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Landtagsgeschichte(n)

A cache by DemokratieLeben Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 3/9/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Mit diesem Multicache begeben wir uns auf die Spur des nordrhein-westfälischen Landtags. An vier Stationen muss jeweils ein Rätsel gelöst werden.
Der Cache ist für Anfänger geeignet. Das Gelände ist gut begehbar, auch mit dem Kinderwagen sollte es keine Probleme geben.
Die Tour dauert ca. 1,5 - 2,5 Stunden, je nachdem, ob man den Rheinturm besteigt oder nicht.
Wir empfehlen den Start am Parkplatz (= in der Nähe des Finals)!


Landtagsgeschichte(n)

Ein Düsseldorfer Multicache zur Geschichte des nordrhein-westfälischen Parlaments


Abbildung 1

Überblick: Viermal Landtag in Nordrhein-Westfalen


Viermal Landtag in Düsseldorf - gibt es nicht nur einen? Schon, aber der musste im Laufe der Geschichte schon dreimal umziehen - macht insgesamt vier Standorte! Genau die werden in diesem Multicache verfolgt - sozusagen auf den Spuren der Nordrhein-Westfalen-Demokratie.
Vier Standorte – das heißt vier Stationen. An jeder Station muss ein Rätsel gelöst werden, und aus den Lösungen ergeben sich dann die Koordinaten des Zielorts.
Die Stationen können in beliebiger Reihenfolge angelaufen werden. Wir empfehlen die im Folgenden beschriebene "historische" Reihenfolge und den Start am Rheinturm (= Parkplatz-Koordinaten). In dessen Nähe endet auch die Tour. Vom Rheinturm sind es zur Oper, der ersten Station, gut eineinhalb Kilometer – auf einem wunderschönen Spaziergang entlang der wirklich sehenswerten Rheinuferpromenade.
Der Cache ist auch für Geocaching-Anfänger geeignet. Alle Stationen sind rund um die Uhr öffentlich zugänglich, das Gelände ist gut begehbar, und selbst mit Kinderwagen sollte es keine Probleme geben. Rollstuhlfahrer brauchen zumindest am Final Unterstützung. Achtung: Bei Dunkelheit oder Schnee sowie mit dem Fahrrad lässt sich die Tour prinzipiell zwar bewältigen – aber sie ist nicht dafür angelegt.
Die gesamte Tour dauert zwischen 1,5 und 2,5 Stunden, je nachdem, wo man startet, und ob man den Rheinturm besteigt oder nicht.


23. August 1946, kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs, steigt die "Operation Marriage": Die Britische Besatzungsmacht vereinigt die preußische Provinz Westfalen und den Nordteil der Rheinprovinz zum neuen Land Nordrhein-Westfalen. Anfang 1947 stößt noch das Land Lippe hinzu. Düsseldorf wird Hauptstadt, weil Köln mehr Kriegsschäden hat. Aber die neue Hauptstadt, die auch in Trümmern liegt, hat noch keine Infrastruktur für Parlament und Regierung. Wo also soll das Parlament arbeiten?


Start: Der Rheinturm    N 51°13.042 E 006°45.711

Abb. 2: Stadttor, Rheinturm und Rheinkniebrücke

Ausblick auf alle Stationen aus 165 Metern Höhe


Gestartet wird am Rheinturm. Auch wenn hier kein Rätsel gelöst werden muss, ist der Ort ideal, denn alle vier Stationen des Caches sind vom Turm aus bestens zu sehen. Die Aussichtsplattform des Rheinturms sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Der Ausblick aus 165m Höhe ist wirklich großartig.
Die angegebenen Ausgangskoordinaten führen zum Parkplatz zu Füßen des Rheinturms (Parkgebühren: 1,50 Euro je angefangene Stunde). Mit der Straßenbahn-Linie 704 oder 709 fährt man bis zur Station "Landtag/Kniebrücke" (VRR.de ) Die Auffahrt auf den Rheinturm kostet (Stand August 2016) neun Euro , für Kinder von 6 bis 17 sieben Euro und ist täglich zwischen 10:00 und 23:30 Uhr möglich. Hunde müssen unten bleiben!
Auf dem Turm erwarten die Besucher ein sich drehendes Restaurant und eine Aussichtsebene mit SB-Restaurant. Wer will, kann hier nebenbei den kleinen, aber feinen Cache GC20N7N suchen.

Hintergrund:
Abb.3: Lichtzeitpegel: die Dezimaluhr am Turm zeigt gerade 17 Stunden, 2 Minuten und 57 Sekunden an. Die größte Dezimaluhr der Welt


Direkt am Rheinufer steht der Rheinturm, mit 240,5 Metern das höchste Bauwerk der Stadt Düsseldorf. Jedes Jahr besuchen über 300.000 Menschen die Aussichtsebene des Turms, von der aus sich nicht nur Rhein, Medienhafen und Altstadt, sondern bei gutem Wetter auch der Kölner Dom bestaunen lässt.
Ein Stockwerk höher dreht sich ein Restaurant stündlich einmal um die eigene Achse. Die Plattform dreht sich übrigens aus "technischen Gründen" von 12:00 bis 17:30 Uhr in die eine, von 18:30 bis 1:00 Uhr nachts in die andere Richtung – dazwischen ist Pause.

Lange Zeit war der Düsseldorfer "Fernsehturm" gar kein echter Fernsehturm, da der Mast kein einziges Fernsehprogramm, sondern nur ein Radioprogramm ausstrahlte. 2004 änderte sich das. Per Lastenhubschrauber wurde die tonnenschwere Turmspitze ausgetauscht und eine neue Antenne für DVB-T-Fernsehen installiert.

Nachts und in der sogenannten "blauen Stunde" – kurz vor Einbruch der Dämmerung – zeigt der Turm auch die Uhrzeit an. Laut Guinness-Buch der Rekorde ist er dadurch die größte Dezimaluhr der Welt. "Lichtzeitpegel" nennt der Künstler Horst H. Baumann sein Werk. Von der Altstadt aus lassen sich am Turm die 39 Bullaugen-Lampen prima erkennen, die die Stunden, Minuten und Sekunden repräsentieren. Bis 2003 waren für die Lichter Ampel-Glühbirnen mit je 100 Watt Leistung genutzt worden. Die Umrüstung auf 12-Watt-LED-Lampen brachte nicht nur eine Energieersparnis von 88%, sondern ersparte dem Turmtechniker auch große Sorgen beim Ersatz kaputter Birnen – denn die dürfen mittlerweile aufgrund einer EU-Energiesparrichtlinie nicht mehr verkauft werden.

Weiterführende Links


Weiter geht’s


Die erste Strecke ist auch gleich der längste Fußweg: Unmittelbar am Rheinufer entlang, immer der schönen Promenade folgend, geht es für ca. einen Kilometer in Richtung Altstadt bis zur Freitreppe in Höhe des Burgplatzes. Von dort sind es noch 500 Meter quer durch die Altstadt bis zur Station A, dem Düsseldorfer Opernhaus.


Station A: Düsseldorfer Opernhaus 
N 51° 13.640 E 006° 46.636

Hier tagte das Parlament nur ein  Mal!

Abb. 4: Das Opernhaus 1959 2. Oktober 1946: Sekt fließt, festliche Musik ist zu hören. Der Landtag hat sich zur ersten Sitzung getroffen - und das wird gefeiert! Ort dieser Feier war das Düsseldorfer Opernhaus - denn es gab kaum andere Räume in der notwendigen Größe in der kriegszerstörten Stadt.

Der erste Landtag wurde übrigens nicht gewählt, sondern von der britischen Militärregierung eingesetzt. Was die Parteien und die Anzahl der Abgeordneten anging, orientierten sich die Briten einfach an den Wahlergebnissen von 1932. Die entsprachen allerdings nicht mehr den tatsächlichen politischen Mehrheitsverhältnissen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU kritisierte das bereits in der ersten Sitzung im Opernhaus. Sein Name: Konrad Adenauer.
Der "Ernannte Landtag" konnte im Düsseldorfer Opernhaus nur einmal tagen, dann übernahmen dort wieder Opernsänger und Konzertmeister die Regie -  der Spielbetrieb der Oper war nämlich bereits 1945 wieder aufgenommen worden.

Frage A

Eine Gedenktafel rechts vom Haupteingang des Opernhauses weist auf den ersten "Ernannten Landtag" hin. Wie viele Mitglieder hatte er?

Hintergrund:
„Fidelio“ in Kriegszeiten - und auch die Oper muss mal wandern


Abb. 5: Opern-Container60 Jahre nach dem Gastspiel des Landtags in  der Oper sollten sich die Verhältnisse umdrehen: Die Oper musste vorübergehend umziehen - in den "Vorgarten" des Landtags. Aber beginnen wir am Anfang.
Das Düsseldorfer Opernhaus wurde 1875 als Stadttheater eröffnet. Der Spielbetrieb begann noch während der Bauarbeiten im halbfertigen Theater.
1943 wurde das Opernhaus durch Bomben teilweise zerstört. Da die Reichstheaterkammer jedoch die Weisung ausgegeben hatte, dass der Spielbetrieb unter allen Umständen aufrechterhalten werden muss, wurde das Opernhaus eiligst wiederaufgebaut und am 1. Mai 1944 mit der Oper „Fidelio“ neu eröffnet. Doch nur wenige Monate später musste der Spielbetrieb erneut eingestellt werden. Nach Kriegsende übernahm Gustaf Gründgens die Leitung aller Düsseldorfer Theater. Schon am 9. Oktober 1945 wurde wieder Oper gesungen - man gab „Tosca“. Mitte der Fünfziger wurde dann das Opernhaus gründlich umgebaut; der zeittypische Baustil lässt sich auch von außen noch unschwer erkennen.
2006 waren dann umfangreiche Sanierungsarbeiten am Opernhaus notwendig. Der Theaterbetrieb wurde für 16 Monate in eine Art Zelt verlagert - das "ROM - RheinOperMobil". Der Standort: direkt auf dem Rasen vor dem neuen Landtag!

Weiterführende Links


Station B: Mannesmann-Haus / Behrensbau  
N 51° 13.267 E 006° 46.071

Abb. 6: Die früheren Mannesmann-, heutigen Vodafone-Gebäude

Wie das Parlament bei Henkel und der Ministerpräsident bei Mannesmann einzogen

Nach der Opern-Sitzung musste der Landtag sich einen neuen Tagungsort suchen. Er fand ihn im Henkel-Werk in Düsseldorf-Holthausen. Henkel stellte einen Saal für die Plenarsitzungen und ein paar kleinere Räume für Fraktions- und Ausschuss-Sitzungen zur Verfügung.

Der Saal wurde allerdings gleichzeitig von den städtischen Bühnen für Theateraufführungen genutzt, und die britischen Truppen veranstalteten dort auch noch Filmvorführungen. Man kann sich vorstellen, dass das wahrlich keine idealen Rahmenbedingungen für die Parlamentsarbeit waren.
Keinen Raum gab es bei Henkel für die Verwaltung des Landtags. Die wurde sieben Kilometer entfernt im Mannesmann-Gebäude am Rheinufer untergebracht. Auch Ministerpräsident samt Staatskanzlei residierten hier - bis 1953.
Das Mannesmann-Haus, nach seinem Architekten auch Behrens-Bau genannt, wurde 1911/1912 als eines der ersten großen Verwaltungsgebäude in Düsseldorf gebaut. Es beherbergte die Verwaltung der Mannesmannröhren-Werke AG.

Frage B

Auf dem dem Rhein zugewandten Parkplatz am Vodafone-Hochhaus steht die Skulptur "Große Mannesmann" des Düsseldorfer Bildhauers Norbert Kricke. Wie viele Enden hat dieses Stahlknäuel?

Hintergrund
Permanenter Umzug!


Wie die Arbeit des Parlaments in den Nachkriegsjahren aussah, beschreibt sehr anschaulich Gerhard Eyckers in seinem Text "Der Landtag in den Henkel-Werken". Hier ein Auszug:

Und bei all diesen Schwierigkeiten setzte sich das Landtagsbüro einschließlich der Stenographen, Schreibkräfte und Boten aus nur 15 Personen zusammen. Das Landtagsbüro war […] im ehemaligen Mannesmannhaus in 6 Räumen untergebracht. Stenographenbüro mit 5 Kräften und Archiv mussten sich mit einem ca. 20 qm großen Raum begnügen. […] Das Vorzimmer des Landtagspräsidenten war gleichzeitig Buchhaltung und Kasse.
Bei jeder Landtagssitzung zog das gesamte Landtagsbüro per Omnibus mit allen nur möglichen Unterlagen und Büromöbeln in die Henkelwerke. Die zur Ausstattung des Plenarsaals erforderlichen, von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Möbel folgten diesem Transport. Hilfskräfte aus den einzelnen Ministerien mussten einschließlich der Schreibmaschinen nach Henkel befördert werden.

Tausende von Drucksachen wurden abgezogen, zusammengeheftet und verteilt. Aber auch die Abgeord-neten hatten keine andere Wahl, als in diesem Raum ihre Anträge und Briefe zu diktieren. Gekrönt wurde dieser ewige Lärm durch 4 Telephonanschlüsse, die ohne Unterbrechung in Betrieb waren. Außerdem hielten sich in diesem Raum noch eine Reihe von Boten auf, die bei den räumlich weit auseinanderliegenden Sitzungssälen und -räumen unentbehrlich waren.

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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Mannesmann-Haus ließ der Konzern von 1956-1958 ein Hochhaus als zusätzlichen Standort für seine Verwaltung errichten. Nach der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone wurde es zum Vodafone-Hochhaus. Ende 2008 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen den Gebäudekomplex, vermietete ihn aber an Vodafone zurück. Voraussichtlich 2012 will Vodafone in ein neu erbautes Gebäude umziehen - danach kann das Land Nordrhein-Westfalen die Gebäude selber nutzen.

Weiterführende Links



Station C: Ständehaus  N 51° 13.003 E 006° 46.447

Das erste feste Domizil


Abb. 7: Das StändehausJetzt geht's zum Ständehaus – einem Gebäude mit parlamentarischer Vorgeschichte. Denn das Gründerzeit-Palais diente bereits ab 1880 als Provinziallandtag der preußischen Rheinprovinz. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde es in den Nachkriegsjahren schnell wieder aufgebaut. Ab 1949 diente es dem nordrhein-westfälischen Landtag für fast 40 Jahre als festes Domizil.
Aber auch hier waren die Arbeitsbedingungen alles andere als ideal. Das Haus war schlicht zu klein, so dass Abgeordnete und Verwaltung in mehrere umliegende Gebäude ausweichen mussten.
Erst 1988 zog der Landtag hier aus und machte dem K21 Platz, einer Abteilung der Kunstsammlung NRW mit Fokus auf internationaler Kunst ab 1980.

Frage C


Abb. 8: Ausschnitt der Tafel der Brunnenskulptur vor dem Ständehaus Links vom Eingang befindet sich eine Infotafel, die an die Geschichte des Gebäudes erinnert. Für unser Rätsel wenden wir uns zur großen Brunnenskulptur "Vater Rhein und seine Töchter" (Karl Jansen, 1897), die direkt gegenüber des Eingangs auf der Nordseite des Gebäudes steht und kaum zu übersehen ist. An einer Seite der Skulptur ist eine fast schwarze, dreizeilige Info-Tafel zu finden, deren erste Zeile mit den Worten "ERRICHTET VON DEM STAAT" beginnt. Frage: Wie viele Satzzeichen außer dem Schlusspunkt - also nur die Kommata und Punkte hinter den diversen Abkürzungen - sind auf dieser Tafel zu finden? Genau hinschauen und zählen! Und nochmals: Der Schlusspunkt am Ende der Tafel zählt dabei nicht mit.


Hintergrund

Schwarzarbeit und Schwarzmarkt behindern die Aufbauarbeit

Zum Umzug in das Ständehaus noch einmal Gerhard Eyckers:

Was lag da näher, als das 1943 durch Luftangriff zerstörte, inmitten herrlicher Parkanlagen gelegene Ständehaus, die ehemalige Tagungsstätte des Rheinischen Provinzlandtags, wiederaufzubauen? […]

Jedoch nahmen die inzwischen aufgenommenen Enttrümmerungs- und Abbrucharbeiten nur einen schleppenden Gang, weil das Arbeiter- und Materialproblem fast unüberwindlich war. Eine bezeichnende Schilderung dazu gibt […] Oberbaurat Beckmann in einem anlässlich der Einweihung des Landtagsge-bäudes ausgegebenen Expose:

Die Bauausführung litt wie allgemein der Baumarkt vor der Währungsreform unter dem außerordentlichen Mangel an Baustoffen und Arbeitskräften. Handwerker und Unternehmer konnten nur mühsam herangezogen werden und fanden sich dann meist erst zur Mitarbeit bereit, wenn ihnen tatkräftige Un-terstützung in der Beschaffung von Materialien, Geräten, Maschinen, Transportmitteln und Arbeitskräften zugesichert wurde. Auswärtige Kräfte waren mit Unterkunft und Einrichtung, Kleidung und Verpflegung zu versehen. Es gab bekanntlich für Unternehmer, Handwerker und Arbeiter unter den damaligen Verhältnissen bei den Schwarzbauten und auf dem Schwarzen Markt viel lohnendere Tätigkeiten. Die Zahl der an der Baustelle Beschäftigten stieg aber vom Frühjahr 1947 bis Juni 1948 von 8-10 auf 60-75 Mann und zeigt deutlich, dass sich Männer fanden, die unter wirtschaftlichem Druck und Opfer den beruflichen Verpflichtungen nachkamen und ehrliche Arbeit höher einschätzten als den ungerechtfertigten Gewinn.

Weiterführende Links



Station D: Neuer Landtag  N 51° 13.114 E 006° 45.804

Abbildung 11: Plenarsaal des Landtags

Spektakuläre Architektur für das Parlament


Von der Rückseite des Ständehauses sieht man den Rheinturm. In dieser Richtung liegt auch der neue Landtag, Standort des Parlaments seit 1988.
1981 entschied der Landtag, einen Neubau direkt am Rhein zu errichten, der Plenarsaal, Abgeordnetenbüros, Sitzungsräume und Verwaltung in einem einzigen Gebäude vereint.
Im Plenarsaal sind die Sitze der Parlamentarierinnen und Parlamentarier kreisrund angeordnet. Was gut ankam: denn das NRW-Vorbild wurde später auch bei der Neugestaltung des Berliner Reichstags übernommen. Wer im Landesparlament Platz nehmen darf, wird alle fünf Jahre neu bestimmt.

Frage D


Abbildung 9: Der neü Landtag, fotografiert vom Rheinturm aus Auf dem Vorplatz zum Eingang des Landtags erheben sich mehrere Fahnenmasten, die bei entsprechenden Anlässen beflaggt werden. Wie viele Masten sind es?

Hintergrund
Parlamentarier als Bauherren


Ein Ausschnitt aus dem Artikel Haus des Landtags von www.landtag.nrw.de :

Damit war für Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit eröffnet, ein Gebäude zu erstellen, das von vornherein als Parlamentsgebäude konzipiert und vom Parlament selbst maßgeblich beeinflusst werden konnte – in der Geschichte der Parlamentsbauten eine große Seltenheit. Das Vorhaben verlangte eine intensive Auseinandersetzung mit dem, was ein Parlament heute ausmacht. […] Vorbilder gab es keine. […]
Die Parlamentarier wollten sich die Chance nicht entgehen lassen, aktiv gestaltend am Baugeschehen teilzunehmen. Eine Baukommission aus Abgeordneten aller Fraktionen unter Vorsitz des Präsidenten hat alle wesentlichen Entscheidungen getroffen. Die Verantwortlichkeit erstreckte sich auf alle Bereiche bis hin zum Kostenrahmen, für dessen Einhaltung außerdem eine unabhängige Kostenkontrollfirma im Auftrag des Präsidenten sorgen sollte.

Über Besuchsmöglichkeiten im Parlament informiert die Website des Landtags.

Weiterführende Links



Final  N 51° _ _C +D + 1._ _ _A -B-8 E 6° _ _(Bx2)- C._ _ _A+718

Der Cache ist nicht weit von hier versteckt. Die Zielkoordinaten lassen sich berechnen, indem man an die Freistellen die Ergebnisse aus dem jeweiligen Rätsel einträgt.
Achtung: Der Final liegt an einem Ort, der nicht nur bei gutem Wetter bei Muggels sehr beliebt ist. Bitte achtet unbedingt darauf, dass Euch niemand beobachtet!


Urheberrechte

Autor: Jöran Muuß-Merholz.
Redaktion: Ulrike Filgers & Philipp Sanke.
Der Text (ohne die Bilder) steht unter einer cc- by-nc-sa-Lizenz. Details zu dieser Lizenz finden Sie unter http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/

Fotos
Die Fotos stehen, sofern nicht anders angegeben, unter der cc-by-sa-Lizenz.
Abb. 1-3, 5-8: Philipp Sanke (keine cc-Lizenz)
Abb. 4: Egon Steiner http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F006251-0008,_Düsseldorf,_Oper.jpg
Abb. 9: Kevin P. Nichols http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Duss_Par_from_Tower.JPG (Public Domain)

Additional Hints (Decrypt)

Abgnhftnat, pn. 5 pz üore qrz Obqra irefgrpxg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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