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Eisenerz / Iron ore - Erzgrube Sankt Anna Stollen

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Hidden : 06/26/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

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Geocache Description:

Der kurze Earthcache soll ein kleinen Einblick in die Geschichte des Eisenerzes und des Sankt Anna Stollens geben. Vom Parkplatz zur Grube sind es nur rund 10 Minuten zu gehen.

Bitte beantwortet die weiter unten aufgelisteten Fragen und sendet die Antworten an den Kontaktlink in meinem Profil. Es darf dann sofort geloggt werden. Ich behalte mir vor bei falschen Antworten das Log zu löschen bzw. nochmals nachzuhaken.



ERZGRUBE SANKT ANNA STOLLEN:

Bereits in keltischer Vorzeit hat man im Übertagebau Eisenerz gewonnen. Gewaltige Urkräfte katapultierten vor ca. 45 Millionen Jahren im Tertiär die ehemals heißen Eisenerze aus unergründlichen Tiefen empor, die zu bizarren und farbenprächtigen Formen im 400 Millionen Jahre alten Buntsandstein erstarrten. Das öffentlich anerkannte technische Kulturdenkmal St. Anna-Stollen mit dem tiefen Stollen stellt einen sehr hohen Besuchswert dar. Während eines 420 m langen bequemen ebenerdigen Rundgangs unter Tage erfährt der Besucher viel über alle wichtigen bergbaulichen Tätigkeiten, Abbauorte und Lebensbedingungen der damaligen Zeit. Sie sehen Erzgewinnung in ausschließlicher Handarbeit, technische Einrichtungen wie der 2 x 40 m tiefe Sturzschacht, autarke Wasserversorgung unter Tage (Zisterne), natürliche Belüftung durch den 80 m hohen Wetterschacht, einzelne bis zu 500 cbm Volumen große Dome mit ihren hellerleuchteten, farbenprächtigen Eisenerzadern.

Die Erzvorkommen der Region sind anders als vielerorts üblich entsanden. Hier sind die Erze aus tiefreichenden Bruchzonen in der Erdkruste angereichert. Diese Bruchzonen gehören zu den Begrenzungen des Pfälzerwaldes zum Oberrheingraben. Sie dienten als Aufstiegswege für heiße mineralisierte Wässer aus der Tiefe, deren Mineralinhalt in den kühleren, oberen Bereichen der Erdkruste auskristalisierten und Eisenminerale bildete. Auch silberhaltige Bleierze kamen vor.
Siehe auch Bild "Sand und Eisen"

Die Geschichte vom Eisenerzbergwerk St. Anna Stollen:

Pfalzgraf Stephan von Pfalz-Zweibrücken kaufte etwa 1452 den Ort Schönau von der Benediktiner Abtei St. Walburg im Hagenauer Forst und stellte ihn unter die Verwaltung des Amtes Wegelnburg. Kurze Zeit später, 1493, tritt erstmals der Eisenhüttenbetrieb der Gebrüder Weyl aus Hagenau in Schönau auf. Damit treten auch die Eisenerzvorkommen bei Nothweiler, die ebenso wie die Gänge von Fleckenstein, Bobenthal, Niederschlettenbach und Erlenbach bis zur Stillegung der Hütte in Schönau mit diesem Werk stets verbunden sind, in die Wirtschaftsgeschichte der Südpfalz ein. Die jeweiligen Landesherren legten aber erst den Grundstein für die Entwicklung des Eisenerzbergbaus und der Hüttenindustrie in der Südpfalz. Durch die Hütten und Hämmer in Altleinigen, Wattenheim, Eisenberg, Winnweiler, Trippstadt und Schönau kam das "Pfälzische Revier" zur höchsten Blüte, nachdem die so bedeutende Familie Gienanth die schon vorhandenen Gruben und Hütten aufkaufte und neu gründete. Hierzu gehörte auch das ab 1835 vom bayrischen Königshaus erworbene Eisenhüttenwerk Schönau mit der dazugehörigen Erzgrube bei Nothweiler.

Unter Ludwig von Gienanth wurde 1838 das heutige Besucherbergwerk angesetzt. Diese Jahreszahl finden wir am vorhandenen Gedenkstein am Mundloch des St. Anna-Stollens. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung begann vor über 100 Jahren der Niedergang der Eisenindustrie in der Eifel, im Hunsrück und auch in der Südpfalz. So mussten auch die Gienanth'sehen Werke nach und nach ihre Hütten auf Gießereibetriebe umstellen. Im Werk Schönau aber gingen die Hochöfen aus und somit war das Schicksal des Eisenbergwerkes Nothweiler besiegelt. Die Grube wurde im Jahr 1883, nach etwa 50-jähriger Förderung, aufgelassen.

Erst in den 70er Jahren sollte man wieder allerorts von dem Eisenerzbergwerk Nothweiler hören. Im Frühjahr 1976 begannen fleißige Nothweiler Bürger mit den ersten Aufräumungsarbeiten an und in der Erzgrube. Über 1000 freiwillige Arbeitsstunden waren erforderlich um die Gänge zu räumen und die Schächte abzusichern. Verschiedene Zuschüsse ermöglichten es, dass wasserdichte Kabel verlegt und in 27 m Tiefe ein Geländer errichtet werden konnte. Lampen strahlen die Grube bis auf den Grund aus und lassen die Gänge hell erscheinen. Der Eingang wurde mit Buntsandsteine übermauert.

Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Heinrich Holkenbrink eröffnete am 22. Juli 1978 die Jahrhundert alte Erzgrube Nothweiler als St. Anna-Stollen und Schaubergwerk offiziell für Besucher. Die Planungen erstellte das Bergamt Bad Kreuznach. Die technischen Anlagen wurden von Fachfirmen installiert. Durch die Initiative und dem unermüdlichen Einsatz Nothweiler Bürger konnte ein Stück Geschichte erhalten bleiben.
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DEUTSCH:

EISENERZ :

Eisenerze sind Gemenge aus chemischen Verbindungen des Eisens mit nicht eisenhaltigen Gesteinen (die so genannte Gangart oder „taubes“ Gestein). Die chemischen Verbindungen des Eisens im Eisenerz sind im Wesentlichen Eisenoxide, das heißt chemische Verbindungen des Eisens mit Sauerstoff, oder Eisencarbonate. In geringen Mengen werden auch Eisenerze verhüttet, in denen das Eisen mit Schwefel (Pyrit) oder einigen anderen Elementen verbunden ist. Magmatische Entstehung Erzlagerstätten sind häufig magmatischen Ursprungs. In geologisch aktiven Gebieten dringt Magma mit einem hohen Anteil an wertvollen Metallen in die Erdkruste ein. Bei der Abkühlung des Magmas kommt es zur Auskristallisation der Minerale und zur Entstehung von Erzlagerstätten. Sekundäre Ablagerung Eisenreiche Schmelzgesteine werden entweder umgelagert oder aber aufgelöst und anderenorts wieder ausgeschieden, zum Beispiel an Schwarzen Rauchern. Biogenetisch Bestimmte Bakterien bilden elementaren Sauerstoff als Stoffwechselprodukt und führen damit zur Oxidation von Fe(2+) (zweiwertig) zu Fe(3+) (dreiwertig). Fe(3+) Verbindungen sind sehr viel weniger wasserlöslich als Fe(2+) Verbindungen. Die entsprechenden Eisenoxide/Oxidhydrate (rot nach Diagenese/Metamorphose) fallen damit aus, solange es im Meerwasser noch genügend Fe(2+) gelöst gibt. Zu Bändererzen kann es kommen, wenn der Stoffwechsel der Bakterien unter ungünstigen Bedingungen (niedrigere Temperatur, weniger Nahrungsangebot etc.) geringer wird. Dann lagern sich vorrangig Silikate (Ton) oder Kieselsäuregel ab (verfestigt: Chert, Chalcedon, entspricht etwa Jaspis), die hellgrau erscheinen. Diese Wechsellagerung führt dann zur Bänderung rot bis dunkelgrau-hellgrau. Es wird vermutet, dass diese Oxidation von Fe(2+) in den Weltmeeren durch bakteriell gebildeten Sauerstoff lange Zeit verhindert hat, dass der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre steigen konnte. Erst als das gelöste Eisen in den Weltmeeren oxidiert und ausgefällt war, erreichte dieser bakteriell gebildete Sauerstoff die Atmosphäre. Bänderung: wenn viel Sauerstoff gebildet wurde, fällt Eisen aus ? rote Schichten bei wenig Sauerstoff (d.h. wenig Bakterien) fällt kein Eisen aus ? graue Schichten So entstehen Schichten unterschiedlicher Färbung, daher der Name. Raseneisenerze sind die ältesten Eisenquellen des Menschen, abgesehen von den sehr seltenen Eisenmeteoriten, sie sind am leichtesten abbaubar und leicht zu reduzieren (Limonit), meist aber kleinräumig und schnell erschöpft. Eisen kann als leichter lösliches Fe(2+) transportiert werden (z. B. gelöst aus verwitterten Silikatgesteinen) und im Boden nach Oxidation aus diesen eisenhaltigen Lösungen ausfallen und anreichern. Verkarsten/verwittern z. B. leicht eisenhaltige Kalksteine, dann fallen die eisenhaltigen Lösungen häufig in Karstspalten, Hohlräumen nach Oxidation zu Fe(3+) aus und bilden Konkretionen aus Eisenoxidhydraten (Limonit). Diese liegen meist in toniger Grundlage (Bolus), die einen nicht löslichen Verwitterungsrückstand der Kalksteine bildet. Die Limonitkonkretionen wurden Bohnerze genannt und bildeten z. B. als so genannte Doggererze in Südwestdeutschland (Markgräflerland, Hochfläche der Schwäbischen Alb, auch im Schweizer Jura) die Grundlage einer kleinen Eisenindustrie.


Beantwotet nun folgende Fragen:

1) Wie lautet die Inschrift in dem Sandstein links vor dem Grubeneingang?
2) Wenn man in den Stollen sieht Kann man gut erkennen wo der Fels beginnt, bitte schätzt wieviel cm Breite der Stollen in diesem Bereich in Kopfhöhe misst.
3) Nennt die wichtigsten Eisenerze.

Bitte macht doch vor Ort, in oder vor der Grube ein Foto von euch. Dies ist natürlich längst keine Pflicht mehr aber doch eine schöne Tradition.

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Englisch:

Iron Ore:

Iron ores are rocks and minerals from which metallic iron can be economically extracted. The ores are usually rich in iron oxides and vary in color from dark grey, bright yellow, deep purple, to rusty red. The iron itself is usually found in the form of magnetite (Fe3O4), hematite (Fe2O3), goethite (FeO(OH)), limonite (FeO(OH).n(H2O)) or siderite (FeCO3). Hematite is also known as "natural ore", a name which refers to the early years of mining, when certain hematite ores containing up to 66% iron could be fed directly into iron-making blast furnaces. Iron ore is the raw material used to make pig iron, which is one of the main raw materials to make steel. 98% of the mined iron ore is used to make steel.[1] Indeed, it has been argued that iron ore is "more integral to the global economy than any other commodity, except perhaps oil". Banded iron formations Processed Taconite pellets as used in the steelmaking industry, with a US Quarter shown for scale. Banded iron formations (BIF) are metamorphosed sedimentary rocks composed predominantly of thinly bedded iron minerals and silica (as quartz). The iron mineral present may be the carbonate siderite, but those used as iron ores contain the oxides magnetite or hematite.[3] Banded Iron formations are known as taconite within North America. Mining of BIF formations involves coarse crushing and screening, followed by rough crushing and fine grinding to comminute the ore to the point where the crystallised magnetite and quartz are fine enough that the quartz is left behind when the resultant powder is passed under a magnetic separator. The mining involves moving tremendous amounts of ore and waste. The waste comes in two forms, bedrock in the mine (mullock) that isn't ore, and unwanted minerals which are an intrinsic part of the ore rock itself (gangue). The mullock is mined and piled in waste dumps, and the gangue is separated during the beneficiation process and is removed as tailings. Taconite tailings are mostly the mineral quartz, which is chemically inert. This material is stored in large, regulated water settling ponds. The key economic parameters for magnetite ore being economic are the crystallinity of the magnetite, the grade of the iron within the BIF host rock, and the contaminant elements which exist within the magnetite concentrate. The size and strip ratio of most magnetite resources is irrelevant as BIF formations can be hundreds of metres thick, with hundreds of kilometers of strike, and can easily come to more than 3,000 million or more, tonnes of contained ore. The typical grade of iron at which a magnetite-bearing banded iron formation becomes economic is roughly 25% Fe, which can generally yield a 33% to 40% recovery of magnetite by weight, to produce a concentrate grading in excess of 64% Fe by weight. The typical magnetite iron ore concentrate has less than 0.1% phosphorus, 3–7% silica and less than 3% aluminium. The grain size of the magnetite and its degree of commingling with the silica groundmass determine the grind size to which the rock must be comminuted to enable efficient magnetic separation to provide a high purity magnetite concentrate. This determines the energy inputs required to run a milling operation. Generally most magnetite BIF deposits must be ground to between 32 and 45 micrometres in order to produce a low-silica magnetite concentrate. Magnetite concentrate grades are generally in excess of 63% Fe by weight and usually are low phosphorus, low aluminium, low titanium and low silica and demand a premium price. Currently magnetite iron ore (taconite) is mined in Minnesota and Michigan in the U.S., and Eastern Canada. Magnetite bearing BIF is currently mined extensively in Brazil, which exports significant quantities to Asia, and there is a nascent and large magnetite iron ore industry in Australia. Magmatic magnetite ore deposits Occasionally granite and ultrapotassic igneous rocks segregate magnetite crystals and form masses of magnetite suitable for economic concentration. A few iron ore deposits, notably in Chile, are formed from volcanic flows containing significant accumulations of magnetite phenocrysts. Chilean magnetite iron ore deposits within the Atacama Desert have also formed alluvial accumulations of magnetite in streams leading from these volcanic formations. Some magnetite skarn and hydrothermal deposits have been worked in the past as high-grade iron ore deposits requiring little beneficiation. There are several granite-associated deposits of this nature in Malaysia and Indonesia. Other sources of magnetite iron ore include metamorphic accumulations of massive magnetite ore such as at Savage River, Tasmania, formed by shearing of ophiolite ultramafics. Another, minor, source of iron ores are magmatic accumulations in layered intrusions which contain a typically titanium-bearing magnetite often with vanadium. These ores form a niche market, with specialty smelters used to recover the iron, titanium and vanadium. These ores are beneficiated essentially similar to banded iron formation ores, but usually are more easily upgraded via crushing and screening. The typical titanomagnetite concentrate grades 57% Fe, 12% Ti and 0.5% V2O5. Hematite ore Hematite iron ore deposits are currently exploited on all continents except Antarctica, with the largest intensity in South America, Australia and Asia. Most large hematite iron ore deposits are sourced from altered banded iron formations and rarely igneous accumulations. Hematite iron is typically rarer than magnetite bearing BIF or other rocks which form its main source or protolith rock, but it is considerably cheaper to process as it generally does not require beneficiation due to its higher iron content. However, hematite ores are harder than magnetite ores and therefore require considerably more energy to crush and grind if benefication is required. Hematite ores can also contain significantly higher concentrations of penalty elements, typically being higher in phosphorus, water content (especially pisolite sedimentary accumulations) and aluminium (clays within pisolites). Export grade hematite ores are generally in the 62–64% Fe range.

Now answer the following Questions:

1)Tell me the lyric at the Sandstone left side in front of the Arch pit entrance.
2) Look in at the pit and estimate how broad in cm is it in hight of your Head?
3) Tell me the three most important Iron ore´s.
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Quellen:

http://www.nothweiler.de/erzgrube.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenerz
http://en.wikipedia.org/wiki/Iron_ore
http://www.dahner-felsenland.net/fileadmin/uploads/Tourismus/Felsen/Geotafeln/12-Bundenthal-Sand-und-Eisen-DIN-A1-hoch-3sprachig_Kopie.jpg

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