg den Hang hinauf. Bei der zweiten Kreuzung fällt dir ein efeuberankter Baum auf. Etwas merkwürdig ist nur, dass die anderen Bäume frei von Efeu sind. Aber du machst dir deswegen keine weiteren Gedanken sondern eilst weiter den Hang hinauf bis du in einigen Schritten Entfernung bereits den Waldrand, an dem ein paar Holzstapel stehen, sehen kannst und auf der Wiese dahinter entdeckst du ein Gehöft. Doch noch bevor du zu dem Waldrand kommst, bemerkst du, dass in einem Baum auf der rechten Seite des Weges, etwas eingeritzt worden war.
Du siehst dir die Zeichen genauer an und kannst auf anhieb den Namen „David“ entziffern. Aber die restlichen Zeichen sagen dir überhaupt nichts. So viel du weißt, hieß einer der Ordensmeister der Schwertritter David Numicosa. Diesem Zeichen nach dürftest du dich noch immer auf dem richtigen Weg zum Francomons befinden.
Erst jetzt bemerkst du den fast nicht mehr erkennbaren Tierpfad, der hier vom Forstweg rechts wegführt. Ohne zu zögern folgst du diesem Pfad immer parallel zum Waldesrand, der sich auf deiner linken Seite befindet, bis du am Waldesrand eine Futterstelle für Tiere und gleich daneben einen Wachturm siehst. Dort kommst du wieder auf einen etwas breiteren Pfad, welchen du entlang läufst, und immer wieder einen Blick auf den Waldrand zu deiner linken wirfst.
Schon nach kurzer Zeit kommst du zu einer Weggabelung. Der linke Pfad führt aus dem Wald hinaus, während der Rechte hangabwärts führt. An einem Baum bemerkst du seltsame Runen, die du noch nie zuvor gesehen hast. Als du eine gewisse Ähnlichkeit mit den Runen der Drachengeborenen erkennst, läuft dir ein kalter Schauer über den Rücken.
„Sollten die Drachengeborenen auch bereits hier aktiv sein?“ fragst du dich, „Wenn ja, mögen die Götter mir bei meiner Queste beistehen!“
Deine Blicke schweifen wieder durch den Wald auf der Suche nach etwas, dass nicht hierher gehört, doch du entdeckst nichts.
Daher folgst du dem Forstweg der stetig den Hang hinunter führt vorbei an einem Drillings und Vierlingsbaum auf der rechten Seite des Weges bis zur nächsten Weggabelung. Dort wendest du dich nach links und folgst dem Pfad bist du vor einer Schlucht stehst. In der Talsohle der Schlucht entdeckst du einen kleinen Bach und auf der gegenüberliegenden Seite erkennst du zwischen den Bäumen einen Forstweg.
Du versuchst eine passende Stelle zu finden, an welcher du die Schlucht überqueren kannst. Da du aber nirgends eine Brücke entdecken kannst, gehst du etwa 100 Schritt am Rande der Schlucht bachabwärts, bis du eine Stelle findest, an der du relativ gefahrlos in die Schlucht hinabsteigen kannst.
Am Boden der Schlucht angekommen, bemerkst du auch sogleich die moosbewachsene Brücke und überquerst, um die Balance kämpfend, den Bach.
Auf der anderen Seite angekommen, folgst du einem Tierpfad den steilen Hang hinauf, wobei du ab und zu die Hände zur Hilfe nehmen musst, bis du zu der Straße kommst, welche du von der anderen Seite aus gesehen hast. Dort wendest du dich nach links und folgst dem Forstpfad bergauf.
Da du dich nun langsam deinen Ziel näherst, blickst du immer wieder über deine Schultern um festzustellen, ob du verfolgt wirst. Die Nachricht, die Raven Stormcloud dir hinterlassen hat, darf auf keinen Fall in die Hände der Drachengeborenen fallen.
Es dauert nicht lange und du kommst zu einer weiteren Weggabelung. Links und rechts setzt sich der Forstweg weiter fort, und geradeaus führt ein Trampelpfad leicht hangaufwärts weiter.
Schnellen Schrittes folgst du dem Trampelpfad den Hang hinauf. Vor dir kannst du bereits den Waldrand erkennen. Etwa 30 Schritt vor dem Waldrand, auf cirka der Hälfte der Strecke von der Weggabelung zum Waldrand, entdeckst auf der linken Seite des Pfades einen großen Baum, mit einem der mächtigsten Stämme der hier stehenden Bäume.
Hier bleibst du stehen und siehst dich noch einmal genau um. Du konzentrierst dich auf jedes Geräusch, dass an deine Ohren dringt, beobachtest deine Umgebung sehr genau, doch, den Göttern sei Dank, entdeckst du nichts Auffälliges. Nur ein paar harmlose Tiere des Waldes huschen in einiger Entfernung an dir vorbei. Alles hier scheint seine Richtigkeit zu haben.
„Endlich am Ziel“, flüsterst du leise und machst dich auf die Suche nach der Nachricht, welche dein Ordensmeister hier hinterlassen hat.


Hinweise:

1) In dem ersten Gegenstand findet ihr nicht nur eine Schriftrolle, sondern auch eine Zahl. Merkt euch diese, da ihr sie später noch brauchen werdet.

2) Bitte die in den "Schachteln" gefundenen Schriftrollen nicht entfernen.

3) Bitte die Cachebox sorgfältig behandeln und auch wieder gut tarnen.

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