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Geologie am Rande der Frankenalb Oberhochstatt

A cache by Team sissifalke Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/8/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Geologie am Rande der Frankenalb

Oberhochstatt

Die Höhenunterschiede, die wir im Niederhofener Tal antreffen, sind beträchtlich.

Betrachtet man die Landschaft näher, so fällt auf, dass der Anstieg vom Tal hinauf zur Albhochfläche nicht gleichmäßig verläuft. Der Anstieg vom Tal hinauf zur Hochfläche erfolgt in Stufen. Dafür verantwortlich sind die unterschiedlichen Gesteine im Untergrund. Die erste Versteilung über dem Opalinuston verursacht der Doggersandstein, darüber folgt eine kleine Verflachung, die Ornatentonterrasse, über der sich der zweite Steilanstieg in den harten Jurakalken anschließt.

Unterschiede zeigen sich auch in der Landnutzung: die eine Höhenschicht wird fast ausschließlich als Wiesenland genutzt, dann zieht wieder ein Band mit Äckern am Hang entlang, oftmals liegt auch eine nasse Zone dazwischen, und schließlich die Hochfläche selbst, sie wird fast ausschließlich ackerbaulich genutzt. All das ist durch die verschiedenen anstehenden Gesteine bedingt.

Beginnen wir mit einer geologischen Wanderung in Niederhofen, so bildet hier der Opalinuston den Untergrund.

Gehen wir weiter, so treffen wir oberhalb des Kreuzwirtshauses auf den Eisensandstein. Die Straße zwischen Kreuz und Oberhochstatt verläuft etwa auf dieser Schichtgrenze.

Ursache für die Steilheit sind die gebankten Kalkgesteine, die hier den Untergrund bilden. Diese spröden Kalke wurden im Klingengraben gebrochen und oft für den Hausbau verwendet. Zwischen dem Ornatenton und den Malmkalken befindet sich ein weiterer Quellhorizont. Hier entspringt im Klingengraben der Rohrbach, der unser Tal durchfließt. Weitaus spektakulärer tritt dieser Stauhorizont dann in Erscheinung, wenn es, bevorzugt nach der Schneeschmelze, zu Wasseraustritten aus der Fahrbahndecke am Oberhochstatter Berg oder in Kehl kommt.

Malmkalke

Die ganze Jurahochfläche wird von diesen Kalkgesteinen aufgebaut. Diese sind jedoch, wie man an einer Steinbruchwand beobachten kann, zerklüftet und infolgedessen sehr wasserdurchlässig. Wir finden deshalb auf dem Jura keine an der Oberfläche fließende Gewässer, die Entwässerung findet im Untergrund statt, das Wasser tritt erst zu Tage, sobald es auf den tiefer liegenden Ornatenton als Wasserstauer trifft. Dies ist, verfolgt man den Talzug des Laubentals, erst um Suffersheim der Fall. Diese unterirdische Entwässerung ist der Grund, weshalb vor der Errichtung einer Wasserversorgung auf der Hochfläche stets Wasserknappheit herrschte.

Geologie

Alle Gesteine des Untergrunds wurden während der Jurazeit (205-135 Mio. Jahre vor heute) unter wechselnden Bedingungen im Meer abgelagert. Erst nachdem am Ende der Jurazeit durch Hebung der Erdkruste aus den Ablagerungen Festland wurde, konnte die Abtragung in Jahrmillionen währenden Prozess unter wechselnden klimatischen Bedingungen die heutige Landschaft formen.

Die letzten großen Überformungen fanden im Quartär mit seinen mehrfachen Wechseln von Kalt- und Warmzeiten statt. Das Quartär begann vor etwa 2,5 Mio. Jahren und dauert heute noch an. Unser Gebiet gehörte während der Kaltzeiten zu einer mehrere hundert Kilometer breiten eisfreien Zone zwischen der von Skandinavien ausgehenden nordischen Inlandvereisung - die Gletscher erreichten in Deutschland den Mittelgebirgsrand - und der alpinen Vereisung mit ihren Gletscherzungen bis weit ins Alpenvorland. In dieser Zeit erfuhren Flusssystem und Landoberfläche ihre heutige Ausbildung. Vor etwa 12000 Jahren zogen sich die Gletscher zurück, ein milderes Klima setzte sich während der "Wärmezeit" durch.

Bitte beantwortet folgende Fragen:

1. Was versteht man unter Opalinuston?

2. Wie findest du die Malmkalke an der ehemaligen Abbauwand vor, beschreibe kurz nach Struktur, Beschaffenheit und Farbe

3. Das berühmte Foto! Dieses ist ja bekanntermaßen keine Logbedingung mehr, also nennen wir es "Owner-Wunsch". Macht ein schönes Bild von Euch oder eurem GPS an der ehemaligen Abbauwand und fügt es dem Log bei.

Die korrekten Antworten gelten dann als Logberechtigung!
Schickt eine Mail mit euren Antworten an sissifalke@arcor.de
Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen, falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns.
Ihr braucht nichtunsere Logfreigabe abwarten!

Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!

Hat euch eure Reise gefallen, freuen wir uns natürlich über einen Favoritenpunkt.

Team sissifalke

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