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Frauenkirche

A cache by Freeq & Schnatti Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/05/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Der Frauenkirchen-Cache. Von der Schwierigkeit eigentlich nur einen Stern. Aufgrund hohen Muggelaufkommens ist es zwischen 8 & 22 Uhr jedoch eher 2 Sterne. Ein paar Daten und Fakten, findet ihr in der langen Beschreibung.

-English-

The Frauenkirche-Cache. Rated one star. Especially in the daytime it’s more difficult to log without getting eyecatched. So please be careful getting it. A few more details can be found in the long description.


Beschreibung

 

Die Frauenkirche in Dresden (ursprünglich: Kirche Unserer Lieben Frau – der Name bezieht sich auf die Hl. Maria) ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

 

Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach einem Entwurf von George Bähr erbaut. Im Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wende begann 1994 der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.

 

Daten und Fakten

 

Höhe der Kirche (einschließlich Turmkreuz)

 91,23 m

 

Höhe der Kuppel (ohne Kuppelanlauf bzw. Laterne)

 24 m

 

Höhe der Treppentürme

 50,98 m

 

Höhe des Kirchraumes bis Auge der Innenkuppel

 36,65 m

 

Höhe der Besucherplattform auf der Laterne

 67,06 m

 

Länge der Kirche (West / Ost):

 50,02 m

 

Breite der Kirche (Nord / Süd):

 41,96 m

 

Außendurchmesser der Hauptkuppel

 26,15 m

 

Stärke des Kuppelmauerwerks

 zw. 1,19 m und 1,75 m

 

Pfeiler

 8

 

Zahl der Emporen

 5

 

Sitzplätze (ges. / Kirchenschiff / Emporen)

 1.818 / 622 / 1.196

 

Material des Gestühls

 Tanne

 

Register / Pfeifen der Orgel

 67 / 4.876

 

Bildfelder Innenkuppel

 8 Felder und 8 Medaillons

 

Glocken (Durchmesser, Gewicht)

 

Hanna (Dankesglocke)

 Ø 69,4 cm, 291 kg

 

Philippus (Taufglocke)

 Ø 78,5 cm, 392 kg

 

Josua (Trauglocke)

 Ø 96,4 cm, 645 kg

 

Jeremia (Stadtglocke)

 Ø 108,6 cm, 900 kg

 

Johannes (Verkündigungsglocke)

 Ø 125,1 cm, 1.228 kg

 

David (Gebetsglocke)

 Ø 85,0 cm, 475 kg

 

Maria (Gedächtnisglocke)

 Ø 84,6 cm, 328,5 kg 

 

Jesaja (Friedensglocke)

 Ø 140,4 cm, 1.750 kg

 

 

Tausendjährige Geschichte

 

Die Frauenkirche Dresden blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Bereits die verschiedenen Vorgängerkirchen waren der Mutter Gottes geweiht und trugen den Namen Frauenkirche.

 

Im 18. Jahrhundert entstand dann der berühmte Kuppelbau George Bährs, der zweihundert Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche zerstört. Ihre Ruine verblieb als Mahnmal im Herzen der Stadt.

 

Barocke Sakralbaukunst

 

Die Frauenkirche gilt als Sinnbild des protestantischen Kirchbaus. Hier findet das evangelische Glaubens- und Gottesdienstverständnis eine architektonische Umsetzung.

 

Sowohl von ihrem äußeren Gesamtbild als auch von der Innenraumgestaltung mit der zentralen Anordnung von Kanzel, Taufstein, Altar und Orgel ist die Frauenkirche ein bemerkenswertes Beispiel barocker Sakralbaukunst.

 

Wenn nunmehr wieder die Glocken der Kirche zum Besuch einladen, stehen sowohl der Kirchraum als auch die Unterkirche für alle Menschen offen.

 

Interessante Details

 

Die Frauenkirche ist eine auf einer vergleichsweise kleinen Grundfläche errichtete Sandsteinkirche. Baumeister George Bähr entschied sich für einen Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, d.h. dass der untere Teil des Kirchbaus eine achteckige Form hat. Nach oben hin wird er durch vier Ecktürme abgeschlossen und durch eine kreisrunde Kuppel mit einer steinernen Laterne bekrönt.

 

Diese Kuppel ist in mehrfacher Form eine Besonderheit. Vollständig aus Sandstein gefertigt, bringt sie es auf ein Gewicht von über 12.000 Tonnen. Mit einer Höhe von 24 Metern und einem Durchmesser von 26 Metern gilt sie als die größte steinerne Kuppel nördlich der Alpen. Einzigartig ist auch die Form der Kuppel: Durch den geschwungenen Kuppelanlauf lässt sie den Eindruck einer Glocke entstehen. Diese Anmutung brachte der Frauenkirche ihren Beinamen ein: steinerne Glocke.

 

Der heutige Bau beeindruckt zusätzlich durch seine immer wieder durch dunkele Steine durchbrochene helle Fassade. Hier wird die Geschichte der Frauenkirche noch auf lange Zeit ablesbar bleiben. Alte und neue Steine wurden ineinander gefügt und verweisen bedeutungsvoll darauf, dass die Vergangenheit stets ein Teil der Zukunft ist und dass Wunden heilen können.

 

Der barocke Innenraum mit seinen fünf halbkreisförmig angeordneten Emporen ist von beeindruckender architektonischer Geschlossenheit und Schönheit zugleich. Er vereint die Idee des Zentralbaus mit einer klaren Ausrichtung auf Kanzel, Taufstein, Altar und Orgel.

 

Als deutliches Zeichen der Erinnerung steht nunmehr das Turmkreuz im Kirchenschiff.

 

Auf 24 Metern Höhe überspannt die innere Kuppel den Kirchraum.

 

Die Krypta der Frauenkirche diente im 18. Jahrhundert als Begräbnisstätte. Bestattet wurden hier unter anderem der Komponist Heinrich Schütz und der Baumeister der Frauenkirche, George Bähr. Bei der Zerstörung der Kirche blieb jedoch nur eine Grabkammer unversehrt. In ihr ist auch die Aufstellung der Särge in den gemauerten Grabstellen weitgehend erhalten. Doch obwohl der überwiegende Teil der Unterkirche beim Wiederaufbau wieder neu gewölbt werden musste, bleibt auch das Schicksal der Zerstörung insgesamt unverkennbar.

 

Zwischen 1996 und 2005 diente die Unterkirche als Kirchraum. Hier fanden Gottesdienste, Andachten und ökumenische Abendgebete statt. Auch Konzerte und Kirchenführungen konnten die Menschen in der Zeit des Wiederaufbaus der Frauenkirche hier erleben. Augenfällig war und ist der monumentale Altarstein. Dieser wurde von dem in Indien geborenen jüdischen Künstler Anish Kapoor aus schwarzem irischem Kalkstein gefertigt.

 

Die Tradition der Abendgebete und der künstlerischen Nutzung der Unterkirche lebt weiterhin fort. Davon abgesehen ist die Unterkirche allerdings zum Ort der Stille, der persönlichen Andacht und des Gebets geworden. Dazu wurden die fünf Kapellen vom Berliner Bildhauer Michael Schoenholtz künstlerisch gestaltet und thematisieren auf vielfältige Weise Zerstörung und Neubeginn.

 

Acht Glocken bilden das Geläut der Frauenkirche und geben ihr eine eigene unverwechselbare Stimme. Nach alter Tradition trägt jede Glocke einen Namen, einen Bibelvers und eine Glockenzier, die sich einerseits an der gottesdienstlichen Aufgabe und andererseits an der Geschichte und Bedeutung der Frauenkirche orientiert.

 

Eine Glocke des Geläuts, Maria, stand bereits zwischen 1734 und 1925 in den Diensten der früheren Dresdner Frauenkirche. 1998 kam sie wieder nach Dresden zurück und vervollständigt als Gedächtnisglocke das Geläut. Sieben Glocken wurden neu gegossen: die Dankglocke Hanna, die Taufglocke Philippus, die Gebetsglocke David, die Trauglocke Josua, die Stadtglocke Jeremia, die Verkündigungsglocke Johannes und die Friedensglocke Jesaja.

 

Unter der Anteilnahme von mehr als 100.000 Menschen wurden die Glocken zum Pfingstfest 2003 eingeholt und in einer Prozession zum Schlossplatz gebracht. Am Pfingstmontag, dem 4. Mai 2003, wurden die sieben neuen Glocken durch Landesbischof Kreß geweiht und das vollständige Geläut in den Dienst der Frauenkirche gestellt. Am Pfingstsonntag 2003 ertönten sie erstmals in ihren Glockenstühlen in den Ecktürmen C und E.

 

Die Turmuhr der Frauenkirche befindet sich im südwestlichen Treppenturm C, der dem Neumarkt zugewandt ist. Dort, wo an den anderen drei Ecktürmen ovale Fenster eingebaut sind, wurden drei dem historischen Vorbild nachgestaltete Ziffernblätter angebracht, die optisch davon künden, dass alle Zeit in Gottes Händen steht.

 

Die Turmuhr ist eine konsequente Nachfolgerin der bis zum Einsturz der Kirche an gleicher Stelle installierten Uhr. Ebenso wie ihre Vorgängerin stammt sie aus dem Hause Otto Fischer - Meißen und wird durch ein mechanisches Uhrwerk angetrieben. Bewusst wurde auf ein historisches Modell zurückgegriffen, welches vormals in der Philippuskirche in Lohmen eingebaut war. Da das dort nicht mehr benötigte Uhrwerk technisch dem der alten Frauenkirche ähnlich war und kostengünstig aufgearbeitet werden konnte, übergab es die Lohmener Gemeinde der Stiftung Frauenkirche 2002 als Schenkung. Es wurde in Pirna sachkundig restauriert und im Turm C über den Glocken montiert. Ein zweites Stundenschlagwerk wurde im Turm E ergänzt.

 

2003 wurde das Uhrwerk eingebaut und mit den Glocken in den Dienst gestellt. Seither zeigt die Dankglocke Hannah mit einem, zwei, drei oder vier Schlägen die Viertelstunden und die Gebetsglocke David die Stundenzahl an, die die Trauglocke Josua noch einmal wiederholt.

 

Wir sind der Meinung, so ein historischer Platz, verdient auch einen Cache – ein Mikro, mit großer Bedeutung.

 

Viel Spaß beim Finden.

 

FREEQ & SCHNATTI

Additional Hints (Decrypt)

Svatrefcvgmratrsüuy haq gurngenyvfpurf Gnyrag.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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