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Tiengener Altstadt

A cache by Censeo Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/11/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Tiengen ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Von den ersten wandernden Völkern in der Jungsteinzeit, über die Kelten, Alemannen und Römern bis zu den mittelalterlichen Grafen haben alle hier ihre Spuren hinterlassen.
Der Cache führt euch ca. 1,5 h lang durch die Altstadt in Tiengen. Ihr könnt fast alle Fragen mit Hilfe von Wandmalereien und Informationstafeln an den Häusern beantworten. Sucht die Antworten zwischen Peter-Thumb-Kirche (GC1XJBV), Marktplatz und Storchenturm (GC1WCVT).

1. Bevor ihr euch auf den Weg macht, solltet ihr euch aber schon vorher über Tiengen informieren. In welchem Jahr wurde Tiengen erstmals urkundlich erwähnt? Bildet die Quersumme: a = _ _

2. Das Schloss
Das Tiengener Schloss hat sich aus einer kleinen, frühmittelalterlichen Burg aus dem 11. Jahrhundert entwickelt, die nach und nach erweitert wurde.
Ab 1482 diente die Burg den Grafen von Sulz als Residenz, die die bestehende Anlage durch eine gut befestigte Vorburg ausdehnten. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg zum heutigen Schloss erweitert, bis schließlich im Jahre 1619 der Erweiterungsbau endgültig abgeschlossen wurde. Auf Grund der langen Bauzeit lassen sich Spätgotik und Renaissance nebeneinander im Schlossbau wiederfinden. Ende des 30 jährigen Krieges wurde das Schloss niedergebrannt, darauf hin in seiner alten Form aber wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben der Grafen von Sulz 1687 kam Tiengen unter die Herrschaft der Fürsten von Schwarzenberg und ging schließlich im Jahr 1806 an das Großherzogtum Baden über.
Wie viele geschichtliche Informationstafeln sind im Schlosshof zu sehen? b = _

3. Die Ölmühle
Das Gebäude wird erstmals 1718 erwähnt, ist mit Sicherheit jedoch viel älter. Ursprünglich war die Ölmühle außerhalb der alten Stadtmauer; sie arbeitete mit leicht brennbarem Material und war daher für die alten Holzhäuser des Mittelalters viel zu gefährlich. Gegenüber dem Gebäude stand über Jahrhunderte als treuer Wächter der sogenannte „Dicke Turm“, einer der Rundtürme der alten Stadtbefestigungsanlagen.
Wie viele verschiedene Früchte wurden verarbeitet? c = _

4. Der ehemalige Pfarrhof
Mitten in der Stadt steht ein Patrizierhaus, das größte Haus des alten Tiengens. Wahrscheinlich ist es das erste Haus, das auf dem früheren Marktplatz errichtet wurde. Ersteigert von der Schlossherrschaft diente es von 1650 bis 1882 als Pfarrhaus, bevor das heutige kath. Pfarrhaus auf dem äußeren Schlosshof gebaut wurde.
Welche Hausnummer hat das alte Patrizierhaus heute? d = _

5. Die Stadtvogtei
Die Stadtvogtei ist ein stattliches Patrizierhaus, das am reinsten erhalten gebliebene spätgotische Haus der Stadt. Hier stand von 1559 – 1560 eine jüdische Buchdruckerei, eine der ersten in Deutschland. Um 1650 war es das Wohnhaus des Stadtvogtes, im Jahre 1882 befand sich hier die jüdische Metzgerei.
Wann wurde dieses Patrizierhaus erbaut? Berechnet die Quersumme: e = _ _

6. Der Marienbrunnen
Erstmals erwähnt wurde er 1415, bereits 1600 hatte er eine Brunnenfigur. Es ist denkbar, dass die erste Figur auf den Tiengener Brunnen eine Marienstatur gewesen ist, denn die Pfarrkirche ist der Maria geweiht, das Stadtsiegel führt die Maria und der Obere Brunnen erhielt sein Josefsbild erst viel später, nämlich 1723. Eine Steinfigur bekam der Untere Brunnen aber erst 1735, zusammen mit dem Oberen. Seine Schale ist noch 1806 sechseckig; erst später hat sie aus Platzgründen ihre heutige viereckige abgewinkelte Form erhalten. Außerdem ist der Brunnen etwas zurück versetzt worden.
Aus wie vielen Sternen besteht der Sternenkranz? f = _ _

7. Die ehemalige Synagoge
Ab 1455 lebten jüdische Familien in Tiengen, ihre Zahl stieg seit dem Ende des 18. Jahrhunderts stark an. 1789 hat die Jüdische Gemeinde ein Baugesuch für eine Synagoge eingereicht. Sie war knapp 15 Meter lang und hatte 3 große, weiß und bunt verglaste, Bleifenster zur Gasse hin. 1859 wohnten 215 jüdische Personen in Tiengen, was 14 % der Einwohnerzahl entsprach. 1862 erhielten sie Bürgerrechte und renovierten vermutlich im Geiste der eben erlangten Gleichberechtigung in Jahre 1863 das Gebäude gründlich. Im Jahre 1929 fand erneut eine Renovierung statt.
Die Synagoge wurde in der Reichskristallnacht verwüstet, die Bänke zusammen mit den Büchern auf den nahegelegenen Viehmarktplatz gefahren und dort in der Nähe des alleinstehenden großen Kastanienbaums verbrannt.
In welchem Jahr wurde die Synagoge fertig gestellt und eingeweiht?
Berechnet die Quersumme: g = _ _

8. Das untere Tor
Im Zuge der Stadterweiterung im Jahre 1516 erbaut, war es etwa 4 Meter lang und schloss mit der Stadtmauer ab. Es gab zwei Anbauten, links ein „Torstüblein“, das später zu einer Wachtstube vergrößert wurde und rechts ein Waschhaus. 1782 wird berichtet, dass der über dem Torbogen befindliche Raum als „bürgerliches Gefängnis“ eingerichtet wird. Dort wurden dann Bürger eingesperrt, die sich kleinerer Vergehen haben zuschulden kommen lassen. Die Position des Tores ist heute nur noch an der Pflasterung erkennbar sowie an einer Wandmalerei am Nachbarhaus erwähnt.
Bis zu welchem Jahr stand das Untere Tor? Die Quersumme davon ist: h = _ _

9. Haus Schnitzer
Dieses spätgotische Bürgerhaus mit seinem Sgraffito zeigt die Einnahme Tiengens durch die Schweizer im zweiten Schweizer Krieg 1499. Die Stadt brannte aus und wurde beim Wiederaufbau erweitert. Dabei entstand das heutige geschlossene Stadtbild.
Wie viele Schweizer Kantone werden auf der Wandmalerei genannt? i = _

10. Der Storchenturm
Der Storchenturm, erbaut um 1300, war ein Eckpfeiler der alten Stadtbefestigung. Er diente teilweise als Gefängnis (Diebsturm) für Schwerverbrecher, die auf ihre Verurteilung warteten. Die 1899 aufgesetzte Haube trägt noch heute ein (allerdings ungenutztes) Storchennest, von dem sich sein Name ableitet.
Welche Nummer hat die Hinweistafel am Storchenturm? j = _ _

11. Der Hirschen
Ältestes Gasthaus in Tiengen. Der Hirsch war das Wappentier des Klosters St. Blasien, der Name weist auf einen ehemaligen Klosterhof hin. Das heutige Wirtshaus wird also zunächst ein Amtshaus gewesen und später zum Gasthof geworden sein. Sein heutiges Aussehen erhielt er im Wesentlichen nach dem Stadtbrand von 1499.
An welchem Tag im Dezember 1146 herbergte der Abt Bernhard von Clairvaux hier? k = _

Das Final findet ihr bei: N 47° 38.xyz E 008° 16.uvw , wobei gilt:

x = g – f – 2*b
y = i – (a – g)
z = e – 2*d –c
u = a – b – f
v = h – (a – b)
w = j – h + k

Viel Spaß bei der Entdeckung dieser alten Stadt!

kostenlos Parken ist hier möglich: N 47° 38.215 E 008°16.468

Additional Hints (Decrypt)

Fhzzr n ovf x vfg rvauhaqregshrashaqqervffvt
Svany: Iba hagra va qre Znhrexebar fhpura

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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