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Schneifel Moor-Route | Hochmoorgebiet Rohrvenn

A cache by AKATO:MARKETING Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/20/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Das Rohrvenn - ein Hohes Venn im Kleinen

Mit Toni Torfmoos unterwegs -
Die deutsch-belgische Moor-Route in der Schneifel-Region

Das Rohrvenn bei Roth bei Prüm unweit der belgischen Grenze umfasst 28 Hektar Fläche und vermittelt mit seiner Moor- und Heidevegetation ein ganz ähnliches Landschaftsbild wie das bekannte Hohe Venn in Belgien. Zu jeder Jahreszeit ist es sehr reizvoll, das Rohrvenn zu besuchen.

Das Rohrvenn
- ein Hohes Venn im Kleinen


Auftakt zur Cache-Serie:
Mit Toni Torfmoos unterwegs -
Die deutsch-belgische Moor-Route in der Schneifel-Region

Das Rohrvenn bei Roth bei Prüm unweit der belgischen Grenze umfasst 28 Hektar Fläche und vermittelt mit seiner Moor- und Heidevegetation ein ganz ähnliches Landschaftsbild wie das bekannte Hohe Venn in Belgien. Es ist eines von mehreren Moorgebieten in der Schneifel-Region, die wir Euch mit dieser Cache-Serie „peu à peu“ zeigen möchten.

Hier an einer schönen, frei zugänglichen Aussichtsplattform (siehe Fotos) inmitten des Hochmoorgebietes liegt unser erster Schneifel-Moor-Routen-Cache ( Schneifel ) versteckt, den Ihr nun entdecken könnt. Zu jeder Jahreszeit ist es sehr reizvoll, das Rohrvenn zu besuchen.

Parken könnt Ihr an der unten angegebenen Location.

Von dort aus ist es nur ein kleiner Spaziergang von ca. 5-10 Minuten bis zum Ziel. Selbstverständlich liegt dieser Cache direkt an der Moor-Route, so dass Ihr ihn auch während einer längeren Wanderung durch die Schneifel heben könnt.

Wer suchet, der findet! Auf geht’s! Viel Spaß … Have Fun!

Herzliche Grüße aus dem Oberen Ourtal und der Schneifel (Eifel – Ardennen )


AKATO:MARKETINGGeocaching-Crew

Schneifel Moor-Route | Hochmoorgebiet Rohrvenn - Auf dem Holzsteg zur Plattform

 

Moor-Route – Sentier des tourbieres

Deutsch-belgischer Wanderweg – Teilroute Schneifel

im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn – Eifel

Der deutsch-belgische Rad- und Wanderweg führt ab Juni 2006 durch Heiden, Moore und Bachtäler. Auf rund 200 km geht es von den nördlichen Ausläufern des Hohen Venns über Belgien bis in die Schneifel von Rheinland-Pfalz. Lehrpfade geben an verschiedenen Stellen Einsicht in die Entstehung und Geschichte, Tier- und Pflanzenwelt dieser einzigartigen Landschaft.

Begleiten Sie "Toni Torfmoos" auf der überregionalen Deutsch-Belgischen Moor-Route durch die zu jeder Jahreszeit attraktive Landschaft der Schneifel.

Genießen Sie die Landschaft und bleiben Sie bitte auf den Wegen! Die Pflanzen in Moor und Heide sind sehr trittempfindlich. Das Rohrvenn ist Naturschutzgebiet seit 1983.

Die rund 32 km lange Teilroute der deutsch-belgischen Moor-Route berührt die Gebiete von "Rohrfenn", "Bragphenn", "Kesselsfenn", "Huscheider Fenn", und "Königsfenn". Am Wegesrand geben Informationstafeln Auskunft über die lokalen Besonderheiten und Rekultivierungsmaßnahmen in verschiedenen Feuchtbiotopen.


Für Leute, die mehr wissen wollen:

Fenne und Moore der Schneifel

Hohe Niederschläge, wasserstauende Böden und geringes Geländegefälle sind die Voraussetzungen zur Bildung von Mooren. All diese Voraussetzungen hat die Schneifel zu bieten. Aufgrund dieser Gegebenheiten und in Verbindung mit einer jahrhundertelangen extensiven Landbewirtschaftung in Form von Schaf– und

Rinderbeweidung sowie Heugewinnung sind hier zahlreiche Moore und Heiden entstanden. Durch die zunehmende Modernisierung in der Landwirtschaft sind solche nährstoffarmen Biotope weitgehend aus der Natur– und Kulturlandschaft verdrängt worden. Lediglich einige Restbestände wie das „Rohrfenn“ und das „Bragphenn“, sowie aufgeforstete Flächen mit Bezeichnungen wie "Kesselsfenn", "Huscheider Fenn", und „Königsfenn“, deuten noch heute auf die ehemalige Verbreitung dieser Moor- und Heidegebiete hin.

Um diese Biotope vor einem vollständigen Verlust zu bewahren, wurden im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Interreg-Projektes durch gezielte Maßnahmren zahlreiche Flächen renaturiert, miteinander vernetzt und teilweise für die Öffentlichkeit zugängig gemacht

Klima, Bodenbeschaffenheit und Topographie haben nicht nur im Hohen Venn, sondern auch in der benachbarten Hocheifel Moore und Heiden entstehen lassen. Hier zeichnet sich besonders die Schneifel mit dem Rohrvenn aus, aber auch aufgeforstete Flächen mit Bezeichnungen wie "Königsfenn" und "Huscheider Fenn" weisen auf ehemalige Moorgebiete hin.

Hohe Niederschläge, ein magerer, wasserstauender Untergrund und ein geringes Geländegefälle sind die Voraussetzungen zur Bildung von Mooren. All dies hat die Schneifel zu bieten: hier in der Nähe des Schwarzen Manns, der höchsten Erhebung mit 689 m, fallen im Jahr über 1000 mm Niederschlag, der auf ebenen, tonig-lehmigen Untergründen gestaut wird.

Torfmoose

Torfmoose sind verantwortlich für die Torfbildung in Mooren. Sie zeigen außergewöhnliche Eigenschaften, die andere Pflanzen nicht aufweisen können. Ein Torfmoos kann über seine gesamte Körperoberfläche Wasser und Nährstoffe austauschen - andere Pflanzen können dies nur mit den Wurzeln. Dabei sondert es Säuren ab und erzeugt das saure Milieu, das natürlicherweise in einem Moor vorherrscht. Ein Torfmoos kann sich in seinen unteren Bestandteilen zersetzen, mit den verbliebenen oberen und gesunden Teilen jedoch weiterwachsen - auch dies ist eine Überlebensstrategie, zu der kaum eine andere Pflanze befähigt ist.

Jahrtausende alte Geschichte

Durch die Zersetzungsfähigkeit der Torfmoose entstehen über Jahrtausende die Torfschichten, die den charakteristischen Bestandteil der Moore bildet. Die Torfmoose überwuchern bei der Moorbildung andere Pflanzen, die sich dort angesiedelt haben und ziehen sie in den Torfbildungsprozess mit ein. Daher findet man im Torf auch Überreste anderer Pflanzen.

Torf bildet sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1 mm pro Jahr oder weniger. Eine Torfschicht von einem Meter Stärke weist somit auf eine mindestens 1.000jährige Entwicklungsgeschichte hin. Die Torfmächtigkeit in den Mooren der Schneifel übersteigt einen Meter nur selten. Daher hat es hier nur zur Ausbildung von kleineren Niedermooren und Zwergstrauchheiden gereicht. Auf der belgischen Seite finden sich gelegentlich Hangmoore mit Wollgras und ausgedehnten Beständen der Moorlilie.

"Unwertes" Land

Häufig wurden Moore in der Vergangenheit entwässert und zerstört, da sie als "unwertes" Land betrachtet wurden, das sich nicht bewirtschaften ließ. Die Unwirtschaftlichkeit eines Moores wird verständlich, wenn man seine Ökologie in Betracht zieht. Der Torf besteht aus nur halbzersetzten Pflanzenmaterial, das - im Gegensatz etwa zu einem Komposthaufen - nur zu einem verschwindend geringen Teil mineralisiert ist. Denn durch die saure Umgebung in einem Moor werden Bakterien und Pilze an der Zersetzung gehindert. Daher ist ein Moor sehr nährstoffarm, außerdem ist es sauer und feucht. Diese Bedingungen machen es für Kulturpflanzen ungeeignet.

In diesen Bedingungen liegen aber gleichzeitig auch die konservierenden Eigenschaften von Mooren, und man kann noch heute unter dem Mikroskop die Pflanzen und Pollen analysieren, die vor Tausenden von Jahren die Vegetation der Umgebung ausgemacht haben. Torfschichten sind wie ein Geschichtsbuch, das uns Aufschluss über die heimische Vegetationsgeschichte gibt.

Ökologisch wertvoll

Die Torfschicht in Mooren wurden in früheren Zeiten häufig entfernt, um dann dort einen kargen Ackerbau zu betreiben oder aufforsten zu können. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird in unseren Jahrzehnten der ökologische Wert von Moorgebieten als einzigartige Landschaftselemente anerkannt. Sie werden heute durch die Einrichtung von Naturschutzgebieten vor weiterer Zerstörung geschützt.

Beim Naturpark Nordeifel, Deutsch-Belgischer Naturpark Hohes Venn - Eifel, gibt es weitere Informationen zur Moor-Route und einen schönen Flyer mit Übersichtskarte. An der Aussichtsplattform Rohrvenn steht auch eine Hinweistafel mit Bildern und Info-Text zu den Hochmooren in der Schneifel.


Schneifel Moor-Route | Hochmoorgebiet Rohrvenn - Die Aussichtsplattform mitten im Venn



Additional Hints (Decrypt)

Jre fhpurg, qre svaqrg. Na qre Nhffvpugfcynggsbez frvq Vue fpuba evpugvt.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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