Skip to Content

<

Kruzerloch (Kruegerloch)

A cache by nickman24 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 7/10/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Das Krügerloch (Kruzerloch) ist eine einzigartige Höhle im Doggersandstein. Sie liegt am westlichen Talhang des Sulztales zwischen Eglasmühle und Plankstetten, an der Grenze zwischen Dogger und Malm.

Die Höhle ist unter der Geotopnummer 373H003 bezeichnet und im Bayrischen Landesamt für Umwelt registriert, sie entstand teils natürlich durch Ausbruch und Auswitterung, der lange Gang ins Innere der Höhle wurde von Menschenhand gegraben. Das Kruegerloch befindet sich 420 Meter über dem Meeresspiegel und liegt geologisch gesehen in der südlichen Frankenalb. Es handelt sich um eine Überdeckunghöhle, die gut erhalten ist und hauptsächlich aus Eisen-Doggersandstein (Dogger Gamma-Beta) besteht. Die Petrographie tritt in Form von Sandstein zu tage.

Die Maße der Höhle liegen bei etwa: Länge: 9m, Breit: 12m, Höhe: 3,5m mit ein Grundfläche von ca. 108 qm.

Die geologische Häufigkeit dieser Höhle in der Region ist selten und in dieser Form ein schönes Exkursions- und Lehrobjekt.Diese Überdeckungshöhle im Eisen-/Doggersandstein ist mit Tropfsteinen des Sickerwassers aus dem darüberliegenden Malm verziert.

 

 
Um zur Höhle zu gelangen lasst Ihr das Kloster Plankstetten links liegen und lauft vom Kloster aus nach Nordwesten Richtung Eglasmühle bis zum Ortsausgang. Dann folgt ihr dem links abzweigenden Wanderweg 5 entlang des bewaldeten Hanges.

Auf dem Wanderweg kommt ihr über eine Holzbrücke die einen kleinen Bach, der aus einem Nebental kommt, überquert. Dann folgt ihr dem Schild "Kruzerloch" und steht wenige Minuten später vor dem Höhleneingang. 

 

Doggersandstein

Der Zeitabschnitt des Mittleren Jura wird auch Dogger oder aufgrund der Gesteinsfärbung Brauner Jura genannt. Ein weitverbreitetes Gestein dieser Zeit ist der Doggersandstein.

Entstehung und Zusammensetzung:

Das sandige Material wurde vor etwa 170 Millionen Jahren in einem bewegten Flachmeer abgelagert. Der Transport erfolgte aus nördlicher Richtung und verlief parallel zur ehemaligen Küste. Dabei wurden die Sandkörner sehr gut sortiert. Die sehr feinkörnigen Sande haben eine Korngröße von 0,1 bis 0,2 mm. Das bis zu 80 m mächtige Schichtpaket des Doggersandsteins besteht aus einer Abfolge von mehr oder weniger festen Quarzsandsteinen, lockeren Sanden und dünnen Tonlagen. Der Sandstein gilt als relativ fossilarm. Schwerminerale wie Limonit (ein Eisenhydroxid), die das Gestein schlierenartig durchziehen, verursachen oft eine intensive Gelbfärbung. Im frischen Zustand ist der Doggersandstein weißgrau, weist aber eine intensive braunrote Verwitterungsfarbe auf. Die Umlagerung und Anreicherung der Eisenminerale führte örtlich zur Bildung von Erzlagerstätten im Doggersandstein.

Bei Pegnitz wurden diese Doggererze bis 1967 im Untertagebergbau abgebaut.

 

Die tieferen Bereiche des Doggersandsteins wurden vor etwa 20 Millionen Jahren im Miozän (eine Stufe des Neogen, früher Jungtertiär genannt) durch saure Braunkohlewässer gebleicht. Diese stammen aus einem nordwestlichen Seitenast der Ur-Naab, der bis in den Raum Vilseck reichte.

 

Verwendung

Früher waren die gelbbraunen Sandsteine wegen ihres teils dickbankigen Vorkommens als Bausteine beliebt. Ein schönes Beispiel ist das Kirchenschiff der Mariahilfberg-Kirche in Amberg.

Heute werden die Quarzsande des Braunen Jura in mehreren Gruben am Süßer und Atzmannsrichter Berg sowie östlich von Großschönbrunn abgebaut. Die Sande werden überwiegend in der Glasindustrie zur Herstellung von Flachglas verwendet. Auch bei der Herstellung von Fliesenkleber, Spachtelmasse und Feinputz bilden die Sande einen Grund- bzw. Zusatzstoff. Ein weiterer Teil findet Verwendung als Formsand in Gießereien.

 

 

 

Logbedingungen:

Beantworte bitte folgende Fragen:

1. Wieviele Eingänge hat die Höhle?

2. Durch was wird die Gelb- bzw. Braunfärbung des Doggersandsteines verursacht?

3. Wenn Ihr wollt ein Foto! Ist ja bekannterweise keine Logbedingung mehr, aber wenn Ihr wollt, macht ein schönes Bild von Euch oder eurem GPS, mit der Höhle im Hintergrund.

Die korrekten Antworten gelten dann als Logberechtigung!

Schickt eine Mail mit euren Antworten. Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen, falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns.
Ihr braucht nicht unsere Logfreigabe abwarten!

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß bei der Entdeckung dieser einzigartigen Höhle!

Additional Hints (No hints available.)



 

Find...

274 Logged Visits

Found it 269     Write note 3     Publish Listing 1     Needs Maintenance 1     

View Logbook | View the Image Gallery of 229 images

**Warning! Spoilers may be included in the descriptions or links.

Current Time:
Last Updated:
Rendered From:Unknown
Coordinates are in the WGS84 datum

Return to the Top of the Page

Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.