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Sühnenkreuze/Wegkreuze #1 Großweismannsdorf

A cache by Die alten Sachsen Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/22/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mein Bruder brachte mich auf die Idee mit den Sühnenkreuze/Wegkreuze! Und wenn man sich mal eine Zeit lang damit beschäftigt, ist das eine wirklich interessante Sache. Aus diesem Grund ist dieser hier entstanden! Viel Spaß beim suchen!!!

(AN)NO 1(7)47 HAT (DIE BET)RÜBTE WIT(TW)E NACH E(R)
(HA)LTENER HOCHF(ÜRS)TL: BRANDENB(UR)G ONOLZBA(CH:)
(LA)NDESFÜRSTL: G(NA)EDIGSTEN C(ONC)ESSION D(IE)
(S)EN STEIN SEZE(N L)ASEN AN WEL(CHE)N ORT D(EN)
(16) MART: FRUHE (G)EG(EN) 7 UHR (IHR M)ANN D(ER)
(CH)RISTLICHE AD(AM ROTH) [..] (TRE)TTENDO(RF)
[...] SPRUNG
[...] WAGEN
[...] ERDEN
[...]
[...] LEBEN GE [...]
DA [...] SEN LEICH [...] ZU
ROSSTAL (BEGRAB)EN WORDEN S(EIN)ES ALTERS
43 JA(HR 8) MONATH 3 W(OCH)EN
LEICH(ENT)EXT PSALM XC(I V) 15
ICH BIN (BE)Y DIR IN DER (NO)TH
WEIS DER (ME)NSCH NICHT SEI(NE) ZEIT
WIE WA(NN) WO ER SOLLE S(TE)RBEN
MACH (NU)N SICH STETS (BE)REIT
SO KA(NN) ER NICHT VER(DE)RBEN
[...] L AN DE [...] B
[...]
In der älteren Literatur wurde die Inschrift auf Grund der vielen Fehlstellen oft fehlerhaft interpretiert.

[...] Dabei liegt des Rätsels Lösung in Roßtal! Nach dem Foto von 1936 waren drei wichtige Daten damals noch zu lesen: die zwei letzten Stellen (...47) einer Jahreszahl, der Hinweis auf eine Beerdigung in Roßtal und das Alter des Verunglückten (43 IAHR). Es bestand also begründete Hoffnung, daß die dortigen Sterbematrikeln gehörige Aufklärung bringen würden. Der 15.Eintrag des Jahres 1747 führte dann tatsächlich zur Klärung des Sachverhaltes:
Der Bauer Adam Roth aus Trettendorf wollte am 16.März Holz nach Fürth fahren. Zwischen Großweismannsdorf und Gutzberg beim sog. Weißelbäuringarten waren die Pferde scheu geworden, der Wagen war über ihn gegangen und die Räder hatten sein linkes Bein, den Leib und den rechten Arm zerquetscht. So starb er früh um halb sieben Uhr in einem Alter von 43 Jahren 8 Monaten 3 Wochen.
Es ist somit klar, daß der Sterbeeintrag und der Gedenkstein sich auf die gleiche Person beziehen. Selbst die topographische Angabe läßt sich überprüfen. Noch am Ende des 19.Jahrhunderts befand sich nach Ausweis der Flurkarte NW LX - 20 südlich neben der Straße Großweismannsdorf-Gutzberg ein großes Grundstück, dessen Grenzen mit Heckensignatur es als Garten ausweisen (Fl.-Nr.188). An seiner Nordseite war ein einzelner Stein eingetragen, der mit unserem Gedenkstein identisch sein dürfte (das Grundstück blieb ansonsten unversteint). 1976 wurde die Bundesstraße begradigt und durch diesen ehemaligen Garten gelegt; seitdem steht der Stein nördlich der Straße.
Die Familie des verunglückten Adam Roth saß lange Zeit auf dem Hof Hausnr.3 in Trettendorf. Zur Zeit des Alten Reiches gehörte sie zu den Hintersassen des Nürnberger Landalmosen- und Clarenamtes. Einem 1698 genannten Steffan Roth folgte 1705 sein Sohn Martin als Hofbesitzer, der wiederum 1740 an seinen Sohn Adam (den Verunglückten) übergab. Dessen wiederverheiratete Witwe Barbara verkaufte 1769 den Halbhof an ihren Sohn Georg, der noch in der Besitzfassion 1808 als Eigentümer erscheint. Heute gibt es die Familie Roth in Trettendorf nicht mehr. (Kohn (1992/93)

(Quelle: suehnekreuz.de)

Additional Hints (Decrypt)

Avpug nz Fgrva!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)