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Rund um den Burgwartsberg

A cache by dummy180 & tipfix Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/11/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


Rund um den Burgwartsberg
by dummy180 & tipfix

Historisches zum Burgwartsberg

Der Name dieses Fleckchens Erde ist nicht so alt wie man vielleicht vermuten mag. Er entstand erst im 19. Jahrhundert, als angenommen wurde, dass dieser Berg Standort einer Burg war. Im 10./11. Jahrhundert wurde das Gebiet das sich um einer Burg befand als Burgward, oder auch Burgwart bezeichnet. Ein solcher erscheint unter der Bezeichnung „Bvistrici“ lediglich in einer 1068 ausgestellten Urkunde von König Heinrich IV (siehe auch hier). Obwohl bis heute auf dem Burgwartsberg keine archäologischen Ausgrabungen stattgefunden haben und keine Überreste von eventuell vorhandenen Steingebäuden entdeckt wurden verfestigte sich diese Zuschreibung im Laufe der Zeit und führte auch zur Benennung des Berges und angrenzender Straßen. Der neue Name wurde in der örtlichen Überlieferung wenig später bereits als Beleg für die Richtigkeit dieser Annahme gewertet.

Sicher scheint jedoch, dass dieser Sporn eine hochmittelalterliche Burg trug, deren Überreste in Form von Gräben und Wällen nach wie vor erhalten sind. Diese werden heute der Burg Thorun zugeschrieben, welche zum ersten, einzigen und auch letzten Mal im Jahr 1206 in einer Urkunde auftaucht, in der bereits ihre Schleifung angeordnet wird (nachzulesen hier). Der Grund war ein Rechtsstreit zwischen dem Bischof von Meißen und dem Burggrafen von Dohna, welche beide dieses Gebiet für sich beanspruchten. Unter Androhung von Kirchenstrafen wandten sich beide an den Markgraf von Meißen – Dietrich den Bedrängten – welcher als Schlichter in diesem Streit fungieren sollte. Dieser ordnete letztendlich nach einer fünfjährigen Auseinandersetzung am 31. März 1206 die Zerstörung der Burg an, womit das Schicksal des Kastells Thorun besiegelt war. Festgehalten wurde dieser Rechtsakt in einer Urkunde, welche bis heute erhalten blieb und sich aktuell im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden befindet. Eine noch weitaus größere Bedeutung erhält dieses Dokument durch die erste schriftliche Erwähnung der Landeshauptstadt Dresden und den Ortsteilen der heutigen Stadt Freital, deren Edlen bei dem Rechtstreit als Zeugen und Richter genannt werden.

Die Sage über den Schatz im Burgwartsberg

Mit der Sage über den „Schatz im Burgwartsberg“ beschäftigt sich ein anderer, gleichnamiger Cache (GCQMPF), welcher sich parallel zu diesem hier anbietet. Deshalb möchten wir an dieser Stelle nichts vorweg nehmen. Dieser Cache hatte uns erst auf diese schöne Ecke aufmerksam gemacht, allerdings war er uns – und vor allem unserem CacheWolf – deutlich zu kurz, weshalb wir eine etwas anspruchsvollere Runde ausgearbeitet haben.

Zum Cache

Die gesamte Runde ist etwa 3 km lang und wie der Name und T 2,5 einen schon vermuten lässt sind einige Höhenmeter zu überwinden. Wie lange ihr insgesamt benötigt hängt natürlich stark von eurer Geschwindigkeit ab. Wenn ihr gemütlichen Schrittes lauft und auch hin wieder eine Rast einlegt, so werdet ihr vermutlich 2 bis 3 Stunden für die gesamte Tour benötigen. Die fixen unter euch werden das aber sicherlich auch in 1 Stunde bewältigen können. Die Strecke ist leider weder für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer noch für Fahrradfahrer geeignet. Einzige Ausnahme sind Downhill-Fahrer, die eventuell sogar Spaß daran haben könnten. Da wir grundsätzlich mit unserem CacheWolf auf Tour sind, sind dieser und auch alle zukünftigen Caches von uns hundetauglich. Zu guter Letzt noch ein Hinweis zur Vorbereitung: Es kann nicht schaden wenn ihr über die Angaben auf Schiebe- und Hydrantenschildern Bescheid wisst.

Nun aber endlich zum Wesentlichen:

Wenn ihr mit einem motorisierten Fahrzeug anreist könnt ihr dieses bei N 51° 01.242 E 013° 39.215 kostenlos abstellen. Von dort ist es nicht mehr weit zum Startpunkt, der sich bei N 51° 01.202 E 013° 39.140 befindet. Euch sollten dort vor allem die (bereits oben erwähnten) Schiebe- und Hydrantenschilder interessieren. Addiert alle Entfernungsangaben auf den drei Schildern und rundet das Ergebnis mathematisch korrekt. Damit erhaltet ihr A und könnt euch auf den Weg zu Station 2 machen. Diese befindet sich bei 51° 01.056 E 013° 39.299.

Tip: Wer parallel dazu den „Schatz im Burgwartsberg“ (GCQMPF) macht sollte auf dem Weg die Augen offen halten!

Nachdem ihr unten angekommen seid könnt ihr nochmal zurück schauen und euch daran erinnern, dass ihr das auch wieder hinauf müsst. Aber zunächst widmen wir uns der Tafel die sich an dem Haus befindet, vor dem ihr jetzt stehen solltet. Diese ist zwar nicht mehr intakt, allerdings noch sehr gut lesbar. Eure Aufgabe ist es nun die Anzahl der Buchstaben zu bestimmen die von einem Riss durchzogen werden (B) und das Jahr zu bestimmen, in dem diese Tafel der Schule zu Nieder-Pesterwitz gewidmet wurde. Die Quersumme der Jahreszahl ergibt C! Folgt nun dem kleinen Weg neben dem Haus bis zu der Kreuzung bei N 51° 01.013 E 013° 39.311, wo ihr rechts abbiegt. Es folgt ein kurzer Privatweg, dessen Benutzung nicht verboten ist, sondern lediglich auf eigene Gefahr erfolgt. Solltet ihr mit Hund unterwegs sein, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen wo ihr ihn ausklinken könnt. Ihr steuert nun direkt auf Station 4 zu deren Position sich wie folgt berechnet:

N 51° 0(C/B-1).0(C*A/B + 4) E 013° (C*A/B + B).0(C/B + A + 1)

Sucht dort den versteckten Hinweis und folgt den Anweisungen. Bitte nutzt auch den angegebenen Trampelpfad und rennt nicht einfach den Hang hoch. Auch dort ist wieder ein Hinweis versteckt der euch nun schon zu Station 6 führt und euch den Wert für D gibt. Damit könnt ihr dann die Koordinaten für Station 7 bestimmen:

N 51° 01.( A*C + D*A + A + 2 ) E 013° 38.( 2*B*C*D – 68 )

Hier befindet sich ein nicht natürlich entstandenes Gebilde, dessen Funktion uns nicht 100%ig klar ist. Wer also weiß wofür es genutzt wird, kann das gern im Log vermerken. Aber die Funktion ist für den weiteren Verlauf auch nicht von Bedeutung, sondern die Anzahl der Querstreben (E). Jetzt erfolgt der heiß ersehnte Aufstieg zu Station 8:

N 51° 01.( A*C ) E 013° 38.( B*C*E + A*C + 2*D*E + A + 2 )

Auch hier müsst ihr wieder suchen. Die Belohnung folgt kurz darauf und damit auch der letzte Wert den ihr für die Berechnung des Finals benötigt. Ein letztes Mal Kopfrechnen und ihr findet das Final bei

N 51° 01.( B*E*F + D + 4 ) E 013° 39.0( A*F + 2*D*F +1 )

Wir hoffen euch hat die kleine Runde rund um den Burgwartsberg gefallen und wünschen euch weiterhin Happy Caching!

dummy180 & tipfix

Additional Hints (Decrypt)

Uüsgr, Xavr, Xbcs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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