Skip to Content

<

Alt-Wiener Spaziergang: vom Stephansplatz zur Oper

A cache by Lachwurzn, adopted by fossie23 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/23/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

This cache is also available in English


Kurzfassung

Klassischer „Multi“ für Touristen.
Weglänge: ca. 2 km. Kinderwagenfreundlich, stufenfrei, zu jeder Zeit machbar.
Dauer: weniger als 1 Stunde (ohne Irrtümer ;-).


Als Service für Papier-Cacher gibt es eine PDF-Datei auf Deutsch

Version 1.01: Originale Version von lachwurzn.
Version 1.02: Geändertes Versteck, neue Formel, neuer Hint!
Version 1.03: Neuerlich geändertes Versteck, gleiche Formel, neuer Hint!
Version 1.04 (01.07.2016): Geändertes Versteck, neue Formel, alter Hint ;)!
Version 1.05 (04.02.2017): Größere Dose in neuem Versteck, daher neue Formeln und neuer Hint!
Version 1.06 (19.09.2017): Gleiche Dose in neuem Versteck, daher neue Formeln und neuer Hint!

Einleitung

Dieser Cache ist Teil einer Serie von Touristenpfaden der Wiener (Innen-)Stadt. Die anderen verfügbaren sind auf dieser Liste zu finden.

Der Weg

Du stehst auf einem großen Platz. Suche die Skizze einer Kapelle im Asphalt. Zähle die Buchstaben im Namen der untersten Kapelle und du erhältst den Wert S.

Bis 1732 umgab ein Friedhof den Dom, hier stand die 1782 ausgebrannte Magdalenenkirche, die gefragte Kapelle gehörte zu ihr. Reste der Kapelle sind in der U-Bahn-Station unter dir zu sehen. Sie ist etwas mysteriös, da sie z.B. einen Brunnen ohne erkennbare Funktion hat und anscheinend nur durch eine Falltür oberhalb des Gewölbes betreten werden konnte.

Gehe nun zum Eingang des Doms. Er befindet sich heute praktisch im geometrischen Zentrum Wiens, war aber 1147 außerhalb der alten Römerstadt Vindobona. Von damals ist aber nichts mehr erhalten, die ältesten Teile stammen aus dem 13.Jahrhundert, darunter auch das Riesentor bei N48° 12.522, E016° 22.358. Die romanische Dekoration des Trichterportals zeigt Jesus Christus als Weltenherrscher inmitten zweier Engel, daneben beiderseits die Apostel und Evangelisten, die mit etwas durchgeistigten Blicken zu ihrem Meister hinaufschauen. Darunter siehst du eine Anzahl von vertikalen runden Säulen mit Verzierungen. Zähle die Säulen und du erhältst den Wert X.

Der Name hat nichts mit einer Legende über einen riesigen über dem Tor aufgehängten Mammutknochen oder einen beim Bau helfenden Riesen zu tun. Das Riesentor heißt einfach so, weil es vom althochdeutschen Wort „risen“ für „Hineinziehen“ abstammt: die Menschen werden hier in die Kirche hineingezogen. Wenn du feststellen solltest, daß bei den gezeigten Figuren die Rechnung 12 Apostel + 4 Evangelisten nicht aufgeht, liegt es einfach daran, daß zwei Evangelisten gleichzeitig Apostel waren – das ist eben besondere Religionsmathematik...

Begib dich nun an die Nordost-Ecke des Doms bei N48° 12.510, E016° 22.427. Auf dem Weg dorthin wirst du zumindest tagsüber an einigen Pferden vorbeikommen. Dort angekommen, findest du die Kanzel des Johann K. Damit ist allerdings nicht der hierzulande bekannte Cordoba-Hansi gemeint, sondern ein (trotz noch geringerer Deutschkenntnisse) sehr erfolgreicher Prediger des 15.Jahrhunderts gegen das Osmanische Reich. Finde seinen originalen nicht-deutschen Namen heraus; die Anzahl der (wirklich großen) Buchstaben seines durchaus leserlichen Nachnamens ergibt für dich den Wert Z.

Setze nun die Domunrundung fort und du kommst an einer bescheidenen Türe mit der Adresse „Stephansplatz 1“ vorbei. Diese führt zum Turmaufgang mit 343 Stufen; genügend Kondition vorausgesetzt, könntest du hier einen weiteren Cache erledigen – aber das ist eine andere Geschichte.

An der bereits vorher besuchten monströsen Kapellenskizze vorbei kommst du bei N48° 12.476, E016° 22.294 gegenüber des umstrittenen Haas-Hauses mit moderner Rundfassade an der Ecke zur Kärntner Straße rasch zu einem Palais, welches die Adresse „Stock-im-Eisen-Platz 3“ hat. Direkt über dem Eingangstor befindet sich ein Adler und darunter ein deutlich lesbares Wort. Die Anzahl der Buchstaben des Wortes ergibt für dich F.

An Wochentagen schafft man es manchmal, ins Haus hineinzukommen – der Blick zahlt sich aus, denn das Stiegenhaus und der Innenhof sind ausgesprochen prunkvoll.

Gehe nun die links davon führende Kärntner Straße ein kurzes Stück entlang bis zur nächsten Quergasse und biege in die Weihburggasse nach links ein. Ein paar Minuten später erreichst du den Franziskanerplatz bei N48° 12.386, E016° 22.453. Auf diesem Platz befindet sich der unbeschriftete Moses-Brunnen mit einem Tierkopf auf der Rückseite. Zähle die Buchstaben der Tierart, du erhältst so A (Umlaut-Buchstaben zählen nur einfach).

Der Franziskanerplatz ist der jüngste Platz der Wiener Innenstadt: das Franziskanerkloster hatte exzellente Prediger und die Menschen erschienen in Scharen. Das gewöhnliche Volk zu Fuß und die besseren Leute mit Kutschen, für die aber kein Platz war - daher wurde kurzerhand das Haus vor der Kirche abgerissen und (bereits in der Renaissance) zum Parkplatz erklärt.

Das von hier sichtbare Haus „Weihburggasse 14“ erfreut uns mit einer Barockfassade und schmiedeeisernen Balkonen. Daneben ein Torbogen, der uns in die schmale Ballgasse führt, der wir folgen.

Der Name stammt übrigens nicht von Tanzveranstaltungen, sondern vom Ballhaus (Nr.8), in welchem eine Urform des Tennis bzw. Badminton gespielt wurde.

Die Gasse führt uns nach einer Kurve relativ geradeaus zu einer Quergasse. Dort finden wir bei N48° 12.378, E016° 22.363 eine Gedenktafel eines Musikers mit goldener Schrift. Notiere dir sein Sterbemonat als C. Einige wenige Schritte daneben befindet sich ein Eingang mit einem sehr anonymen Tor, über dem ein Pflasterstein hängt. Die entsprechende Hausnummer darüber ergibt für dich Y.

Das Tor ist von streng geometrischen Darstellungen verziert (verschiedene Kreuze und zwei ineinander verschränkte Quadrate: die vier Seiten bedeuten : 4 mal 2 ist 8, die Zahl der Vollkommenheit), der Pflasterstein deutet ebenfalls auf die Freimaurerloge hin. Hier komponierte das Logenmitglied Mozart seine letzte Oper, die Zauberflöte.

Wir gehen nach Süden in Richtung Himmelpfortgasse und dem wenig beliebten Finanzministerium weiter, biegen beim Cafe Frauenhuber nach rechts und überqueren die fast immer belebte Kärtner Straße, bis wir am Neuen Markt bei N48° 12.366 , E016° 22.240 beim Providentiabrunnen stehen, der aufgrund seines Schöpfers (Raphael Donner) in Wien immer als „Donnerbrunnen“ bezeichnet wird.

Der Brunnen zeigt in der Mitte eine antike Göttin, umgeben von vier Gestalten, welche die vier Flüsse Enns, March, Traun und Ybbs symbolisieren. Er ist dementsprechend abwechslungsreich gestaltet, aber es gibt ein Objekt, das genau exakt gleich viermal am Brunnen vorkommt. Zähle die Buchstaben des Wortes in der letzten Zeile am Objekt und du erhältst W. Da der Brunnen wegen des Baues einer Tiefgarage wohl für mehrere Jahre verschwinden muss, ist W = 6

Kaiserin Maria Theresia war übrigens damals von den halbnackten Figuren mäßig begeistert und verfügte die Einschmelzung der Brunnenfiguren. Der Beauftragte erkannte aber deren künstlerischen Wert und entfernte diese, ohne sie zu vernichten. 60 Jahre später wurden sie wieder aufgestellt - heute sind es nur mehr Kopien, die Originale stehen im Marmorsaal des Unteren Belvedere.

Suche an diesem großen Platz das Haus mit der Nummer 9. In der Höhe des ersten Stocks ist eine Gedenktafel einem Arzt gewidmet, dem wir die klassische Untersuchungsmethode des Abklopfen des Brustkorbes verdanken. Die Ziffer, die auf der Tafel am häufigsten vorkommt, ist E.

Der Arzt war ein Wirtshaussohn und wußte, wie man feststellt, ob es in einem Fass noch Wein gibt: durch Klopfen am Fass und dem hohlen Klang merkt man, ob Flüssigkeit oder Luft darin ist. Diese Methode übertrug er nach langen Versuchen auf den menschlichen Brustkorb. Seine Entdeckung wurde erst 40 Jahre später wegen einer Übersetzung vom Lateinischen ins Französische ein Erfolg, aber aufgrund seines für damalige Verhältnisse biblischen Alters von 87 Jahren erlebte er es sogar noch.

Gehe die kurze Tegetthoffstraße nach Süden weiter, sie führt uns zum Helmut-Zilk-Platz, wo das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka zu sehen ist.

Es besteht aus vier Teilen: das Tor der Gewalt erinnert an die im Krieg gefallenen Soldaten, die Gestalt des straßenwaschenden Juden (dessen Stacheldraht nicht zum Denkmal gehört, aber wegen der Touristen angebracht wurde, die es für eine Bank hielten), das mythologische Orpheus betritt den Hades als Erinnerung an den Widerstand und der Stein der Republik mit Details aus dem Text der österreichischen Unabhängigkeitserklärung von 1945.

Wenn man auf diesem Platz steht, sieht man – allerdings nicht auf Straßenniveau - das Reiterdenkmal des Erzherzogs Albrecht, möglicherweise verdeckt von einer Art Trampolin, welches die Vistenkarte des Architekten Hans Hollein ist (und auch aufdem Dach seines „Haas-Hauses“ am Stephansplatz existiert). Am besten nimmst du die Rolltreppe hinauf und hast von dort oben bei N48° 12.260, E016° 22.108 eine gute Sicht auf die gegenüberliegende Oper und das bekannte Hotel Sacher. Bilde die einstellige Quersumme der Quersumme des Todesjahres von Erzherzog Albrecht und du erhältst J.

Der Cache

Jetzt ist es an der Zeit, den Cache zu suchen. Eine kleine einfache Rechnung noch und du bist am Ziel. Sollten die ermittelten Koordinaten weit von deinem Standort entfernt sein, liegst du definitiv falsch. Du wirst schon noch ein kleines Stückchen gehen und am Finalort auch einiges an Mut beweisen müssen, aber du schaffst das schon ! ;-)

S =
X =
Z =
F =
A =
C =
Y =
W =
E =
J =

D = X + Z – A – Y – W – F

G = W – E – J

H = X – A – E

Du findest den Cache gemäß der üblichen Koordinaten-Kodierung bei:

Nord 48° 12.DGF
Ost 016° 22.EHD

Falls du mit deinen Werten auf keinen grünen Zweig kommst, kannst du diesen (mittlerweile nicht mehr ganz so) niegelnagelneuen Multi-Checker bemühen!


Wenn dir eine Variable „überbleibt“, dann heb‘ sie dir auf, es könnte sein, dass sie dir für diesen Bonus-Cache von Nutzen ist ;-).

Additional Hints (Decrypt)

Uvag 1: Fcn
Uvag 2: Xvaqre unora'f yrvpugre.
Uvag 3: Orvz Xvab jäefg qh snyfpu, qn ung qvpu qre Nemg irejveeg.
Uvag Svany: Rgjn va Onhpuuöur, zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

Find...

2,652 Logged Visits

Found it 2,506     Didn't find it 45     Write note 42     Temporarily Disable Listing 19     Enable Listing 19     Publish Listing 1     Needs Maintenance 6     Owner Maintenance 14     

View Logbook | View the Image Gallery of 218 images

**Warning! Spoilers may be included in the descriptions or links.

Current Time:
Last Updated:
Rendered From:Unknown
Coordinates are in the WGS84 datum

Return to the Top of the Page

Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.