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Von Hagen Platz

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Hidden : 8/18/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Sehr einfacher Cache für zwischendurch. Schöner (offenbar vandalensicherer) Platz mit einer Menge geschichtlich interessanter Informationen, die auch vielen einheimischen nicht bekannt waren. Cache kann gut mit Gidic's Armee kombiniert werden.

"Von Hagen Platz" in Büschfeld



2002 wurde Büschfeld 1200 Jahre alt.

Büschfeld wurde am 01. September 802 erstmals urkundlich erwähnt.
Es taucht in einer Urkunde Kaiser Karls des Großen auf und heißt "Byschofsvelt".
Es ist südlichster Grenzpunkt eines großen Bannforstes, der der Trierer Kirche unter Erzbischof Weomad aus karolingischem Reichsgut geschenkt wurde.

Nach dieser Urkunde ist Büschfeld einer der ältesten Orte des Hochwaldes.

Die Burg Büschfeld fand Ersterwähnungen in Urkunden von 1272 ("court de Bisfeldt") und 1322 ("castrum Bussevelt"). Sie hieß später Schloss Büschfeld und war bis weit ins 18. Jahrhundert hinein Sitz der Freiherren von Hagen im südlichen Hochwald.

Das Ende von Schloss Büschfeld kam in der nach der Französischen Revolution von 1789 folgenden so genannten "Franzosenzeit" in unserer Heimat (1794-1814).

Die Schicksalsstunde der übrig gebliebenen Schlossruine schlug 1897, als ein Teil der Mauern beim Bau der Eisenbahnstrecke Lebach - Nonnweiler niedergerissen wurde. Der Abbruch der letzten Reste von Burg und Schloss Büschfeld erfolgte beim Bau der Merzig-Büschfelder Kleinbahn im Jahre 1902.



Die Original Urkunde:



"Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, Karl, durch Gewährung göttlicher Milde römischer Kaiser und Schutzherr der Franken. Den Grafen und Herzögen an Rhein und Loire - den gegenwärtigen als auch den zukünftigen zur Kenntnisnahme.In Gottes Namen glauben Wir, dass zur Mehrung und Festigung unserer Königsherrschaft geeignet sei: Wenn Wir den Bitten der Priester und Kirchen und den rechtmäßigen Bitten der Gläubigen Gottes Unsere Zustimmung gewähren.Daher kamen der apostolische Mann Weomad (Erzbischof) und sein Bruder Basinus und Unser Gesandter Aufericus zu Uns und trugen Uns vor, dass Unsere königlichen Vorgänger zur Erbauung ihrer Seelen dem heiligen Petrus bei der Trierischen Kirche (Dom) Ualeniacum mit allen Zugaben zu dauerndem Gebrauch überließen, ausgenommen die Orte Zerf und Serrig mit den königlichen Waldungen daselbst. Diese Orte behielten nämlich Unsere Vorgänger für sich als Jagdgebiet. Aus diesem Grunde haben Uns Unsere vorgenannten Gläubigen gebeten, dass Wir die Orte Zerf und Serrig in gleicher Weise mit den Waldungen, dem heiligen Petrus (der Domkirche) überlassen sollten, damit nicht anläßlich der Jagden die benachbarten Liegenschaften der Hohen Domkirche verwüstet würden. Also haben Wir ihre Bitten genehmigt und rechtskräftig der Trierischen Kirche des heiligen Petrus obige Orte Zerf und Serrig in voller Unversehrtheit übergeben-mit allen zu diesen Orten zugehörigen Feldern, wiesen, Weiden, Wasserläufen, Wäldern (hehegten und vernachlässigten), Ausgängen und Zugängen, mit dem Wald, der Unser Eigentum war und Wir bekräftigen unwiderruflich die Abgrenzung dieser Orte: Da, wo der Fluß Prims entspringt bis nach Büschfeld. Und so auf dem öffentlichen Weg bis Merzig und von dort bis dahin, wo die Saar in die Mosel fließt. Von da bis zum Ort Leiwen. Von Leiwen aber bis nach Büdlich, wo das Flüßchen Dhron entspringt. Von dort geradenwegs bis zum Ursprung des Flusses Prims. Diesen Wald aber, den Wir auf gesetzliche Art der Kirche Sankt Peter überlassen, verbieten Wir allen durch Unseren Bannspruch, damit keiner Unserern königlichen Nachfolger oder irgendeine andere Person ein wildes Tier in diesem Wald fange oder der Jagdkunst nachgehe, es sei denn, er würde voher die Erlaubnis des Oberhirten der Trierischen Kirche gewinnen. Damit niemand erwäge, Unsere Anordnung zu lösen, und dmit Unsere Vorschrift one Übertretung beachtet werde, haben Wir befohlen, daß diese Vorschrift geschrieben werde, und Wir haben sie mit eigener Hand bekräftigt, und Wir ließen einen Eindruck Unseres Siegelringes anfertigen.
Siegel des Kaisers Karl.
Gültigerweise beglaubigt durch den Kanzler Arcambold.
Gegeben am ersten Tag des Monats September, im 34. Jahre der Königsherrschaft (also im Jahre 802)
Veröffentlicht im Namen des Herrn, im XI. Kapitel der Akten in der Pfalz Heristall (bei Lüttich).
Amen."
 

Additional Hints (Decrypt)

Rpxr mhe Fgenßr uva ; "hagre" Oeüpxrarpxr orv Tryäaqre ; uvagre qvpxrz Fgrva ; jvrqre thg irefgrpxra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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