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EarthCache

Zammer Lochputz

A cache by Fred Bull Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 3/4/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Zammer Lochputz Klamm
Geografische Lage
 
 
Zams liegt in einem klimatisch begünstigten Talkessel nahe dem Zusammenfluss von Inn und Sanna genau an der Grenze der nördlichen Kalkalpen und der Zentralalpen. Der Ort ist von alters her Knotenpunkt der Verkehrswege: Hier kreuzen sich die Straßen aus dem Vinschgau, dem Engadin, Bayern und dem Bodenseeraum. An der Brücke über den Inn wurde schon im Mittelalter den Handelsfuhrwerken der Wegzoll abverlangt.

Zentralalpen

 
Die Zentralalpen, auch Zentrale Ostalpen, bilden den Alpenhauptkamm der Ostalpen in Österreich und den angrenzenden Regionen der Schweiz, Liechtensteins, Italiens und Sloweniens. Der Begriff Zentralalpen ist vorrangig in der Geographie Österreichs üblich, wo der österreichische Anteil an der Gebirgsgruppe eine der sieben grundlegenden Großlandschaften des Landes darstellt. Von Zentrale Ostalpen spricht man im Besonderen im Rahmen der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE). Die Zentralalpen bilden den Ostteil des Alpenhauptkamms, der Zentralkette der Alpen, und seine nord- und südlich ausstreichenden und begleitenden Ketten.
 

Die Zentralalpen als Großlandschaft Österreichs

 

Violett: Nordalpen; Gelb: Zentralalpen, Grün: Südalpen
 
In Österreich werden die Ostalpen in die Nordalpen, die Zentralalpen und die Südalpen gegliedert. Letztere liegen in Südkärnten, hauptsächlich aber in Oberitalien. Zentral- und Nordalpen werden getrennt durch die nördliche Längstalfurche, die Linie Klostertal - Arlberg - Inntal - Salzachtal bis Zeller See - Wagrainer Höhe - oberes Ennstal - Schoberpass - Mürztaler Alpen - Semmering - südliches Wiener Becken. Zentralalpen und Südalpen sind voneinander abgegrenzt durch den südlichen Längstalzug Pustertal (Rienztal – Toblacher Feld – oberes Drautal) – Drautal – Klagenfurter Becken – Mieß/Meza, beziehungsweise die periadriatische Naht, die nicht ganz deckungsgleich mit der Längstalfurche ist.
 
Geologie  

Gneis
 

Schiefer
 
Die Zentralalpen bestehen hauptsächlich aus Gneis und Schiefer der verschiedenen ostalpinen Decken (Unter- und Oberostalpin), im Tauernfenster und im Engadiner Fenster größtenteils aus Jura-Kalken, örtlich (Bergell und Rieserferner) auch aus Granit.
 

Granit
 

Jura-Kalk
Die Ostalpinen Decken sind auf das Penninikum überschoben. Massive von ortsansässigem, während der Alpenfaltung kaum verschobenem Kristallin gibt es in den Zentralalpen – anders als in den Westalpen – nicht. Die genannten Granite drangen nahe der Bruchzone der Periadriatischen Naht ein. Die Westalpen kennen diese Gliederung in Nördliche Kalkalpen, Zentralalpen und Südliche Kalkalpen nicht. Der Ostalpin taucht am Ostrande der Alpen unter die tertiären Sedimente des Alpenvorlands im Osten und des Pannonischen Beckens ab. Diese Bruchzone zeigt aktiven Vulkanismus.

Nördliche Kalkalpen

 
Die Nördlichen Kalkalpen sind ein Gebirgszugssytem der Nordalpen, das dem Alpenhauptkamm der Ostalpen parallel vorgelagert ist.

Einteilung der nördlichen Kalkalpen

Die Einteilung der Ostalpen parallel zum Verlauf des Hauptkamms in der Längsrichtung ist passend und sinnvoll. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebirgen der Welt werden die Ostalpen von einer Reihe von Längstälern geprägt. Dazu gehören das Inntal, das Salzachtal, das Ennstal und das Murtal. Die Grenze zwischen den nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen folgt auf weiten Strecken diesen Längstälern.

Verlauf der Gebirgszüge

Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich vom Alpenrheintal in einer Breite von 25 bis 45 km durch Vorarlberg, Tirol, die bayerischen Bezirke Schwaben und Oberbayern, durch Salzburg, die nördliche Steiermark, Ober- und Niederösterreich.

Im Süden werden die Nördlichen Kalkalpen von einer markanten Längsfurche begleitet, im Westen zunächst von der Arlberglinie, nach Osten anschließend dann von Landeck über Innsbruck bis Wörgl vom Inntal. Weiter ostwärts verläuft die Furche weniger markant über St. Johann und Dienten nach Bischofshofen, folgt dann wieder sehr markant dem oberen Ennstal bis etwa zur Pyhrn Autobahn, anschließend über den Schoberpass an die Mur, und über den Semmering bis gegen Wiener Neustadt. Lediglich der Rätikon ganz im Westen ist ohne eine entsprechende Abgrenzung nach Süden.

Die Gipfelhöhen der Nördlichen Kalkalpen sind zwischen Alpenrhein und Steiermark im Wesentlichen bei etwa 2700 - 3000 m konstant und nehmen dann ostwärts gegen das Wiener Becken bis auf rund 2000 m ab. Die hohen Ketten der Nördlichen Kalkalpen werden nördlich von den niedrigeren, bewaldeten, etwa 1700 m hohen Kalkvoralpen begleitet.

Gesteine

Wesentliche Bestandteile der Nördlichen Kalkalpen sind Gesteine des Mesozoikums, zu denen die Trias die größten Kalk- und Dolomitmassen beisteuert. Diese älteren Sedimente der Kalkalpen (Ober-Perm bis zum tieferen Jura) sind Abfolgen eines typischen passiven Kontinentalrandes. Bekannte und mächtige Formationen sowie stratigraphisch und topografisch markant für die Trias sind unter anderem der Hauptdolomit, der Wettersteinkalk und der Dachsteinkalk.
 


Kalk
 

Dolomit
Diese Kalk- und Dolomitfolgen bauen die Mehrzahl der höchsten Gipfel auf (so etwa Watzmann, Hochkönig, Hoher Dachstein, Hochschwab). Andere Gesteine wie Mergel, Sandstein und Schieferton treten weniger deutlich hervor.

Gesteine des Jura-Zeitalters sind unter anderen die Allgäuschichten (auch Fleckenmergel genannt) sowie die Oberalmer Schichten bzw. Aptychenschichten. Die meisten Schichtglieder des Jura sind eher geringmächtig (vor allem im Unter- und Mittel-Jura). Kieseligen Gesteine finden sich vor allem im Bereich der südlichen Nördlichen Kalkalpen. Die dort verbreiteten radiolaritischen Gesteine wurden in Tiefseerinnen abgelagert, wie sie aus Subduktionszonen bekannt sind, und belegen damit das Schließen des Neotethys-Ozeans im Jura.

An Mineralen kommt in den Nördlichen Kalkalpen vor allem Calcit (CaCO3) in verschiedensten Variationen vor, seltener verschiedene Mineralphasen bzw. Vererzungen. Fluorit (Flussspat, CaF2), Bleiglanz (PbS) und Zinkblende (ZnS) wurden und werden abgebaut.


 

Plattentektonik

Im Jura, vor allem im Mittel- und Ober-Jura, kam es zu einer ersten Deckenstapelung der Sedimentgesteine durch die Schließung eines am Ostende der Neotethys gelegenen Meeresbeckens (Meliata - Ozean). Gleichzeitig oder kurz darauf öffnete sich das Meeresbecken der alpinen Tethys, einer Verbindung zwischen dem noch jungen Atlantik im Westen und der Tethys im Osten, in dem sich die Gesteine des Penninikums ablagerten. Im Laufe der Kreide wurde der vorher gebildete jurassische Deckenstapel während der Schließung der alpinen Tethys mehrfach tektonisch überprägt und verändert, auf seinem Rücken lagerten sich die Gosau - Sedimente ab. Am Ende der Überschiebungsvorgänge wurden die Nördlichen Kalkalpen auf die Flyschzone und das Helvetikum überschoben, welche sie heute an ihrem Nordrand begleiten.
 
 

Zammer Lochputz Klamm
 


 

In Zams, von Innsbruck kommend, noch vor dem Ortszentrum leiten die Wegweiser zum Zammer Lochputz. Gegen einen bescheidenen Obolus kann man die konditionell wenig anspruchsvolle, einstündige Erlebniswanderung beginnen.
Der Steig - ausgeführt als Gitterrost mit Geländer - ist bestens angelegt und auch für Kinder geeignet. Durch den Gitterrost erlebt man einzigartige Tiefblicke.
 

Von einer Wasserfontäne, über den beeindruckenden 30m hohen Lötzer-Wasserfall, dem versteinerten Stierkopf bis hin zu einem engen, 80m langen Tunnel reichen die Höhepunkte der Runde durch den Zammer Lochputz. Neben dem Steig wachsen zahlreiche Blumen und Kräuter - ein Erlebnis für alle Sinne.

Abschließend kann eines der ältesten Kraftwerke Tirols besichtigt werden. Garniert ist die gesamte Runde mit der spannenden Sage des Zammer Lochputz in Form von Stationen.
 


 

 
Das Zammerloch mit seinem rauschenden Wasserfall faszinierte bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts die Besucher, die mit Kutschen zum Ausgangspunkt des Naturschauspiels gebracht wurden. Die wilde Naturschönheit und die Geheimnisse des Zammer Lochputz blieben bislang allerdings Kletterern vorbehalten, die mit Seilen und einer gehörigen Portion Mut ausgerüstet die Klamm durchstiegen. Ab sofort kann jedermann über Stollen, Steige und Brücken dorthin vordringen, wo zischendes Wasser über blanke Felsen donnert und in jahrhundertelanger Arbeit die Mystik der Klamm geschaffen hat. Das Naturschauspiel fasziniert jung und alt und bietet Schwindel erregende Einblicke in eines der schönsten "Wilden Wasser Tirols".

Der Lochbach stürzt als 30 m hoher Wasserfall aus dem Fels heraus. Es tost und rauscht. Und genau dort wo sich das Wasser durch die engste Stelle der Klamm zwängt, wächst aus der glatt geschliffenen Wand jener versteinerte, sagenumwobene Stierkopf heraus, der als Zammer Lochputz bekannt ist.
 


An senkrechten Wänden entlang führt zu dieser bislang unzugänglichen Stelle ein kühn angelegter Steig.
 

Der versteinerte Stierkopf - der Lochputz - soll der Sage nach ein Hirte sein, der als Stier verwandelt wurde und in den Bach gestürzt sein soll, nachdem ihm ein versprochenes Mädchen, eine Nymphe verwehrt blieb. Auch die Nymphe wurde versteinert und ist visavis vom Lochputz im Fels zu erkennen.
 
Achtung: Wintersperre bis 30.04.! Wer die Klamm besichtigen will, kann dies ab 1. Mai machen. Die Logbedingungen kann man trotzdem jederzeit erfüllen, wenn man sich vor Ort umsieht. Die Fragen lassen sich VOR dem Kassahäuschen lösen.
Quellen:
Zams Wikipedia
Zentrale Ostalpen Wikipedia
Nördliche Kalkalpen Wikipedia
Zammer Lochputz

Logbedingungen:

Schicke mir die Antworten per Mail und warte nicht auf die Logerlaubnis. Sollte etwas nicht passen, melde ich mich.

Bitte in den Logs keine Hinweise auf die unten gestellten Fragen.
 

      (1)   Wie werden die Ostalpen in Österreich gegliedert?

(2)   Aus welchem Gestein bestehen die Zentralalpen hauptsächlich?

(3)   Wo verläuft die Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und Zentralalpen?

(4)   Welche Wassermenge stürzt den Lötzer Wasserfall herunter und wie viel davon wird (je nach Jahreszeit) für die Stromerzeugung genutzt?

Freiwillig: Schildert mir mit Fotos eure Erlebnisse im Zammer Lochputz. Ich freue mich auf eure Foto-Stories.
 

Die Fragen 1 bis 3 sind nicht vor Ort zu lösen. Ein bisschen Internet sollte hier helfen (siehe Links)

Additional Hints (No hints available.)



 

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Last Updated: on 1/12/2018 1:22:20 AM (UTC-08:00) Pacific Time (US & Canada) (9:22 AM GMT)
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