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Marmitte dei giganti-Töpfe der Riesen-Giants' pots

Hidden : 9/1/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


deutscher Text unten - English text below

Italiano:
«Dopo un lungo periodo caratterizzato da un clima sub tropicale, a partire dall’epoca quaternaria la temperatura si abbassò di una diecina di gradi. Quattro periodi glaciali, interrotti da periodi interglaciali, caratterizzarono il clima della regione alpina e molte zone dell’emisfero boreale. L’ultima glaciazione, quella del Würm, ha modellato il rilievo pre-glaciale della Valposchiavo, dando ad essa un aspetto morfologico nuovo. Le colate glaciali del versante sud-alpino spinsero la loro fronte fino ai margini della Pianura Padana, dando origine, tra gli altri, ai laghi di Garda, Iseo, Como, Maggiore e Lugano.
In seguito ad un miglioramento climatico i ghiacciai incominciarono a ritirarsi verso le regioni più elevate della catena alpina. Questo ritiro avvenne in fasi successive, caratterizzate da oscillazioni positive e negative della fronte del ghiacciaio. Le fasi di ritiro vennero studiate da C. Burga per la Valposchiavo e da L. Huysmans per la Valle di Campo.
Per lo stadio denominato Valtellina II, il ghiacciaio poschiavino aveva uno spessore di circa 1’200 m, documentato da una morena, situata a 2’230 m. Per la Valle di Campo L. Huysmans ha trovato, nella zona di Buril, ben otto valli morenici che corrispondono ad altrettante fasi di ritiro.
Per Cavaglia è importante il deposito dello stadio “Egesen”, che risale all’epoca pre-boreale, anteriore di 11’000 anni all’epoca attuale. In questo periodo il limite delle nevi persistenti si trovava circa a 300 m sotto il livello attuale. A partire dallo stadio “Egesen” il clima migliorò sensibilmente e i ghiacciai si ritirarono nelle più alte regioni delle Alpi. Si suppone che nel periodo chiamato “Atlantico” la vegetazione si sia di nuovo insediata nelle più alte regioni della catena alpina.
Circa 4’000 anni fa il clima si fece più rigido e i ghiacciai ripresero a scendere lungo la parte superiore delle vallate. Fino ad oggi si contano ben sedici oscillazioni positive a partire dal “Finiglaciale”. Nel 1850 i ghiacciai raggiunsero la massima espansione, dopo quella dello stadio “Egesen”. Il ghiacciaio del Cambrena si spingeva fino al lago Bianco, quello del Palü aveva invaso il pianoro dell’alpe Palü e quello del Morteratsch era alle porte dell’attuale stazione ferroviaria. È da notare che i ghiacciai Cambrena e Palü sono avanzati fra il 1965-1985, mentre quello del Corno di Campo è sempre stato in fase di ritiro. Il Vedreit da Dügüral, che negli anni cinquanta vantava una superficie con bellissimi crepacci, è ora quasi scomparso».

(Aldo Godenzi, www.ghiacciai.info)

traduzione in progresso, grazie per la vostra pazienza

Deutsch:
«Nach einer langen, durch ein subtropisches Klima charakterisierten Periode ist die Temperatur ab Beginn des Quartärs um Dutzende von Graden gesunken. Vier Eiszeiten – von Zwischeneiszeiten unterbrochen – kennzeichnen das Klima der Alpenregion und vielen Zonen der nördlichen Hemisphäre. Die letzte Vereisung – die des Würm – hat die voreiszeitliche Erhebung des Valposchiavo geformt, in dem sie ihr ein neues morphologisches Aussehen gab. Die Gletscherströme des südlichen Alpenhanges schoben ihre Stirn bis in die Poebene, unter anderem den Lago di Garda, Lago d’Iseo, Lago di Como, Lago Maggiore und den Lago di Lugano bildend.
Infolge einer klimatischen Erwärmung begannen sich die Gletscher in die höheren Regionen des Alpenkamms zurückzuziehen. Dieser Rückzug erfolgte etappenweise, durch positive und negative Schwankungen charakterisiert. Diese Rückzugsphasen wurden von C. Burga für das Valposchiavo und von L. Huysmans für das Valle di Campo studiert.
Im Valtellina II genannten Stadium hatte der Puschlaver-Gletscher eine Dicke von 1’200 m, bezeugt durch eine Moräne auf 2’230 m. Für das Valle di Campo hat L. Huysmans in der Zone von Buril gut acht Moränentäler gefunden, welche anderen Rückzugsphasen entsprechen.
Wichtig für Cavaglia sind die Ablagerungen des „Egesen“, welche auf die vorboreale Epoche zurückgehen, 11’000 Jahre vor der heutigen Zeit. In dieser Periode lag die Grenze des „ewigen Schnees“ ca. 300 m unter dem aktuellen Niveau. Ab dem „Egesen“ verbesserte sich das Klima merklich und die Gletscher zogen sich in höhere Alpenregionen zurück. Man vermutet, dass sich die Vegetation in dieser „atlantisch“ genannten Periode von neuem in den höheren Regionen der Gebirgskette festgesetzt hat.
Vor ca. 4’000 Jahren wurde das Klima rauher und die Gletscher begannen wieder die oberen Täler herabzufliessen. Bis heute zählt man gut 16 positive Schwankungen seit der „Endeiszeit“. 1850 erreichten die Gletscher die grösste Ausdehnung nach den „Egesen“. Der Gletscher des Cambrena stiess bis zum Lago Bianco vor, derjenige des Palü hatte die Ebene derAlpe Palü überdeckt und der Morteratschgletscher endete bei der heutigen RhB-Station. Es bleibt anzumerken, dass die Gletscher Cambrena und Palü 1965-1985 vorgedrungen sind, während sich derjenige des Corno da Campo stets in der Rückzugsphase befand. Der Vedreit da Dügüral, der in den 50er Jahren eine Oberfläche mit sehr schönen Spalten hatte, ist heute beinahe verschwunden».
(Aldo Godenzi, auf www.ghiacciai.info)

Heute sind von den Gletschern selbst nur noch Reste übrige, welche im Moment auch mehr und mehr wegschmelzen. Interessante Daten hierzu liefert auch der Earthcache »Glacier Morteratsch / Morteratsch Gletscher« (GC1H7EQ) von Bobi Bohne.

Was zurückbleibt sind die durch die Gletscherströme geschaffenen Geländeformen und die Töpfe der Riesen, wie sie im Volksmund genannt wurden, die Gletschertöpfe. Diese durch die Gletscher geschaffenen Löcher im Gestein sind heute vielerorts nicht mehr sichtbar, da sie im Laufe der Jahre durch Erosionsmaterial und die Vegetation wieder aufgefüllt wurden.

Hier in Cavaglia wurden die Töpfe der Riesen zuerst von Pfadfindern wieder freigelegt, später halfen Lehrlinge der RhB (rätischen Bahn) mit, und schlussendlich wurde ein Verein gegründet, welcher sich um die Gletschertöpfe kümmert. Es werden neue Töpfe freigelegt, die bereits freigelegten mit Wegen erschlossen und die erschlossenen Töpfe, die wasserdicht sind, regelmässig vom Regenwasser befreit.

So kann man heute während des Sommers den Gletschergarten von Cavaglia besichtigen. Der Eintritt ist frei, eine freiwillige Spende für den weiteren Unterhalt wird jedoch an den beiden Kassen bei Ein- und Ausgang gerne entgegengenommen.

Der Gletschergarten ist vom Bahnhof Cavaglia in 10 Minuten zu Fuss erreichbar. Ich empfehle die Anreise der Bahn oder verbinde den Besuch mit einer der vielen Wanderrouten. Die Anreise per Auto ist zwar möglich, es hat an den Koordinaten auch einen Parkplatz, aber es geht über enge Alpstrassen, weswegen ich diese Art der Anreise nicht empfehle.

Die Gletschertöpfe entstanden durch (Schmelz-)Wasser, das durch eine Spalte zum Gletscherbett abfloss. Das Wasser war am Gletscherbett bis zu 200 km/h schnell und stand unter hohem Druck. An gewissen Stellen am Gletscherbett entstanden Wasserwirbel. Wo diese Wirbel entstanden, erodierten der mitgeführte Sand und Kies den darunter liegenden Fels und »fräste« so die Löcher in den Boden.

Beginne Deinen Rundgang am Eingang an den oben genannten Koordinaten. Folge dem markierten Weg, welcher Dich auch zu einem Aussichtspunkt bringt, von dem aus Du das Valposchiavo überblicken kannst.

Weitere Informationen findest Du auf den Informationstafeln vor Ort oder unter www.ghiacciai.info.

Um den Cache zu loggen, sende eine e-Mail mit den Antworten auf die folgenden Fragen an gc1y2z4@stmall.ch, Du erhältst dann die Logfreigabe von mir.
1) Am Ausgang des Gletschergartens kannst Du eine kurze Treppe unter die Brücke heruntersteigen, um einen Blick in die Schlucht zu werfen. Dort steht eine Tafel mit einer lokalen Legende über eine Zigeunerfamilie. Als Beweis dass Du im Gelschergarten warst, nenne mir das letzte Wort in der linken Spalte des deutschen Texts.
2) Auf Deinem Rundgang wirst Du auf Steinhaufen stossen. Haben diese Steine etwas mit dem damaligen Gletscher zu tun? Begründe Deine Meinung.

Die Antworten auf diese beiden Fragen auf keinen Fall ins Log schreiben!

Mache bitte noch ein Foto von einem der Töpfe und füge es Deinem Log bei. Schätze den Durchmesser und die Tiefe des Topfes und schreibe diesen in Dein Log. ACHTUNG: Bitte mach wirklich eine Schätzung und schau nicht auf der Website der Vereinigung nach. Ich weiss, dass dort die Zahlen stehen, aber ich möchte eine Schätzung.

Danke an die Vereinigung Gletschergarten von Cavaglia für die Genehmigung und Hilfe bei der Entwicklung dieses Earth Cache!

English:
«After a long period of subtropical climate, during the Quaternary period temperature dropped by about ten degrees. Four glacial periods, interrupted by interglacial ones, characterized the climate of the alpine region and of many areas of the northern hemisphere. The last glaciation, known as «Wurm», shaped the existing pre-glacial relief of the Poschiavo valley and gave it a new morphology. The glaciers flowing down from the southern slopes of the Alps reached the edges of the Po valley and formed, amongst others, the Garda, Iseo, Como, Maggiore and Lugano lakes.
Following a change in climatic conditions these glaciers then started to retreat towards the higher regions of the alpine chain. This retreat took place in successive stages, characterized by positive and negative oscillations. The period was studied by C. Burga for the Poschiavo Valley and by L. Huysmans for the Val di Campo.
During the phase denominated Valtellina II, the Poschiavo glacier was about 1’200 meters deep, as documented by a moraine situated at 2’230 meters. For the Val di Campo L. Huysmans found, in the Buril area, eight morainic valleys corresponding to the same number of retreat phases.
Important for Cavaglia is the deposit of the «Egesen» stage, which goes back to 11’000 years before our time. At that time the perennial snow level was about 300 m below the present one. Starting in the «Egesen» stage the climate became warmer and glaciers retreated to the higher regions of the Alps. It is assumed that during the so called «Atlantic» stage vegetation returned to the highest regions of the alpine chain.
About 4’000 years ago the climate became more rigid and glaciers once again started to flow downwards. To date sixteen positive oscillations can be counted starting from the «Finiglaciale». In 1850 glaciers reached their greatest expansion after the «Egesen» stage. The Cambrena glacier reached Lago Bianco, the Palü glacier covered the Alpe Palü basin and the edge of the Morteratsch glacier was very close to the present railway station. It should be noted that during the period 1965-1985 the Cambrena and Palü glaciers advanced whilst the Corno di Campo one was always in retreat. The Vedreit da Dügürail, which in the Fifties had a surface covered by beautiful crevasses, has today almost disappeared».
(Aldo Godenzi on www.ghiacciai.info)

Today there are left only remaining’s from that glaciers, which are also melting more and more away. Interesting data to that can be found at the Earthcache »Glacier Morteratsch / Morteratsch Gletscher« (GC1H7EQ) from Bobi Bohne.

What are left are the landscapes formed from the ice streams and also the pots of the giants like it in the vernacular were called, the glacier pots.

These holes in the rock, created by the glaciers, are no longer visible today in many places, since they were again filled up in the course of the years by erosion material and the vegetation.

Here in Cavaglia the pots of the giants were opened again first by a scout group, later helped apprentices of the RhB (raethian railway), and finally an association was created, which worries about the glacier pots. New pots will be opened, there were made routes to visit the already opened pots, and the pots were regularly emptied from rain water, since they are water tight. Today you can visit the glacier garden in Cavaglia during the summer months.

There is no entry charge but it is possible to leave a contribution in the boxes placed at the Garden’s entrance and exit. The contributions will help to continue the work in the garden.

The glacier garden can be reached in a 10 Minutes walk from the train station Cavaglia. I recommend coming by train, or combining your visit with a hike on the different hiking routes. It’s possible to reach the garden by car, and there is a parking at the coordinates, but you have to drive narrow streets, that’s why I don’t recommend to come by car.

The glacier pots developed through (melting-)water, which drifted through a crevasse to the bottom of the glacier. At the bottom the water reached a speed of up to 200 km/h and was under high pressure. At certain point there developed rotations. There the in sand and grit which was carried in the water eroded the ground and »milled« like that the holes in the ground.

Begin your visit at the entry which is located at the above mentioned coordinates. Follow the marked way, which leads you also to a viewpoint with a spectacular view over the Valposchiavo.

Further informations can be found on the information panels at the garden or on www.ghiacciai.info.

For logging the cache, send an email with the answers to the following questions to gc1y2z4@stmall.ch, you will receive the approval to log from me after that.
1) At the exit of the glacier garden you can descend a little stair to have a look to the canyon from under the bridge. There is also a panel containing a local legend about a Gipsy family (unfortunately at the moment only in Italian and German). As a proof of visit in the garden, give me the last word of left column of the German text. (the German text is the one on the right)
2) On your tour through the garden you will find several piles of stones. Have this stones something to do with the former glacier? Give reasons for your answer.

Do not write the answers in your log!

Please take a photo of one of the pots and add it to your log. Estimate the diameter and deepness of that pod and write it to the log. ATTENTION: Please do really estimate it and do not look on the association’s website. I know that the dates are on it, but I want you to estimate.

Thanks to the Cavaglia Glacier Garden Association for the authorization and help to develop this earth cache!

Additional Hints (No hints available.)



 

Find...

  • SchluchtBlick in die Schlucht von unter der Brücke View to the canyon from under the bridge
  • TopfEiner der Gletschertöpfe One of the Potholes
  • Topf mit WasserGletschertopf mit Wasser gefüllt. So würde es ohne die Arbeit der Vereinigung aussehen. Pothole filled with water. So it would look without the association's work.
  • ValposchiavoPanorama vom Aussichtspunkt aus Panorama from the viewpoint
  • ZwillingZwillingstopf Twin Pothole

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