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jonny42: Tja, jetzt ist es soweit.
Schweren Herzens wandert der Rohdiamant in die Tonne.
Aber wer weiss, vielleicht taucht er ja irgendwann woanders mal wieder auf, mal schauen...

Jonny

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Die Legende vom Rohdiamant

A cache by Jonny42 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 07/13/2009
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Multicache um die wunderschöne (hüstel, hüstel) Industriebrache des ehemaligen Franken II
Länge ca. 3 km

Die Legende vom Rohdiamant

Der Freund der Schwester meines langjährigen Schulfreundes kannte einen Krankenpfleger dessen Kollege folgende Geschichte gehört hatte:

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein älterer Mann wegen einer chronischen Erkrankung in das Uniklinikum in Erlangen eingeliefert. Was er genau hatte konnten die Ärzte nie wirklich sagen, spielt aber auch keine Rolle.
Wichtig ist, dass eine Krankenschwester auf der Station Dienst hatte, die Elfriede hieß und sehr gesprächig war. Sie redete mit Karl-Heinz (so hieß wohl der Patient) über alles mögliche, merkte aber bald, dass Karl-Heinz schon ganz schön wirr redete.
Fest steht nur, dass er früher im ehemaligen Steinkohlekraftwerk Franken II am Verladebahnhof arbeitete. Immer wenn er über die riesigen Kohleberge sprach, die sich vor seinem geistigen Auge auftürmten überkam ihn ein seeliges Lächeln...

Ein paar Tage später versuchte Elfriede wieder einmal ein sinnvolles Gespräch mit Karl-Heinz anzufangen und erzählte ihm von dem 5-Euro-Schein den sie am Morgen auf dem Weg zur Arbeit gefunden hatte. Auf die Frage ob er sich daran erinnern könnte, einmal etwas Wertvolles gefunden zu haben, wurde er wütend und rief er habe noch nie etwas Wertvolles gefunden, schon gar nicht einen faustgroßen Diamanten in irgendeinem Kohlenhaufen.
Elfriede lief verwundert aus dem Zimmer, dachte sich aber nichts weiter dabei und vergaß den Wutausbruch auch schon bald.

Wieder ein paar Tage später sprach Elfriede Karl-Heinz auf sein Erinnerungsvermögen an, da er schon wieder vergessen hatte wie er hieß.
Karl-Heinz gab freimütig zu, dass er seinem Gedächtnis schon lange nicht mehr traue und fügte hinzu dass er deswegen auch schon vor Jahren den Weg zu seinem Schatz mit Hinweisen markiert habe, auch wenn er gerade gar nicht mehr wüsste was denn sein Schatz sein sollte und...
Da fiel ihm wohl wieder ein, dass er eigentlich keinem von irgendwelchen Schätzen -die er auf keinen Fall in irgendeinem Kohlehaufen gefunden hatte- erzählen wollte.
Er verstummte.
Elfriede brach das unbehagliche Schweigen mit der Frage ob er noch etwas von dem wohlschmeckenden Kartoffelbrei mit Fertigsoße haben wolle und ging nach der (verständlicherweise) verneinenden Antwort nachdenklich aus dem Zimmer.
Sie fragte das restliche Pflegepersonal über Karl-Heinz aus, doch keiner schien für ihn Zeit gehabt zu haben.
Am nächsten Morgen stellte Elfriede mit Schrecken fest, dass sich der Zustand von Karl-Heinz über Nacht dramatisch verschlechtert hatte.
Auf dem Weg zur Intensivstation wachte Karl-Heinz noch einmal auf und griff nach Elfriedes Hand. Er drückte erstaunlich fest zu und fragte mit schwacher Stimme nach Schwester Elfriede.
Als er sie erkannte flüsterte er ihr zu sie sei immer nett zu ihm gewesen, sie sei ein guter Mensch.
Er sprach immer leiser und Elfriede hörte nur noch: „...suche an der Pforte....“
Und kaum hörbar noch einmal:
„...Pforte“

Dann sagte er nichts mehr.
Zwei Tage später starb er, ohne jemals wieder aufgewacht zu sein.

Elfriede ging die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf und schon bald fuhr sie zum Kraftwerk um herauszufinden ob Karl-Heinz vielleicht doch nicht so wirr war wie sie zuerst gedacht hatte.
Aber das Kraftwerk war schon lange geschlossen.
Die Kesselhäuser, der Schornstein, der Kühlturm: alles dem Erdboden gleichgemacht.
Die Pforte stand zwar noch, war aber schon lange nicht mehr besetzt.
Enttäuscht ging Elfriede nach Hause.
Noch heute träumt sie manchmal vom faustgroßen Diamanten.

Wenn ihr euch auf die Suche nach dem Diamanten begeben wollt, könnt ihr hier parken:

N 49°33.981
E 10°58.290

Von da aus findet ihr leicht die Pforte; vielleicht könnt ihr ja Karl-Heinz' Fährte folgen.

Nachtrag:
Da sich gegenüber der Pforte ein bewohntes Haus befindet, bitte ich größere Schatzsuchergruppen den ersten Hinweis schon frühzeitig in Anspruch zu nehmen.

Achtung!!
Bis auf weiteres liegt Stage 8 ca 10m östlich der eigentlichen Koordinaten.
Vielen Dank an UweBilly fürs Verlegen aus der gefährdeten Zone heraus.
Das Mitbringen von Wasser ist damit auch entgültig überflüssig geworden.

Additional Hints (Decrypt)

[Stage 1:] Qeruxerhm
[Stage 2:] Trqhyq zvg qre Irezvggyhat
[Stage 9:] nz Obqra, Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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