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Flugsande am Saupuerzel bei Karlstadt

A cache by Die Zwei Engel Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/20/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Ein Earthcache ist kein Tradi ohne Logbuch. Hier die Vorgehensweise zum Loggen. Beantwortet die Fragen, sendet mir diese über mein Profil zu. Sind die Fragen beantwortet und an mich geschickt kann sofort, mit einem Bild von vor Ort, geloggt werden, ihr gebt euch durch das absenden der Antworten an mich die Logfreigabe selbst. Zukünftig werden Logs ohne beantwortete Fragen und einem Bild von vor Ort sofort und kommentarlos gelöscht.




 

 

 

 

Flugsande am Saupuerzel bei Karlstadt

 

 

 

 

Gegen Ende der letzten Eiszeit lagerte der Main grosse Schotter- und Sandfelder in seinem Tal abdavon wurden feine Bodenpartikel durch starke Winde, in riesigen Flugsanddecken von groesstenteils geringer Maechtigkeit in der naeheren Umgebung verteilt. Diese feinen Bodenpartikel, Sande, erreichen nur in Duenen (Binnenduenen) groessere Hoehen. Einzigartig sind diese wenigen Flugsandflaechen in der Region da hier sonst Muschelkalk und Buntsandstein vorherrschend sind.

Waehrend zu Beginn der Wiedererwaermung vor etwa 20.000 Jahren gegen Ende der Weichsel–Wuerm–Eiszeit der gesamte Alpenraum  und Skandinavien von einer dicken Eisschicht bedeckt waren, war Unterfranken mit einer baumlosen Steppe und Tundra bewachsen.

Hier kamen bereitslange vor der Besiedlung des Raumeskontinentale Arten der Kaeltesteppe vor.

Durch diesen fehlenden Baumbewuchs und die lueckenhafte Vegetationsdecke war die Ablagerung der Flugsandflaechen um Karlstadt an den Plateau- und Steilhaengen erst moeglich.

Die nacheiszeitliche Erwaermung erfolgte relativ rasch. Vor etwa 10.000 Jahren, dem endgueltigen Ende der Eiszeit, wurde die Tundra weitgehend von einer Taiga aus Kiefern und Birken abgeloest. In der baumfreien Vegetation an den Mainhaengen konnten die kontinentalen Arten der Kaeltesteppe ueberleben.

Dass der Wald bis heute wenig Chancen hat sich hier auszubreiten liegt an den klimatischen und bodenbedingten Rahmenbedingungen die hier Vorherrschen.

Diese  Bedingungen sind:

 

  • Klima, hohe Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter     

  • geringe Niederschlaege in der Region

  • wasserdurchlaessiger, feinerdearmer Muschelkalkboden und

  • suedexponierte Lage (Mikroklima)

 Am Saupuerzel nordoestlich von Karlstadt sind Flugsande verbreitet. Sie gehoeren zum Bereich der Karlstaedter Trockengebiete, welche als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Das Trockengebiet ist ein geowissenschaftlich bedeutendes, seltenes Flugsandduenenfeld.

Das Naturschutzgebiet ist nicht vollstaendig mit Sand ueberdeckt, so dass der Muschelkalk, welcher fuer diese Region praegend ist, gelegentlich herausragt. Deshalb findet hier ein ausserordentlich breites Spektrum von sandbevorzugenden bis kalkliebenden Pflanzenarten ihren Lebensraum. Auf der Flaeche des Schutzgebietes wurden rund 400 Pflanzenarten gezaehlt, von denen viele selten und in ihrem Bestand bedroht sind. 41 Pflanzenarten sind in der Roten Liste gefaehrdeter Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten sowie der Pflanzengesellschaften des Bundesamt fuer Naturschutz enthalten bitte beachtet das wenn ihr vor Ort seid.

 

 

 

Daten zum Saupuerzel

 

Gemeinde/Stadt: Karlstadt

Landkreis: Main – Spessart

Bezirk, Region: Unterfranken, Wuerzburg

Gelaendehoehe: 260 m ue.NN

Naturraum: Wern-Lauer-Platte

Geologische Raumeinheit: Westliche Fraenkische Platten

Geotoptyp: Duenenfeld

Geologie: Flugsand, Duenen (Jung-Pleistozaen)

Petrographie: Sandfelder

Aufschluss-Art: kein Aufschluss (natuerlich)

Erschliessung: zugaenglich

Groesse: L: 650 m, B: 400 m, F: 260000 qm

 

 

Erlaeuterungen zu einzelnen Fachbegriffen (Quelle Wikipedia):

 

Eiszeitalter, kurz auch Eiszeiten, sind Perioden der Erdgeschichte, in denen mindestens ein Pol der Erde vergletschert ist. Seit etwa 30 Millionen Jahren befindet sich die Erde im aktuellen Kaenozoischen Eiszeitalter. Seit dieser Zeit ist die Antarktis extrem und die Arktis (erst seit ca. 2,7 Millionen Jahren) weniger stark vergletschert.

 

Binnenduenen und Flugsandfelder werden in Mitteleuropa raeumlich von den Kuestenduenen an der Nord- und Ostseekueste abgegrenzt. Sie sind vom Wind hervorgebrachte, aeolische Bildungen aus Sand (Duenen). Sie wurden ueberwiegend unter kaltklimatischen, periglazialen Bedingungen am Ende der Weichsel- beziehungsweise Wuerm-Eiszeit, also vor etwas mehr als 10.000 Jahren, aufgeweht. Ihre Entwicklung in der Nacheiszeit basiert ueberwiegend auf dem Einfluss des Menschen.

 

Die Tundra (kildin-samisch: baumlos) ist eine Vegetationsform der Subpolargebiete und bildet einen (haeufig) durch Permafrost gekennzeichneten Landschaftsguertel zwischen den arktischen Kaeltewuesten und dem borealen Nadelwald. Die Vegetationsperiode betraegt 2 bis 4 Monate, und das waermste Monatsmittel liegt zwischen +6°C und +10°C.

Die Tundra ist Ergebnis eines hohen Selektionsdrucks durch lebensfeindliche Umweltbedingungen: Das Pflanzenwachstum wird durch kurze, kuehle Sommer und lange, sehr eisig kalte, dunkle Winter mit extremer Schneebedeckungszeit der Erdoberflaeche sowie Permafrostboden mit Staunaesse über gefrorenem Untergrund beeinflusst. Dementsprechend verfügen die Gewaechse der Tundra ueber eine nur kurze Vegetationsperiode und muessen sich gegen Frost schuetzen. Sie zeichnen sich durch niedrige Wuchsformen aus, die unter der isolierenden Schneedecke ueberwintern können.


Alle Erlaeuterungen zu den Fachbegriffen stammen von Wikipedia

 

 

 

 

Beachtet bitte dass die Duenenlandschaft ein Naturschutzgebiet ist und verhaltet euch dementsprechend. Am Naturschutzgebiet grenzt ein Segelflugplatz an, welcher zum erreichen des Duenenfeldes oder zum beantworten der Fragen nicht betreten werden darf und muss. Beachtet und befolgt die vor Ort aufgestellten Schilder!

 

 

Beantwortet bitte folgende Fragen vor Ort und sendet die Antworten an unser Profil.

 

Loggen koennt ihr sofort, sollte etwas nicht stimmen, melden wir uns bei euch.

 

  1. Nach welcher Periode der Erdgeschichte wurden Teilbereiche am Saupuerzel mit Flugsanden aus dem Maintal überdeckt?
  2. Aus welchen Schichten ist der überwiegende Teil des Naturschutzgebietes aufgebaut?

  3. Warum herrscht hier auf dem Saupuerzel eine bestimmte Baumart vor und welche Baumart ist das?

  4. Macht eine Skizze der Landschaftsform des Saupuerzel (Blick von der Infotafel). Sie sollte die geschwungene, abgerundete eher weiche Landschaftsform der Duenenlandschaft hervorheben, welche im Gegensatz zu den hier in der Region vorherrschenden steilen und schroffen Muschelkalkaufschlüssen im Maintal sonst zu finden ist. Die Skizze fuegt ihr bitte an euren Log mit an.

  5. Beschreibt die Art und Konsistenz des Duenensandes

  6. Macht ein Foto von euch oder einem persönlichen Gegenstand vor dem Hintergrund des besuchten Ortes ohne zu spoilern und hängt dieses Foto an euren Log mit an. Dieses Foto ist eine Logbedingung welche auf grund der massenweise im Internet weitergegebenen EC Lösungen von mir gefordert wird. Logs ohne Foto werden nicht mehr akzeptiert.

 

Aufgrund der massenweisen Weitergabe von EC Lösungen im Internet stellen GSA und Groundspeak es den EC-Besitzern seit dem 10. Juni 2019 frei, ein Foto als Beweis für den Besuch vor Ort zu fordern. Ein Foto von sich selbst oder eines persönlichen Gegenstandes vor dem Hintergrund des besuchten Ortes ohne zu spoilern. 

 

Ein Bild an der Duenenlandschaft ist eine Bedingung zum Loggen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sands on Saupuerzel at Karlstadt

 

 

 

Towards the end of the last Ice Age the river Main deposited large gravel- and sand fields in its valley, fine soil particles were  spread in huge sand blankets of mostly low thickness in the surroundings, by strong winds. These fine particles of soil, sand, reached only in dunes (inland dunes) higher altitudes. These few areas are unique in this region since otherwise limestone and sandstone are prevalent.

While at the beginning of rewarming about 20,000 years ago towards the end of the Vistula-Würm Ice Age, the entire Alps and Scandinavia were covered by a thick layer of ice, Lower Franconia was covered with a treeless steppe and tundra.

There were types of the cold continental steppe long times before the colonization of this space.

Due to the lack of tree cover, and the patchy vegetation, the deposition of sand areas at Karlstadt on the plateau and slopes became possible.

The post-glacial warming occurred relatively quickly. About 10,000 years ago, at the final end of the Ice Age, the tundra was largely replaced by a taiga pine and birch.

In the treeless vegetation of the Main slopes the cold continental steppe could survive. That the forest still has little chance to spread here, coming from the climatic and soil conditions caused by the prevalence here. These prevalences are:

 

  1. Climate, high temperature variations between summer and winter
  2. low rainfall in the region
  3. water-permeable limestone ground and
  4. south-facing location (microclimate)

 

At the north east of Karlstadt at Saupuerzel sands are common. They belong to the realm of Karlstaedter drylands, which are designated as a nature reserve. The dry area is a geosciences major, rare dunefield.

The reserve is not completely covered with sand so that the shell, which characterizes this region,  extends out occasionally. So here is an extraordinarily broad spectrum of sand preferable to lime-loving plant species to their habitat. On the face of the protection area around 400 plant species were counted, many of them are rare and threatened in their existence. 41 plant species are included in the Red List of endangered habitat types, animal species, plant species and plant communities of the Federal Agency for Nature Conservation please note that if youre on site.

 

 

Some data on Saupuerzel

 

Municipality / City: Karlstadt

County: Main – Spessart

District, Region: Unterfranken, Wuerzburg

Ground elevation: 260 m ue.NN

Natural area: Wern-Lauer-Platte

Geological unit of space: Westliche Fraenkische Platten

Geotoptyp: Duenenfeld

Geologie: Flugsand, Dunes (Upper Pleistocene)

Petrographie: Sandfelder

Digestion type: No disruption

Development: accessible

Size: L: 650 m, B: 400 m, F: 260000 qm

 

 

Notes on individual technical terms (source Wikipedia):

 

An ice age or, more precisely, glacial age, is a generic geological period of long-term reduction in the temperature of the Earths surface and atmosphere, resulting in the presence or expansion of continental ice sheets, polar ice sheets and alpine glaciers. Within a long-term ice age, individual pulses of extra cold climate are termed "glacial periods" (or alternatively "glacials" or "glaciations" or colloquially as "Ice Age"), and intermittent warm periods are called "interglacials". Glaciologically, ice age implies the presence of extensive ice sheets in the northern and southern hemispheres; by this definition we are still in the ice age that began at the start of the Pleistocene (because the Greenland and Antarctic ice sheets still exist).

More colloquially, "the ice age" refers to the most recent colder period that peaked at the Last Glacial Maximum approximately 20,000 years ago, in which extensive ice sheets lay over large parts of the North American and Eurasian continents. This article will use the term ice age in the former, glaciological, sense: glacials for colder periods during ice ages and interglacials for the warmer periods.

 

Inland dunes and sand fields in Central Europe are spatially separated from the coastal dunes along the North and Baltic Sea coast. They are brought forth by the wind, aeolian sand formations (sand dunes). They were blowing mostly under cold-climate, periglacial conditions at the end of the Vistula or Würm glaciation, so a little over 10,000 years. Their development in the post is based primarily on the influence of man.

 

In physical geography, tundra is a biome where the tree growth is hindered by low temperatures and short growing seasons. The term tundra comes through Russian тундра from the Kildin Sami word tūndâr "uplands," "treeless mountain tract. There are three types of tundra: Arctic tundra, alpine tundra, and Antarctic tundra. In tundra, the vegetation is composed of dwarf shrubs, sedges and grasses, mosses, and lichens. Scattered trees grow in some tundra. The ecotone (or ecological boundary region) between the tundra and the forest is known as the tree line or timberline.

All explanations of the technical terms are from Wikipedia

 

 

 

 Please note that the dune landscape is a nature reserve so conduct yourselves accordingly. Next to the nature reserve area is a gliderport which may not be entered or crossed! Please respect and follow the established local signs!

 

 Please answer the following questions and send the answers to our profile.

You can log your visit without waiting for our o.k. to log, if something is wrong we will contact you.

 

  1. After which geological period of earth, sections on Saupuerzel were covered with sands of the Maintal?
  2. The reserve consists mainly of what rock layers?
  3. Why is there at the Saupuerzel a certain tree species and what tree species is it?
  4. Make a sketch of the shape of the landscape Saupuerzel (View from the info panel). The sketch should show the curved, rather rounded shape of the soft landscape of dunes, which can be found here in contrast to the prevailing steep and rugged limestone outcrops at the region of Maintal otherwise. Add the sketch to your log, please.
  5. Describe the nature and consistency of the sand of the dune.
  6. Take a photo at the place and add it to your log as a proof of your visit.

 

A picture at the beautiful landscape of the sand dunes is a condition to log.

 



Additional Hints (No hints available.)