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Das große Torfhausmoor / The large Torfhausmoor

A cache by Mandec & DieDecksen Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/11/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


English version below 

An den Koordinaten angekommen steht ihr auf einem Steg mit einem freien Blick auf eine leicht nach oben gewölbte Fläche. Ihr seid sozusagen über dem großen Torfhausmoor mit seiner typischen Uhrglaswölbung eines Hochmoores.

Aus Sicht der Geologie sind Moore Gebiete mit einer mindestens 30 cm mächtigen Torfschicht. Torfe sind nicht oder nur teilweise zersetzte Pflanzenreste.

Aufgabe:

  1. Gehe zu den Koordinaten und mache bitte ein Foto (keinen Logbedingung) von dir auf dem  Steg.
  2. Beantworte folgende Fragen:
    1. Erkläre kurz anhand der geologischen Zeichnung warum sich das Wasser hier ansammeln und sich dadurch das Moor bilden konnte.
    2. Schau über das Moor und beschreibe die Oberflächen-Krümmung.

Schreibe dann die Antworten der Fragen in einer E-Mail, nicht im Log, an unsDu kannst den Earth-Cache gleich loggen, ohne eine Logfreigabe abzuwartenWenn wir aber keine E-Mail erhalten werden wir deinen Logeintrag löschen. 

  1.  Logge den Earth-Cache und hänge bitte das Foto (keine Logbedingung) an deinen Logeintrag.

Task:

  1. Go to the coordinate and make a photo (no log-requirement) of you on the boardwalk.
  2. Answer the following questions:
    1. Explain briefly, based on the geological drawing, why the water was retained here and therefore the moor could form. 
    2. Look over the moor and describe the surface-curvature.

Write the answers to the questions in an e-mail, not in the log, to us. You can log the earth-cache without a log-release. But if we do not receive your e-mail, we will delete your log entry. 

  1.   Log the Earth-cache and please append the photo (no log-requirement) to your log.

Das große Torfhausmoor, auch Radauer Born-Moor genannt, zählt zu den größten und ältesten Hochmooren des Harzes. Hochmoore werden nur durch Regenwasser gespeist und haben keine Grundwasserverbindung wie die Niedermoore. Es zeichnet sich durch einen fast immer vorhandenen Wasserüberschuss aus. Man könnte es mit einem vollgesogenen Schwamm mit bis zu 90% Wasser vergleichen. Das große Torfhausmoor gehört mit zu den ursprünglichsten Naturlandschaften im Nationalpark. Die Bildung eines Hochmoores ist ein sehr langsamer Prozess und begann nach der letzten Eiszeit.

Das Brockenmassiv und auch der Brocken bestehen aus geologischer Sicht vorwiegend aus Granit, einem plutonischen Gestein. Die Granitplutonen entstanden gegen Ende der plattentektonisch verursachten Harzgebirgsbildung im Oberkarbon vor etwa 293 Millionen Jahren und gaben dem Gelände seine Form.

Mit Graniten und Quarziten herrschen im Untergrund wasserundurchlässige basenarme Gesteine vor. Das Brockengebiet weist zudem im langjährigen Durchschnitt eine jährliche Niederschlagsrate von über 1.500 mm auf und damit deutlich mehr Regenwasser als die meisten anderen Landschaften Mitteleuropas. Die Wetterseite des Brockens ist aufgrund der vorherrschenden westlichen Winde, die den Regen zum Brocken tragen, deutlich maritim geprägt. Die kühle Witterung mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 3 °C hat hier eine geringe Verdunstungsrate zur Folge. So steht viel Oberflächenwasser für die Moorbildung zur Verfügung.

- Etwa um 8300 v. Chr. sammelte sich in einer Mulde Regen- und Tauwasser. Das Wasser konnte wegen des wasserundurchlässigen Gesteinuntergrundes nicht ablaufen und bildete eine Art See. Durch Faulschlamm, der sich absetzte, verlandete der See. Hier siedelten sich die ersten Torfmoose an und begannen üppig zu wachsen

- Es kam zur Bruchwald- und Schwarztorfbildung. Dieses geschah um ca. 7000 bis 5500 v. Chr. Abgestorbene Pflanzen vertorften weiter und es kam zur Schwarztorfbildung. Weitere Torfpolster erstickten die Bruchwälder. Abgestorbene Torfmoose vertorften und bildeten weitere Torfschichten.

- Hochmoore zeigen im Aufbau eine meist markante Zweigliederung in stark zersetzten Schwarztorf und darüber liegenden schwächer zersetzten Weißtorf. Zu diesem Wechsel kam es durch Änderungen im Wasserhaushalt des Moores. Der Weißtorf ist unter diesen feuchten Bedingungen schneller gewachsen als der Schwarztorf. Diese Veränderung wird auf eine Klimaverschlechterung mit hohen Niederschlägen und geringer Verdunstung um etwa 500 v. Chr. zurückgeführt.

Ein Kennzeichen des Hochmoores ist ein sehr saurer, mineral- und sauerstoffarmer Wasserhaushalt. Charakteristisch für das Moor ist, dass in ihm, durch den hohen Wasserstand und den Mangel an Sauerstoff, die Stoffproduktion der Pflanzen größer ist als ihr Abbaues entsteht mehr Biomasse als wieder abgebaut wird. Das Pflanzenmaterial sammelt sich an und wird nach und nach zu Torf. So kann ein Moor allmählichwenn auch sehr langsamimmer weiter wachsen und immer mächtiger werden. Pro Jahr wächst die Torfschicht etwa um einen Millimeter. Es bildet einzigartige Lebensräume, die stark gefährdete und nur dem Leben in diesen Bereichen angepasste Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben bewahren kann. Seit der letzten Eiszeit überdauert hier zum Beispiel die Schlammsegge. Wie auch der fleischfressende Rundblättrige Sonnentau gedeiht die Schlammsegge in den wasserdurchtränkten „Schlänken“Die leicht erhöhten trockeneren Stellen nennt man „Bulten“. Sie werden vor allem von der Rasigen Haarsimse bewachsen, die das Moor im Herbst in einen leuchtend goldbraunen Teppich verwandelt. Als eine weitere Pflanzenart aus der Eiszeit gilt die Zwergbirke aber die bedeutendsten Moorpflanzen sind die Torfmoose, die hier dichte Rasen bilden. Bei ausreichender Feuchtigkeit wachsen Torfmoose immer weiter in die Höhe, während die unteren Teile absterben und Torfe bilden. Auf diese Weise haben sich im großen Torfhausmoor mächtige Torflager (Schichten) gebildet, die eine Höhe von bis zu 6,5 m erreichen. Seinen Namen bekam das Moor durch die Siedlung Torfhaus. Bereits 1713 wurde hier begonnen Torf abzubauen. Torf wurde getrocknet und als Heizmaterial verwendet. Heute wird Torf kaum noch zur Wärme- und Energiegewinnung genutzt, hauptsächlich wird Torf in großen Mengen als Erde für Pflanzen in Gärten verwendet. 

Quelle und weitere Informationen:

www.oberharz.de/goetheweg-brocken

www.natiomalpark-harz.de

Bitte helft beim Moorschutz mit, indem ihr die empfindlichen Moorflächen nicht betretet.

 

English version

Arrived at the coordinates you are on a boardwalk with a clear view over a slightly curved top surface. You are, about to speak, over the large Torfhausmoor with its typical watch-glass-vault of a high-moor.

From the perspectiveof geology Moore areas are huge with a minimum of 30 cm layer of peat. Peat are not or only partially decomposed plant remains.


 The large Torfhausmoor, also called Radauer Born-moor, is one of the largest and oldest high-moors of the Harz. High-moors were fed only by rain water and have no basic water connection like the fens. Itis characterized by an excess of water is almost always present. You could compare it with a sponge soaked with water up to 90%. The large Torfhausmoor is one of the most pristine natural landscapes in the National Park.The formation of ahigh moor is a very slow process, and started after the last ice age. 

The Brocken-massiveand the Brocken of the geological point of view mainly consist of granite, a plutonic rock. The Granitplutonen emerged towards the end of plate tectonics caused Harz mountain building in the Upper Carboniferous about 293 million years ago and gave the area its shape.

Reign withgranites and quartzites in the underground water-front base poor rocks. The Brocken-area also has in long-term average at an annual rate of rainfall over 1,500 mm, significantly more rainfall than most other habitats in central Europe. The weather side of the Brocken is due to the prevailing westerly winds that carry rain to the Brocken and marked clearly maritime. The cool weather with an average annual temperature of 3 ° C has a low evaporation rate for this episode. It is a lot of surface water for the moor education.

 - Emerged at about 8300 BC. in a hollowgathered rain- and dew-water. Because of the water proof rock substrate the water could not drain and formed a kind of lake. Through sapropel, which fled to, the sea silted up. Peat settled here in the first and began to grow rich.

- Itcame to an education to siltation and swamp forests and black peat. This happened at about 7000-5500 BC. Dead plants and peat on it came to black peat.Otherpeat swamp forests choked the cushion. Dead peat-mosses peat and were additional layers of peat. 

- High moorsshow up in a most distinctive double-classification into highly decomposed black peat and decomposed overlying weaker white peat. At this exchange occurred through changes in water balance of the moor. The white peat under these moist conditions to grow faster than the black peat. This change is to a worsening climate with high rainfall and low evaporation led back to about 500 BC.

A hallmarkof the high moor is a very acidic, mineral-and oxygen-poor water management. Characteristic of the moor is, that in him, by the high water level and the lack of oxygen, the dry matter production of plants is greater than its reduction - creating more biomass than is broken down again. The plant material accumulates and is gradually becoming peat. So the Moor may gradually - will keep growing and increasingly powerful - albeit very slowly. Each year, the peat grows by about one millimeter.It is unique habitats, endangered strong and can keep only the life in these areas adapted animal and plant species from extinction. Since the last ice age survived for example the Schlammsegge. Like the carnivorous round-leaved Sonnentau the Schlammsegge thrives in the water-soaked "Schlänken".  The slight increase in drier places called "Bulten". They are covered primarily by the grassy Haarsimse that the moor in the autumn turns into a bright golden-brown carpet. An other species from the glittering ice is the dwarf birch but the most important bog plants are the Torfmoosse that form dense turf here. With adequate moisture peat moss grow ever further into the air, while the lower parts die and form peat. In this way, have formed powerful peat (layers) in the big Torfhausmoor which reach a height of up to 6.5 meters. Themoor got its name through the settlement Torfhaus. Here was begun in 1713 to reduce peat. Peat was dried and used as fuel. Today, peat is hardly any used for heat- and energy production, peat is mainly used in large quantities as a ground for plants in gardens.

Source and additional Information:

www.oberharz.de/goetheweg-brocken

www.nationalpark-harz.de


Please help by the mud guard, while you not enter the sensitive Moorland.
 
 

Additional Hints (No hints available.)



 

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