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Keltischer Ringwall "Hunnenring"

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Hidden : 09/21/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

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Geocache Description:


Keltischer Ringwall "Hunnenring"

(deutsch)

Mit dem volkstümlichen Namen "Hunnenring" wird eine der mächtigsten Befestigungsanlagen der keltischen Welt bezeichnet. Als Relikt der romantischen Epoche, suggeriert die Bezeichnung "Hunnenring" fälschlicherweise die Existenz nomadischer Völker aus dem osteuropäisch-asiatischen Raum auf dem Ringwall. Diese Deutung ist jedoch nachweislich unsinnig. Am Rande des Hunsrücks, auf dem "Dollberg" bei Otzenhausen gelegen, manifestiert sich der Ringwall als eine vorgeschichtliche Befestigungsanlage. Mögliche Deutungen hinsichtlich seiner Funktion reichen von der einer reinen Fliehburg über ein Oppidum (stadtähnliche Siedlung) bis hin zu einem Macht- und Herrschaftszentrum, bzw. Adelssitz eines reichen Keltenstammes, der durch zahlreiche, reich ausgestattete Fürstengräber in der Umgebung belegt ist. Topografisch betrachtet liegt der "Hunnenring" am südlichen Rande des Stammesgebietes der Treverer. Wohl schon im 5./4. Jahrhundert vor Chr. ( Ende der Hallstattkultur) zum Schutz vor marodierenden Germanenhorden errichtet, ist seine Existenz und Besiedlung für das 2. und 1. Jahrhundert vor Chr. ( Zeit der Latènekultur) hinreichend gesichert. Im 1. Jahrhundert vor Chr. wird die Burganlage aus bislang ungeklärten Gründen aufgegeben.

Mit seiner dreieckigen Form umgrenzt der "Hunnenring" den südwestlichen Teil des 695m hohen Dollberges. Er gliedert sich in eine Hauptanlage und eine Voranlage mit Vorwall im Süden. Die Ausdehnung beträgt in Ost-Westrichtung 460 m, in Nord-Süd richtung 647m. Mit dem Vorwallbereich zusammen ergibt sich eine Gesamtfläche von 18,5 Hektar. Somit gilt der "Hunnenring" als eine der größten keltischen Befestigungsanlagen. Die Länge der Steinwälle, die sich aus dem Versturzmaterial der ehemaligen Wehrmauern zusammensetzen, beträgt insgesamt rund 2500 m. Die Dimensionen der Anlage sind für den Betrachter noch Heute sehr beeindruckend... Bei Grabungen während den 1930-iger Jahren konnte ein kleiner Teil der Innenbesiedlung und die Toranlage untersucht werden. Neue Forschungsgrabungen beschäftigen sich seit 1999 damit, weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu erbringen. Hiermit hofft man, die noch immer zahlreichen Geheimnisse der Anlage aufdecken zu können.
  
Erdgeschichtlich besteht der Hunsrück aus Schichten des Devon. ( vor ca. 405-350 Mio. Jahre). Zu jener Zeit liegen weite Teile des heutigen Mitteleuropa in einem Meeresbecken, das eine Ausweitung des heutigen Mittelmeeres nach Norden hin darstellte. Inmitten dieses devonischen Beckens liegt die sogenannte Mitteleuropäische Insel. An deren nördlichen Küsten, zu denen auch Teile des heutigen Hunsrücks gehören, lagern sich Küstensande sehr reiner Natur ab. In den nachfolgenden geologischen Epochen werden diese ehemals locker gelagerten Sande mehr und mehr verändert. Durch Druck- und Temperaturzunahme als Folge der immer mächtig werdenden Überlagerungen jüngerer Schichten und durch tektonische Ereignisse wie Faltenbildungen (im Unterkarbon ca. 350-325 Mio Jahre) und Verschiebungen innerhalb der Gesteinsablagerungen entsteht schließlich der Taunusquarzit. Auf den Schichtflächen und Klüften hinterließ zirkulierendes Wasser Eisenteilchen, die dem ursprünglich weißen Taunusquarzit seine heutige, typisch rotbraune Farbe gaben.

Die Taunusquarzite finden sich neben dem Taunus auch im Gebiet des Hunsrücks. Im Tertiär (vor ca. 60 Mio. Jahre) erfolgen dann erneute Hebungen, wobei das heutige Landschaftsrelief von Bergen und Tälern in seinen Grundzügen entsteht. Während dem Erdzeitalter des Quartärs ( 1,5 Mio. Jahre - heute) bilden sich in der Würmeiszeit dann auf den Hochflächen des Hunsrücks oberhalb 330m ü.M. sogenannte Felsen- oder Blockmeere. Durch Erosions- oder Verwitterungsvorgänge wie Abgrusung, Frostsprengung oder Temperaturverwitterung lösen sich in warmen und wechselfeuchten Klimaten vielfach Gesteinsblöcke von der Felsschicht des Taunusquarzits und lagern sich an den Hängen meeresartig ab (nach ca. 200m links des Weges sehen sie Reste eines solchen Blockmeeres.

Durch diese unermesslichen Blockanlagerungen war zugleich eine der Hauptvoraussetzungen für den Bau einer solch mächtigen Befestigung wie dem "Hunnenring" gegeben: das Baumaterial. Es lag unmittelbar am Bauplatz, brauchte nur noch eingesammelt und daher nicht mehr eigens in Steinbrüchen gebrochen zu werden. Die oberflächlich gesammelten Steinblöcke wurden mittels Viehwagen zur Baustelle transportiert und dort verarbeitet.

Weiterhin bot die lokale Topographie mit ihrer natürlichen Geländesituation in Form einer flachen Bergkuppe und steilen Hängen einen strategischen Verteidigungsvorteil. Die Angreifer benötigten hingegen allein zur Erklimmung des Berges eine große Kraftanstrengung.



Die hier gefundenen Lebacher Eier - nierenförmige Gesteinsknollen - bergen in ihrem Kern fossile Reste, wie z. B. das einer heutigen Libelle ähnelnde Insekt Eugereon boeckingi, Krebse der Spezie Uronectes fimbratius, den Stachelhai Acanthodes bronni, Pflanzenreste oder Kropholite (Fäkalienreste).
Die Erzknollen wurden - nach Überlieferungen aus dem 18. Jhdrt. n. Chr.-, nachdem sie abgebaut waren, gesammelt und im freien liegend den Frost- und Witterungseinflüssen ausgesetzt, wodurch sich das taube Gestein vom erzhaltigen abtrennte. Denkbar ist auch ein Zerkleinern der Knollen von Hand. Anschließend wurde das Erz zu den Schmelzöfen transportiert, geschmolzen und zuletzt in der Schmiede zu Werkzeugen, Geräten und Waffen verarbeitet.
Durch das Schmelzen im Rennofen konnte jedoch nur minderwertiges Eisen erzielt werden. Erste hüttentechnische Untersuchungen von Schlacken und Fertigprodukten aus den Altgrabungen am "Hunnenring" führten zum Nachweis eines Schmiedeverfahrens, das unter Anwendung hoher Temperaturen ( bis zu 1000 Grad Celsius) und wiederholter Abkühlung an der Luft dem Eisen stahlartigen Charakter verlieh.

Sollten sich diese Ergebnisse in Serienuntersuchungen bestätigen, so wäre bestätigt, dass die Besonderheit der hiesigen Eisenproduktion in der Herstellung von Stahl liegt. Zur Zeit der zweiten Hälfte des 1. vorchristlichen Jahrtausends war dies mit Sicherheit eine Kostbarkeit, die sowohl die hohe Siedlungsintensität, als auch die Dimension der Anlage auf dem Dollberg und die prächtigen Ausstattungen der Gräber verständlich werden lässt.
Die Wiege der saarländischen Eisenindustrie ist folglich nicht im Saar-Kohlebecken zu suchen, sondern sie datiert lange vor den Hütten von Völklingen, Dillingen und Neunkirchen zu Zeiten der Kelten im Hochwaldraum des südlichen Hunsrücks.

 

 

Logbedingungen:

1. Macht ein Foto von Euch mit Eurem GPS-Empfänger auf dem Ringwall bei
N49 37.387 E7 00.254 und stellt es mit Eurem Log-Eintrag rein.

2. Beantworte die folgenden Fragen per E-Mail und sende die Antworten an team-poseidon@gmx.net :

a) Welche Höhe und Basisbreite hat der heutige Mauerversturz?
b) Wie bezeichnet Caesar die Konstruktionsweise keltischer Befestigungsmauern?

(Die Antworten findet Ihr auf Tafel 8, unweit der obigen Position)

Achtung: Bitte gebt keine Hinweise zu den Antworten in Euerem Log!
 

Parkplatz: N49 36.964 E6 59.764

 

 

 

(english)

The folkloric name "Hunnenring" ("Circle of the Huns") designates one of the biggest fortifications of the Celtic world. The old designation "Hunnenring" suggests the possible existence of the Huns in this region. This interpretation has, however, been proved nonsensical.
The fortifications are situated on the edge of the Hunsrück Nature Park, on the "Dollberg" near Otzenhausen, 695m above sea level.
Explanations regarding its function vary from it being purely a refuge keep, via an oppidum (a townlike settlement), to a seat of power and rulership or aristocracy. Topographically, the "Hunnenring" lies at the southern extremity of the territory of the Celtic Treveri tribe.
In all probability constructed as early as the 5th/4th century B.C. (at the end of the Hallstatt culture) as a defence against the Germanic peoples, the fort experienced its heyday in the 2nd and 1st century B.C. (age of the Latène culture). In the 1st century B.C. it was abandoned for reasons as yet unknown.
 

The site is triangular in shape. It is divided into a main fort and an outer fort. From east to west it extends 460m, from north to south 647m. This results in an overall area of 18.5 hectares, making the "Hunnenring" one of the largest Celtic fortifications ever built. The stone walls are around 2500m long and are built from approximately 240,000 cubic metres of stones, which corresponds to the load of around 9000 railway trucks. The dimensions of the site are still very impressive today…

10 signposted vantage points lead you in a circular route to the most important points of the fort. Distance approximately 4 kilometres, some steep inclines. Walking shoes or boots are recommended.
  
 

Geologically, the Hunsrück Natural Park consists of strata of Devonian rock (approximately 405-350 million years ago). At that time, vast areas of what is now Central Europe lay in a sea basin, the so-called geosycline sea, which was an extension to the north of the present-day Mediterranean. In the middle of this Devonian basin lay the so-called Middle European Island. Sediment deposited on the island's north coasts. In the subsequent geological periods, these loose sands underwent changes. Through an increase in pressure and temperature resulting from the ever thicker overlying formations of younger strata and tectonic events such as folding (in the Lower Carboniferous approximately 350-325 million years) and shifts within the rock deposits, the Taunus quartzite emerged, which is impressively manifested here on the "Mannfelsen".

In the Tertiary Period (approximately 60 million years ago) new elevations gave rise to the principal characteristics of our present-day landscape relief of mountains and valleys. During the geological epoch of the Quaternary (1.5 million years until today), so-called sub-glacial lakes or moraines developed during the Würm Ice Age on the elevated plains of the Hunsrück hills over 330m above sea level. Through erosion or weathering processes such as abrasion, rubbing due to frost or temperature weathering, sub-glacial terrain broke loose from the rock face and deposited on the lower slopes (after 200m to the left, you can see remains of such a moraine).

These stone deposits at the same time provided one of the main prerequisites for the building of such a vast fortification as the "Hunnenring", namely the construction material. It lay directly on the site, and only needed to be collected and as a result not specially mined in quarries.



The so-called "Lebach eggs" mined here - kidney-shaped lumps of rock - have fossil remains at their core.
The lumps of ore were mined, gathered and exposed in the open air to frost and the elements, causing the dead rock to separate from the ore-bearing rock. Subsequently, the ore-bearing mineral was melted down and processed at the forge into tools, machines and weapons.
Initial metallurgical analyses of slag and manufactured products from the early excavations at the "Hunnenring" provided evidence of a forging method that as a result of using high temperatures (up to 1000 degrees Celsius) and repeated cooling in the air gave the iron steel-like properties.
If these findings should be confirmed in serial analyses, it would be evidence that the particularity of the local production lies in the production of steel. In the second half of 1st millennium B.C. this would certainly have been a precious material that would justify the high settlement intensity as well as the dimensions of the fort on the Dollberg and the magnificent endowment of the graves.

 

How to log?
1. Make a photo of you with your GPS at the coordinates (N49 37.387 E7 00.254) and upload it with your log.

2. Answer the following question via e-mail and send it to team-poseidon@gmx.net :
a) Which height and width have the wall today?
b)
How does Caesar designate the construction way of Celtic attachment walls?
(
You find the answers on board 8, nearby the above position)
 

Attention: Please do not give hints to the answers in your log!

Parking Area: N49 36.964 E6 59.764

 

 

 

(francais)

Le nom populaire de "Hunnenring" (enceinte des Huns) désigne l'une des plus importantes fortifications du monde celte. L'ancienne désignation "Hunnenring" laisse penser que des Huns s'y sont installés. Mais c'est faux. Les fortifications sont situées aux frontières du Hunsrück, sur le mont "Dollberg", culminant à 695 m, près d'Otzenhausen. Les fonctions de ces fortifications sont toujours un mystère : il pouvait s'agir d'un château servant uniquement de refuge, d'un oppidum (ville fortifiée) ou encore d'un centre de pouvoir, comme par exemple le siège d'un noble. D'un point de vue topographique, le "Hunnenring" est situé à la frontière sud du territoire de la tribu celte des Trévires. La fortification, construite dès le Ve ou IVe siècle avant J.-C. (fin de la civilisation de Hallstatt, correspondant au premier âge du fer) pour la protection contre les Germains, connaît son heure de gloire au IIe et Ier siècle avant J.-C. (époque de la civilisation de La Tène). Elle est abandonnée au premier siècle avant J.-C. pour des raisons encore inconnues.
 

De forme triangulaire, la fortification est composée d'un château principal et d'un mur d'enceinte. Elle s'étend sur 460 mètres d'est en ouest et sur 647 mètres du nord au sud. Sa superficie totale est de 18,5 hectares, ce qui fait du "Hunnenring" l'une des plus grandes fortifications celtes. Les remparts de pierres ont une longueur approximative de 2 500 m et sont composés d'environ 240 000 m³ de pierres, ce qui correspond à la contenance de 9 000 wagons de chemin de fer. Aujourd'hui encore, les dimensions de la fortification impressionnent les visiteurs...
Dix stations commentées vous mènent par un chemin de ronde à tous les points importants du site. Le parcours est d'environ 4 km, avec parfois des dénivelés assez raides. Les chaussures de marche sont conseillées.

  
 

Le Hunsrück est composé, du point de vue géologique, de strates du dévonien (405 à 350 millions d'années). À cette époque, une grande partie de l'Europe centrale actuelle était située dans le géosynclinal méditerranéen, un bassin maritime qui était en fait l'extension de l'actuelle mer Méditerranée vers le nord. Au milieu de ce bassin dévonien se trouvait l'île dite d'Europe centrale, sur les côtes nord de laquelle se sont déposés des sédiments. Lors des époques géologiques suivantes, ces sédiments ont été modifiés. Par des augmentations de pression et de température provenant d'événements tectoniques, comme les plissements (350-325 millions d'années, Carbonifère inférieur), et de la superposition toujours plus puissante de nouvelles strates, ainsi que de déplacements dans les dépôts rocheux, le quartzite du Taunus a vu le jour.

À l'ère tertiaire (60 millions d'années), de nouveaux plissements ont lieu, créant l'esquisse de l'actuel relief, avec ses montagnes et ses vallées.
Au quaternaire (1,5 millions d'années à aujourd'hui), des moraines se forment sur les zones du Hunsrück situées au-dessus de 330 m pendant la glaciation de Würm. Par l'érosion, le polissage, l'abrasion et les différences de température, les blocs de pierre de la couche rocheuse se détachent et s'entassent plus bas sur les flancs. (Environ à 200 m à gauche du chemin, vous pouvez voir les restes d'un tel bloc.)

Cet amoncellement de blocs était une des conditions majeures pour la construction d'une fortification aussi importante que le "Hunnenring" : elle mettait à disposition le matériau de construction. Il était déjà situé à proximité du chantier, n'avait plus qu'à être récupéré et ne devait plus être ébauché.


 

Les minerais étaient extraits, rassemblés et laissés à l'extérieur pour que le gel et les intempéries se chargent de séparer la roche normale de celle contenant le minerai. Puis, la matière brute contenant le minerai était fondue et forgée afin d'en faire des outils et des armes.
Les premières expertises des scories et des produits finis provenant des fouilles sur le "Hunnenring" ont révélé un procédé de forgeage qui donnait au fer la consistance de l'acier grâce à des températures très élevées (jusqu'à 1 000 °C) et une technique de refroidissement répété à l'air.
Si ces résultats devaient se confirmer lors d'expertises en série, la particularité de la production locale serait alors démontrée : elle résidait dans la fabrication de l'acier. À l'époque de la deuxième moitié du Ier siècle avant J.-C., ce savoir était sûrement très précieux et justifiait tout aussi bien une densité de peuplement élevée que la taille du site sur le Dollberg et la richesse des tombes.

 

 

 

(hollands)

Met de populaire naam „Hunnenring“ wordt één van de machtigste versterkingswerken van de Keltische beschaving beschreven. Bij de oude benaming „Hunnenring“ denkt men aan het bestaan van Hunnen ter plaatse. Het is echter bewezen dat deze interpretatie niet klopt. De bevestigingsconstructie is aan de rand van de Hunsrück gelegen, op de 695 meter hoge “Dollberg” nabij Otzenhausen. Wat de functie betreft zijn er uiteenlopende interpretaties: een burcht om in te vluchten of een Oppidum ( stadgelijke nederzetting ) of een centrum van heerschappij en macht bijvoorbeeld een adelsregering. Topografisch bekeken ligt de “Hunnenring” aan de zuidelijke rand van het gebied van de Keltische Treverer-stam.
Alhoewel de constructie reeds in de 5e tot 4e eeuw vóór Christus ( einde Hallstatt-cultuur ) werd opgericht, als bescherming tegen de Germanen, beleeft deze haar bloeitijd in de 2e en 1e eeuw vóór Christus ( La Tène-cultuur ). Tot nu toe is het onopgehelderd gebleven waarom de nederzetting in de 1e eeuw vóór Christus verlaten werd.

De bouwvorm is driehoekig. Deze is ingedeeld in een hoofdburcht en een voorburcht. De afmeting in oost-west richting bedraagt 460 meter en in noord-zuid richting 647 meter. De totale oppervlakte is 18,5 hectare waardoor de “Hunnenring” één van de grootste Keltische bouwwerken is. De lengte van de stenen wallen bedraagt 2500 meter en bevat ongeveer 240.000 kubieke meter stenen wat overeenkomt met de inhoud van ongeveer 9000 spoorwegwaggons. De dimensies van de versterking zijn tegenwoordig voor de bezoekers nog altijd heel indrukwekkend...
Tien wegwijzers leiden in een rondweg naar alle belangrijke plaatsen van de nederzetting. De afstand is ongeveer 4 kilometer en deels sterk stijgend zodat passend schoeisel aan te bevelen is.

  
 

Geologisch gezien bestaat de Hunsrück uit lagen van het Devoon ( vóór ongeveer 405-350 miljoen jaar ). In die tijd lagen grote delen van het huidige Midden-Europa in een zeebassin, de zogenaamde geosynclinale zee die een uitbreiding naar het noorden was van de huidige Middellandse zee. Midden in dit Devoon-bekken lag het zogenaamde Midden-Europese eiland. Aan de noordkusten hiervan heeft zich zand afgezet. In de daaropvolgende geologische tijdperken heeft de structuur van dit los zand zich gewijzigd. Door stijging van druk en temperatuur als gevolg van de altijd maar groter wordende afzettingslaag en door tektonische gebeurtenissen zoals plooiingsprocessen ( in het Onder-Carboon ongeveer 350-325 miljoen jaar ) en verschuivingen in de afzettingslagen ontstond uiteindelijk het Taunuskwartsiet, dat hier bij de indrukwekkende Mannfelsen (rotsen) duidelijk te zien is.

In het Tertiair ( ongeveer 60 miljoen jaar geleden ) zijn er opnieuw opwelvingen waarbij het huidige landschapsreliëf van bergen en dalen in zijn grondtrekken is ontstaan. Tijdens de periode van het kwartair ( 1,5 miljoen jaar - heden ) vormen zich dan in het Würmglaciaal op de hoogvlakten van de Hunsrück boven 330 meter de zogenaamde rots- of blokzeeën. Door erosie- of verweringsprocessen zoals vergruizing, vorstbreuk of temperatuurverwering maken zich steenblokken van de rotslaag los en zetten zich gelijk een zee aan de hellingen af. ( na ongeveer 200 meter links van de weg zijn er resten te zien van zo’n zee van blokken )

Juist deze ophoping van blokken was één van de voorwaarden voor de bouw van een imposante bevestiging zoals de “Hunnenring” nl. het bouwmateriaal. Het lag direct aan de bouwplaats en moest enkel nog verzameld worden en daardoor niet meer uit steengroeven verwerkt worden.


 

Deze ertsklompen werden ontgonnen, verzameld en buiten blootgesteld aan vorst en alle weersinvloeden waardoor het gesteente gescheiden werd van het erts.Vervolgens werd deze ijzerhoudende grondstof gesmolten en dan in de smederij verwerkt tot werktuigen, gereedschappen en wapens.
De eerste onderzoekingen van smelterijtechnieken van slakken en afgewerkte produkten uit de oude opgravingen aan de “Hunnenring” leveren het bewijs van een smeltmethode die, bij gebruik van hoge temperaturen (tot 1000° Celsius) en herhaaldelijke afkoeling aan de lucht, het ijzer de eigenschappen van staal verleende.

Indien deze resultaten na herhaaldelijke onderzoekingen kloppen, dan is het bevestigd dat de bijzonderheid van deze plaatselijke productie in de vervaardiging van staal ligt. Dit was in de tweede helft van het 1e millennium vóór Christus zeker een kostbaarheid die zowel de grote nederzettingsintensiteit evenals de dimensies van de constructie op de Dollberg en de prachtige inrichting van de graven rechtvaardigt.

Additional Hints (No hints available.)



 

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