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LETZTES RÄUBERNEST IM STEINWALD Traditional Geocache

Hidden : 06/11/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Was es mit dem letzten RÄUBERNEST IM STEINWALD vor langer Zeit auf sich hatte, erzählt meine Sage. Auf diese Weise ist es für dich leicht möglich, den Spuren der Räuber bis zum Versteck zu folgen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ What did it with THE LAST ROBBERS NEST IN THE STONE FOREST in itself a long time ago, tells my story. In this way it is easily for you, to follow the trail of the robbers until the cache.

DAS LETZTE RÄUBERNEST IM STEINWALD

Als vor langer Zeit Menschen, Waren und Briefe noch mit der Pferdekutsche durch die Lande geschickt wurden, hauste im Steinwald ein übles Räubergesindel. Im südwestlichen Teil des Steinwalds rund um den heutigen Räuberfelsen (N 49.87681, E 12.016999) fanden Diebesbanden in den hohen Felsenbauten aus Granit sicheren Unterschlupf nach ihren Raubzügen. Es handelte sich meist um verarmte Ritter, die nach der Erfindung des Schwarzpulvers brotlos geworden waren. Sie saßen oben im Fels und hielten auf dem Handelsweg im Tal von Erbendorf nach Waldeck Ausschau nach Beute. Von weitem schon konnten sie so die Kutsche eines Händlers an der Staubfahne, die einen Überfall lohnte.
Rasch gaben die Späher oben im Fels mit ihrem Lagerfeuer (N 49.878036, E 12.017028) ihren am Waldrand unten lauernden Gesellen Rauchzeichen zum Überfall. Nichteingeweihte sahen darin nichts anderes als ein paar Nebelschwaden aus den Steinwaldschluchten. Viele Kaufleute gerieten so nichtsahnend in den Hinterhalt und wurden brutal ausgeplündert und gefangen genommen. Das ging lange gut, denn es gab auf diese Weise auch keine Verräter, von den Bewohnern im Tal sowieso nicht Den armen Häuslern zu Füßen gaben die Banditen dafür Schutz und zahlten ihnen Schweigegeld in Form von Beuteanteilen.
Jedes Mal wenn das Räubervolk einen Kaufmann oder Viehhändler ausgeraubt hatte, feierte es den Erfolg ausgelassen in einem Pfabener Wirtshaus (N 49.8797, E 12.03612). Dieses räuberische Treiben ging dort lange so, bis eines Tages die Herrschaft Vergeltung schwor und dem Rauben ein Ende setzte.
Der tapfere Ritter Radipold von Egmont wurde mit dem Feldzug gegen die Räuber beauftragt. Dieser hatte das Unwesen eine Weile beobachtet und er ersann eine List, sie zu überrumpeln. In Schutz der Dunkelheit zog er mit seinen wackeren Kämpfern zum Räuberfelsen, wo die Kerle sich eingenistet hatten und lauerte zu Füßen auf sie.
Als sich bei Tagesanbruch die schlaftrunkene Diebesbande vom Felsen zu ihrer nächsten Schandtat absetzen wollte, waren sie nichtsahnend im Nu überwältigt und in Ketten zum Scharfrichter nach Waldeck (N 49.864733, E 11.951408) abgeführt, mit einer Ausnahme.
Der gerissenste unter ihnen, Räuber Rotbart, entging nämlich dem Strafgericht. Gemäß seinem selbstlosen Wahlspruch „Erst kommst du Kamerad, dann ich“, kam er nicht gleich mit den anderen vom Fels herab, sondern wartete ein Weilchen, bis die Straftruppe abgezogen war. Dann suchte er sich in der Nähe ein neues Felsenversteck und harrte dort in seinem Nest (N 49.87854800, E 12.01768600) eine Weile aus, bis Gras über die Sache gewachsen war. Später mischte er sich als Viehhirte unters Volk und lebte so unerkannt noch viele Jahre in einem Steinwalddorf, das aus Datenschutzgründen nicht genannte werden darf;-)

Wegbeschreibung auf Google-Maps: (visit link)

Additional Hints (Decrypt)

SNPR GB SNPR

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)