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Pilze in der Laußnitzer Heide - Fliegenpilz

A cache by Adlerauge09 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/06/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Nutzt bitte einen geeigneten Parkplatz, der Wald ist für alle motorisierten Fahrzeuge gesperrt!!! - haltet Euch bitte daran, um Ärger mit dem Revierförster zu vermeiden. Achtung neue Koordinaten

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria var. muscaria) ist ein Pilz aus der Gattung der Wulstlinge (Amanita). Der Fliegenpilz ist wenig giftig, aber nicht harmlos.
Der rote Fliegenpilz tritt in Mitteleuropa von Juni bis zum Winter auf, mit einer Haupterscheinungszeit von Juli bis Oktober. Es gibt von ihm mehrere anerkannte Varietäten (Varianten). Der Fliegenpilz im eigentlichen Sinn ist die Varietät Amanita muscaria var. muscaria.
Amanita muscaria var. aureola ist häufig ohne Flocken mit häutiger Scheide. Amanita muscaria var. formosa besitzt einen orangegelben Hut und sehr wenige gelbfarbene Flocken. Beide Variationen verursachen die gleichen Vergiftungserscheinungen wie der Fliegenpilz.
Der braune Königsfliegenpilz (Amanita regalis) wird von einigen Autoren nicht als eigenständige Art, sondern auch als Varietät geführt, er ähnelt äußerlich sehr stark dem Pantherpilz.

Kurzbeschreibung
• Hut: bis 18 cm breit, leuchtendrot mit weißen Tupfen (Reste des Velums) die bei Regen fehlen. Haut abziehbar
• Lamellen: weiß, weich
• Stiel: bis 20 cm lang, weiß, Knolle warzig gezont, ohne
Scheide
• Fleisch: weiß, ziemlich weich
• Vorkommen: unter Fichten und Birken, selten unter anderen Bäumen
• Verwechslung: mit dem Kaiserling

Merkmale
Der Fliegenpilz ist schon kleinen Kindern in seinem Aussehen allgemein bekannt. Am auffälligsten ist der Hut. Er hat einen Durchmesser von 5 bis 15 cm, ist jung kugelig oder halbkugelig geschlossen, dann konvex, schließlich scheibenförmig mit etwas herab gebogenem, gestreiftem Rand. Jung ist er durch sehr dicht stehende Warzen und Schuppen noch fast weiß mit schwachem orangem oder rötlichem Schimmer, dann tief rot und mit grauweißen kegelförmigen Warzen, z.T. auch breiten Schuppen besetzt, die leicht abgewischt werden können.
Der rote Hut ist bisweilen auch fleckenweise heller, und zwar besonders gegen den Rand mit oranger Mischfarbe, gelegentlich durch tiefer rot gefärbte Linien wie faserig gestreift. Am Hutrand hängen teilweise leicht entfernbare weiße Velumflocken. Im Übrigen ist die Oberfläche weitgehend glatt bzw. wie gehämmert uneben, im feuchten Zustand etwas schmierig und schwach glänzend. Die Hutdeckschicht ist als Haut bis zur Mitte des Hutes abziehbar; das dadurch freigelegte Hutfleisch ist tief safrangelb gefärbt.
Auf der Unterseite des Hutes befinden sich Lamellen. Diese stehen frei, untermischt und ziemlich gedrängt. Sie sind schwach bauchig und weisen eine fein gezähnelte Schneide auf, die unter der Lupe gesehen zugleich flockig ist. Ihre Farbe ist weißlich, bei älteren Stücken aus der Tiefe heraus mit schwach lachsfarbenem Schein. Gegen den Hutrand sind sie stumpf geformt. Sie fühlen sich weich an und haben eine glatte Lamellenfläche. Der Sporenstaub ist weiß.
Der Stiel ist 8 bis 20 cm hoch und 1,5 bis 3 cm dick und besitzt einen runden Querschnitt. Die Stielspitze ist gegen den Hut ausweitend, die Stielbasis knollig verdickt. In seiner oberen Hälfte (oft sogar ziemlich weit oben) weist er einen häutigen, empfindlichen Ring auf, der unterseits flockig ist und oberseits wie gepresste Watte aussieht; dieser hat einen gezähnelten Rand und ist weiß bzw. gelegentlich und stellenweise leicht gelblich gefärbt.
Der Stiel ist insgesamt weiß, an seiner Spitze bereift, gegen die Stielknolle auch schwach bräunlich und bisweilen durch unscheinbare Linien gezeichnet, die unregelmäßig netzartig zusammenlaufen können. An der Stielknolle fügen sich zahlreiche weißlich-graue Warzen zu drei bis vier meist unvollständigen Ringzonen.
Das Fleisch ist schwammig, weich, lediglich in der Knolle ziemlich fest und ohne besonderen Geruch. Es ist im Stiel voll und schwach faserig bis schwammig. Von der Hutoberfläche her ist es orangegelb eingefärbt, sonst rein weiß. Während des Trocknungsprozesses schimmert die Huthaut zeitweilig golden bis kupfern, nimmt jedoch später eine mattorange Färbung an, wobei der metallische Schimmer wieder verblasst.

Vorkommen
Der Fliegenpilz kommt vom Sommer bis zum Herbst verbreitet in Nadel- und Laubwäldern vor und ist stellenweise häufig, besonders in der Nähe von Birken, mit denen er eine Mykorrhiza-Symbiose bildet. Er wächst in dichten wie lichten Wäldern sowie an Waldrändern. Im Gebirge gedeiht er bis zur Waldgrenze. Der Fliegenpilz bevorzugt saure Böden. Diese entstehen z. B. aus den Urgesteinen Granit, Gneis, Porphyr, Grauwacke, Quarzit, Sandstein sowie Quarzsand und Torf.
Sein geographisches Areal umfasst die nördliche gemäßigte Klimazone, insbesondere die boreale Nadelwaldregion Nordamerikas, Nordasiens und Nordeuropas, aber auch auf Island und in gebirgigen Regionen subtropischen Klimas ist er zu finden.

Zum Cache:
Ein Fliegenpilz fehlte hier noch und ich hatte zufällig noch einen. Geht behutsam um und tarnt alles wieder so, wie ihr es vorgefunden habt. Bitte nicht wie den Votgänger zerstören! Mit Kinderwagen bis auf die letzten Meter nachbar.

Additional Hints (Decrypt)

Npugr nhs qra Mncsra.
Rva Syvrtracvym fbyygr rf fpuba frva.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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