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wwerner: Leider ist es Zeit, diesen Cache zu schliessen. Gestern sind die Baumaschinen aufgefahren und das Versteck ist mit einem Bauzaun abgeriegelt. Aus einer ehemaligen Seidenfabrik werden jetzt überbezahlte "Lots".

Der Cache ist nun schon eine ganze Weile da und es schadet nichts, ihn nun zu schliessen. Ich habe ja auch schon Ideen, wie man ihn ersetzen könnte...

Gruss WWERNER

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Seidenfabrik Stehli - Reloaded

A cache by wwerner Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 2/20/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Die alte Seidenfabrik Stehli. Die kleine Cachermahlzeit für Zwischendurch. Eigentlich ein Drive In. Wenn da nicht...

Schon seit 1840 wurden auf dem heutigen Stehli Seiden Areal Gewebe produziert. Zuerst waren es einfache Baumwollstoffe. Bald schon wurden auf 30 Handwebstühlen Seidenstoffe gewoben.

Das junge Unternehmen entwickelte sich rasant. 1870 waren es schon bereits 300 Weber, die ihre Zettel (Kettbäume) und das Schussgarn in der Ferggerei in Obfelden abholten, zu Hause zu den gewünschten Stoffen verwebten und die fertige Ware wieder ablieferten. In fast jeder Bauerstube der Umgebung stand ein Handwebstuhl, der wenigstens einen sicheren Verdienst ermöglichte. Gewoben wurden schwarze, schwere Seidensatins, leichte bunte Taffetas, duftige, gestreifte Gazen: einfach alles was die elegante Damenwelt in Europa, Amerika und später auch Asien für ihre modischen Roben benötigte.

Bald wurden auf dem Areal die ersten mechanischen Webstühle in Betrieb genommen. Daran erinnert die Steintafel am alten Dampfkamin.
An dieser Staette der Industrie betrieb ab 1871 eine Dampfmaschine
von zehn Pferdekräften die ersten mechanischen Seidenwebstühle.
Damit wurde das Ende der Heimarbeit eingeläutet: Dafür entstanden die Fabrikgebäude, wo Hunderte von Webern und Weberinnen weiterhin die kostbaren Stoffe webten.

Die Geschäfte gingen einmal besser, einmal schlechter, abhängig von äusseren Fakturen: Rohstoffpreisen, Kriege, Zölle, Depressionen. Manchmal half das Schicksal gnädig. Ende des 19. Jahrhunderts stieg das Lager in besorgniserregender Weise. Da starb 1902 Königin Victoria von England. Innert kürzester Zeit wurde fast das ganze Lager an schwarzen Seidenstoffen nach London verkauft.

Die Zeiten haben sich geändert. Ende des letzten Jahrhunderts verschwanden die letzten Webmaschinen aus Obfelden. Geblieben sind die vielfältigsten Gebäude, Häuser, Hallen, Fabriken. Sie sind im Laufe der letzten Jahre mit viel Liebe umgenutzt worden, z.T. mit Hilfe der kantonalen Denkmalpflege, denn das ganze Stehli Seiden Areal steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Heute ist wieder Leben, neues Gewerbe, neues Schaffen, neue Kreativität in die alten Mauern eingekehrt.

Doch schon bald wird wieder gebaut. Ein Teil der Liegenschaft soll zu Loft Wohnungen umgebaut werden.

Additional Hints (Decrypt)

Ovggr jvrqre thg irefgrpxra...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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  • Der KaminDer Schornstein der alten Dampfmaschine
  • Die FabrikEine Luftaufnahme der alten Fabrik
  • Die TafelGedenktafel am Kamin der alten Dampfmaschine

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