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cell-E: Auf Grund der letzten Vorkommnisse werden wir ,wenn auch schweren Herzens, den Cache ins Archiv schicken. Scheinbar haben die Chaoten hier auf dem Gelände die Oberhand gewonnen.
Wir hoffen ihr hattet ein paar schöne Einsichten in das sehr interessante Gelände und bedanken uns
für die vielen tollen Logeinträge.

Auf Wiedersehen
Ullatrulla & cell-E

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Bärenquell-Brauerei LP

Hidden : 10/09/2011
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Das tolle Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei gilt es zu erkunden. Der Multicache führt durch die historischen Gebäude (Sudhaus, Maschienenhaus, Kühlturm etc., siehe unten) und dunklen Ecken......

Ihr solltet ca. 3-4 Stunden einplanen. Koordinaten draußen zeigen in welche Tür ihr gehen müsst.

Das Gelände ist relativ frei zugänglich und hat viele Besucher (Crossgolfer, Leute die Fotos schießen und auch Partys wurden hier schon gefeiert). Es gibt keine "Betreten verboten" Schilder. D.h. mir ist nicht bekannt, dass das Gelände nicht betreten werden darf. Falls es dennoch so sein sollte, bzw. in Zukunft verboten sein sollte (was jeder selbst zu prüfen hat), soll der Cache nicht als Aufforderung zu einer Straftat angesehen werden. Etwaige Haftung schließe ich aus.
Nun aber zum CACHE:
Gut zu wissen:
1) Es muss nichts gewaltsam demontiert werden, auch muss nicht im im Dreck gewühlt werden.
2) Eine Taschenlampe und UV-Lampe (wenn angegeben) werden benötigt, es gibt auch einige dunklere Stellen bei dem Cache.
3)Nachts suchen ist zwar möglich, ist aber wegen einigen Löchern nicht zu empfehlen.

Wen die Geschichte und die Gebäude dieses Ortes interessieren......:
Der Komplex an der heutigen Schnellerstraße entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zu der historischen Ausflugsgaststätte Neuer Krug, als die von Max Meinert und von Kampfhenkel 1882 gegründete Brauerei Borussia.
An ihre Stelle trat 1959 die VEB Berliner Brauereien. Die Produktionsstätte Niederschöneweide bekam neu den Namen Bärenquell-Brauerei.
Nach dem Ende der DDR übernahm 1990 die Treuhandanstalt den Volkseigenen Betrieb und privatisierte ihn als Bärenquell Brauerei Berlin GmbH mit dem Produkt Bärenquell Berliner Pilsener Spezial. 1991 erwarb schließlich die hessische Henninger Bräu AG die Marke und führte die Produktion am Standort Niederschöneweide zunächst weiter fort. Zum 1. April 1994 wurde schließlich die Bierproduktion ganz eingestellt.
Das Beamtenwohnhaus (an der Straße), errichtet 1882, ist das älteste erhaltene Bauwerk der Borussia-Brauerei und der Gemeinde Niederschöneweide. Der Entwurf geht auf den Maurermeister Robert Buntzel zurück. Der schlichte Backsteinbau mit einem betonten Mittelrisalit nahm die Wohnungen des Braumeisters und anderer Bediensteter auf. Das benachbarte Verwaltungsgebäude (an der Straße), entstand 1888. Im Erdgeschoss waren die Kontorräume angeordnet, im Obergeschoss residierte der Werksdirektor. Baumeister Buntzel wählte für das Gebäude die repräsentative Formensprache der Neorenaissance. Die reich gegliederten Gesimse, Fenstereinfassungen und Brüstungsfelder wurden mit einer hellen Farbfassung vom roten Backsteinmauerwerk abgesetzt. Für einen besonderen Akzent sorgt der Turmaufsatz über der nordöstlichen Gebäudeecke. Das steile Zeltdach wurde in den Jahren der DDR entfernt.

Das zentrale Brauereigebäude mit Sudhaus und Maschinenhaus wurde 1906 ebenfalls von H. O. Obrikat erbaut. Der Baumeister gab der turmreichen Baugruppe aus rotem Backstein ein burgenartiges Erscheinungsbild. Der Rückgriff auf die mittelalterliche Fortifikationsarchitektur lässt sich bei zahlreichen Brauereien der Zeit um 1900 beobachten. Die reich gestalteten Gebäude warben für Brauerei und Biermarke. Obrikat bildete einen viergeschossigen Mittelbau aus, der Sudhalle und Maschinenhaus unter einem Dach vereint. Im Westen schließt sich ein gewaltiger Kopfbau an, der mit seinem Zeltdach das Brauereigelände überragt, an der Ostseite dagegen erhebt sich ein wirkungsvolles Turmmassiv. Mit dem gestaffelt auskragenden Obergeschoss und dem steilen Zeltdach erinnert es an alte Burg- und Stadttürme. Hinter den historisierenden Fassaden waren moderne technische Einrichtungen verborgen. Schon 1906 betrieb man alle Anlagen mit Elektromotoren. Drehstrom lieferte das betriebseigene Kraftwerk. Das Maschinenhaus beherbergte Dampfmaschinen und Generatoren für die netzunabhängige Stromgewinnung. Kompressionsanlagen sorgten für Kälteerzeugung. Im Sudhaus wurde das Malzschrot im Maischungsprozess aufbereitet und in großen Sudkesseln mit dem Hopfen vermengt. Das zweite Sudhaus von 1969 erhebt sich am Standort des ehemaligen Kesselhauses. Das kubische Gebäude mit seiner vollständig verglasten Hauptfront ist ein interessantes Zeugnis für die internationale Moderne in der Industriearchitektur der DDR. In der scheibenartigen Giebelwand entfaltet ein rechteckiges Fensterfeld mit einem Netz dreieckiger Betonsegmente eine ornamentale Wirkung.
Das Gelände am Spreeufer erlaubte es nicht, unterirdische Keller mit natürlicher Kühlung anzulegen. Um aber das Flaschenbier über längere Zeit aufzubewahren, wurde nach 1920 auf die älteren Bauten ein viergeschossiges Lagergebäude aufgesetzt, das mit Kältemaschinen gekühlt wurde. Mit dem weiteren Wachstum der Schultheiss-Patzenhofer-Brauerei nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hat man diesen Kühlturm nochmals erweitert. Es entstand das gewaltiger, beinahe fensterlose Bierlager. Mächtige, subtil abgestufte Lisenen tragen zur monumentalen Erscheinung des Kühlturms bei. An der nordwestlichen Ecke ragen kubische Turmgeschosse auf.
Der Flaschenbierkeller, ein eingeschossiges Lagerhaus mit umlaufender Verladestation, wurde 1914 nach Plänen von E. Holland errichtet. Geschützt von einem weit auskragenden Dach führt eine Laderampe um das Gebäude. Das verglaste Dach, bekrönt von Belüftungsanlagen, wird von Eisenfachwerk getragen. Weiter nördlich erhebt sich der Pferdestall, ein Backsteingebäude im Burgenstil von 1910, das mit neugotischen Giebeln und kleinen Türmchen verziert ist.

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