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950 Jahre Lehrberg - St. Margaretha

A cache by Throle Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 6/16/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

ACHTUNG
Nach 10 Tagen war die Dose wieder verschwunden, sofort eine Neue platziert.
3 Tage später ist die Dose wieder aufgetaucht - bis auf das Logbuch leer!

Deshalb keine Trackables ablegen!
Do not drop any trackables!



Die Geschichte der Kirche des Ortes ist in ihrem Verlauf identisch mit der politischen Geschichte Lehrbergs. Beide standen unter zwei Herrschaften, litten darunter bzw. profitierten davon. Auf der einen Seite waren das die Pröpste des Stifts Herrieden und in der Folge die Bischöfe von Eichstätt und auf der anderen Seite waren das die Herrn von Birkenfels zu Lehrberg und nach deren Aussterben die Markgrafen von Ansbach.

Am 16. Juni 1059 weihte Bischof Gundekar von Eichstätt im Auftrag des Würzburger Bischofs Adalbero Graf von Lambach (1045 - 1085) Lehrbergs erste urkundlich belegte Kirche. Patronatsherr war der Propst von Herrieden und in seiner Nachfolge der Bischof von Eichstätt. Die Weihe der Kirche erfolgte an erster Stelle zu Ehren der Jungfrau Margaretha, aber auch zu Ehren des Herrn Jesus Christus, des Heiligen Kreuzes, der Jungfrau Maria und aller Heiligen. Die Pfarrei war eine der bedeutensten im südlichen Bistum Würzburgs und sie entwickelte sich in den späteren Jahren zu einer bedeutenden Wallfahrtskirche mit vielen Reliquien. Gundekar soll zur Weihe der Kirche einen Nagel und ein Stück vom Kreuz Christi mitgebracht haben.

In Lage und Bauform gleicht die damals eingeweihte Kirche der heutigen, nicht aber in der Größe. Sie stand auf eben demselben Platz, wo auch die heutige Ortskirche steht, nur war sie seinerzeit noch nicht von Häusern umgeben. Der Platz war günstig gewählt. Der alte Kirchhof liegt auf einem kleinen Plateau eines Bergsporns, was man heute nicht mehr erkennen kann, weil der Graben unter der heutigen Bundesstraße B 13 während der Ausbaumaßnahmen der Straße in den vergangenen Jahrhunderten nach und nach verfüllt wurde. Heute sieht man in der zum Häfnersplatz hin abfallenden Neigung dieses Sporns eine Ursache für die Instabilität des Mauerwerkes des Kirchenschiffes. Der Kirchhof war mit einer Mauer umgeben, die nach späteren Beschreibungen einen Wehrgang trug, der mit Schießscharten versehen war. Der Eingang, der stets dem Dorf zugewendet war, damit die Bevölkerung leichter dorthin fliehen konnte, besaß ein besonders befestigtes Torhäuschen. Als Kirchturm müssen wir uns gemäß dem romanischen Baustil einen wuchtigen Turm vorstellen, der im oberen Bereich kleine Fenster als Schießscharten besaß. Im ersten Turmabsatz kann man diese Fenster heute noch erkennen. Das Kirchenschiff war klein und gedrungen. Die Fenster lagen hoch und waren ebenfalls als Schießscharten ausgelegt. Die schwächste Stelle so einer Anlage waren die Tore, deshalb fertigte man sie aus dickem Eichenholz und versah sie mit schweren Eisenbeschlägen, innen verriegelte man sie mit quer gelegten Balken. Ein Blick vom Häfnersplatz ( von Westen her) zur Kirche mag einen Eindruck von dieser einstigen Kirchenburg vermitteln.

Nach dem heutigen Stand der Forschung war die Lehrberger Kirche eine Urkirche, d.h. es muss gleich nach der Christianisierung der Dorfbevölkerung hier eine Pfarrstelle eingerichtet worden sein, zu der natürlich eine kleine Kirche gehörte. Man nimmt an, dass ca. 200 Jahre vor dem urkundlich belegten Gründungsdatum der St. Margarethen-Kirche hier schon ein Kirchenbau bestand. Vielleicht war das Gotteshaus nur ein bescheidenes Holzkirchlein mit vier Eckpfosten aus Baumstämmen, Wänden aus Holzbohlen und einem mit Stroh gedeckten Dach. Konkrete Aussagen würden erst archäologische Grabungen ermöglichen. Es bleibt offen, ob ein Brand, Baufälligkeit oder Feindeseinwirkungen den Neubau einer neuen Kirche erforderten. Als Neubau wurde das Gotteshaus selbstverständlich massiv in Steinbauweise errichtet. Der Not der Zeit gehorchend baute man die Kirche zu einer Wehrkirche aus, obwohl der Bau von Wehrkirchen in unserer Gegend erst ab 1300 einsetzte.

Das Schwierige an diesem Cache ist nicht das Finden,
sondern viel mehr das unbemerkte Heben der Dose.
Bitte seit vorsichtig, zwischen 6 Uhr und mindestens 20 Uhr seit Ihr kaum alleine.


Additional Hints (Decrypt)

nhffra haq iba hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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