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This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo band2b,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
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Olympisches Dorf - Olympia-Attentat von 1972

A cache by band2b Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/31/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Multi im Olympischen Dorf an einem tragischen und historischen Ort - dem Olympia-Attentat von 1972.

Zum Cache:

Der Cache liegt in "einigen" Meter vom Haus Connollystr. 31 entfernt. Die "Installation" nahe des Finals passt thematisch zum Cache und ist ebenso einen Besuch Wert.
Ihr sucht nach einem 180ml-Container, der groß genug für Trackables ist.
Ihr müsst lange Arme haben oder eine Bergungshilfe mitnehmen.

Beschreibung:

An dieser Stelle im Haus Connollystr. 31 begann die Geiselnahme und damit der Angriff palästinensischer Terroristen auf die israelische Mannschaft während der Olympischen Sommerspiele von 1972 hier in München.

Um 4:10 Uhr am Morgen des 5. September 1972 kletterten acht Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September über den Zaun bei Tor 25A und betraten das Olympische Dorf. Sie drangen in das Appartement der israelischen Olympiamannschaft in der Connollystraße 31 ein.
Die mit Sturmgewehren vom Typ AK-47 bewaffneten Geiselnehmer hatten keine Mühe, die israelischen Sportler zu überwältigen, da diese die Türen nicht abgeschlossen hatten und die Sicherheitsbedingungen während der Olympischen Spiele bewusst locker gehalten wurden, um die positive Veränderung zu demonstrieren, die sich in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1936 vollzogen hatte.
Die Terroristen verlangten bis 9.00 Uhr morgens die Freilassung und das freie Geleit von 232 Palästinensern, die in israelischen Gefängnissen ihre Haft verbüßten, sowie die Freilassung der deutschen Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof und des japanischen Terroristen Kozo Okamoto. Israel lehnte die Erpressung ab, um nach Aussage von Ministerpräsidentin Golda Meir nicht für alle Zukunft das Leben israelischer Staatsbürger im Ausland zu riskieren.

Nachstehendes Bild zeigt einen der Terroristen auf dem Balkon des Hauses Connollystr. 31. Dieses Bild ging damals um die Welt.



Die Terroristen verlangten bis 9.00 Uhr morgens die Freilassung und das freie Geleit von 232 Palästinensern, die in israelischen Gefängnissen ihre Haft verbüßten. Israel lehnte die Erpressung ab, um nach Aussage von Ministerpräsidentin Golda Meir nicht für alle Zukunft das Leben israelischer Staatsbürger im Ausland zu riskieren.

Der Bürgermeister des Olympischen Dorfes Walther Tröger, NOK-Präsident Willi Daume, Polizeipräsident Manfred Schreiber, der Sicherheitschef der XX. Olympischen Spiele, der bayerische Innenminister Bruno Merk und auch der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher boten sich den Terroristen als Ersatzgeiseln an. Dies wurde jedoch nicht akzeptiert.

Nachstehendes Bild zeigt die Verhandlungen von Walter Tröger, der Bürgermeister des Olympischen Dorfes, OK-Präsident Wili Daume, Polizeipräsident Manfred Schreiber, der Sicherheitschef der XX. Olympiade, und Bundesinnenminister Genscher mit dem Führer der Geiselnehmer "Issa" vor dem Haus Connollystr. 31.



Eine Viertelstunde vor Ablauf des ersten Ultimatums wurde mit den Terroristen eine Verlängerung um drei Stunden ausgehandelt. Als dieses Ultimatum ablief, verhandelte der Krisenstab erneut mit dem Anführer der Terroristen "Issa". Mit Hilfe eines Abgesandten der Arabischen Liga und des Missionschefs der ägyptischen Delegation gelang es, das Ultimatum um weitere fünf Stunden bis 17 Uhr zu verlängern. Die Terroristen hatten unterdessen aus Radio und Fernsehen vom Aufmarsch der Polizei erfahren, die eine Befreiungsaktion geplant hatte. Man hatte versäumt, den Terroristen den Strom abzustellen und die Presse aus dem Olympischen Dorf entfernen zu lassen. Die Befreiungsaktion musste deshalb ausgesetzt werden.

Danach verlangten die Terroristen, nach Kairo ausgeflogen zu werden. Die deutschen Verhandlungspartner gaben vor zuzustimmen. Zwei Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes (BGS) transportierten die Terroristen und ihre Geiseln zum nahe gelegenen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck, wo eine Boeing 727 vollgetankt und mit laufenden Triebwerken auf sie wartete.

Bei dem anschließenden gescheiterten und unzulänglichen Befreiungsversuch der deutschen Behörden am Flugplatz in Fürstenfeldbruck wurden alle anderen Geiseln, ein deutscher Polizist und fünf Terroristen getötet. Insgesamt kamen somit in München und am Flugplatz Fürstenfeldbruck 17 Menschen ums Leben. Bei nachfolgenden israelischen Vergeltungsaktionen wurden wiederum einige weitere direkt und indirekt an dem Anschlag Beteiligte sowie mindestens zwei Unschuldige in den Jahren nach 1972 getötet.

(Quelle: Wikipedia - gekürzte Fassung)


Wenn man vor Ort ist erkennt man sofort, dass sich über die Jahrzehnte hier gegenüber den Bildern oben nichts verändert hat.
Heute befindet sich ein Gästehaus des Max-Planck-Institutes zur Förderung der Wissenschaften im Haus Connollystr. 31.
Vor dem Haus befindet sich eine Gedenktafel mit den Namen der israelischen Opfer des Attentats.

Weitere Infos:

Näheres zum Attentat findet ihr unter folgenden Links:
Chronologie des Attentats
Wikipedia-Artikel

Aufgabe:

Wenn ihr vor dem Haus Connollystr. 31 steht könnt ihr bestimmt folgende Fragen beantworten:

A = Anzahl der Türklingeln
B = Anzahl aller Fenster der Vorderfront links von der Eingangstür
C = Anzahl der "Blätter" auf der Gedenktafel vor dem Eingang

Die Dose findet ihr bei
N48 10.(A*B*C)-1979
E011 32.(A+B+C+61)*(C-B-A+2)

Anreise:

Am besten ihr nehmt für die Anreise ein Fahrrad, die S-Bahn Haltestelle Olympiazentrum oder einfach eure Beine. ;-) Parkplätze sind hier im Olydorf wie immer schwierig zu finden.

Additional Hints (No hints available.)



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