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GEO-Letterbox

A cache by claudibee powered by Außener Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/06/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

GEO-Letterbox
Eine geologische Rundwanderung um Schmelz


wichtige Hinweise: - bei dem Cache handelt es sich um einen Wandermulti
- empfohlen zu Fuß oder geländegängigen Fahrrad
- es ist ein Rundweg
Stationen: 10 + Final (außer Final sind alles QTA)
Strecke: ca. 18km (Gesamtstrecke)
Zeitansatz: ca. 5 Stunden (per pedes)

Diese GEO-Letterbox ist ein kleiner Tribut an unsere Heimat. Die einzelnen Stationen folgen mehr oder weniger dem geologischen Rundwanderweg der Gemeinde Schmelz (die im Übrigen auch diesen Wander-Cache unterstützt). Die Wanderrunde ist ca. 18 km lang und ein Flyer (Link) erläutert dem Fachkundigen wie dem Laien die geologischen Aufschlüsse. Man folgt dem roten G. Infotafeln erklären die geologischen Gegebenheiten vor Ort.
"Das Landschaftsbild wird von den vulkanischen Aktivitäten des Permzeitalters - vor 280 bis 230 Millionen Jahren - geprägt. Die permischen Vulkanite sind weniger verwitterungsanfällig als die in dieser Zeit ebenfalls entstandenen Sedimente des Rotliegenden. Vulkanische Kuppen prägen die Landschaft, an deren Flanken die Eisenerze "Lebacher Eier" als Zeugen der Sedimentation in großen Flachwasserseen des Rotliegenden vorzufinden sind. Sie bildeten die Basis der namensgebenden Bettinger Eisenschmelze. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz „Dreihausen" - Ambetstraße. Über den Rengeskopf, einer vulkanischen Kuppe, führt der Weg durch den "Großen Horst" vorbei an der Abbaukante des Steinbruches zum Hoxfels, einer markanten Steilstufe mit einem wunderbaren Ausblick in die Engstelle des Primstales. Im Bereich des ehemaligen Limbacher Bahnhofs erreicht man die Talsohle der Prims, die man hier quert, um an der Nunkircher Überlosheimer Talflanke vorbei die Höhe des Auschet, gebildet aus basaltischem Andesit, zu gewinnen. An der Nunkircher Talflanke wurden in früherer Zeit Jaspis und Achate bergmännisch abgebaut. Nach einem sanften Abstieg erreicht man den Schatterberg, von dem man einen guten Überblick über das Primstal und den besten Einblick in den Steinbruch „Großer Horst" hat. Die B 268 querend gelangt man über den Wellberschberg zu dem Aufschluss Herrenkrippchen, einer feldspatreichen Sandsteinformation. Von hier ist es nur noch ein kleines Wegstück zum Kupperloch, einem Kupferabbaustollen in Latitandesit. Das hier gewonnen Kupfererz wurde in der nahegelegenen Gottesbelohnung - Hütte geschmolzen. Im Steinbruch Am Kuppen kann man noch deutlich einen vulkanischen Schlot im Gestein erkennen. Über das Gelände des Campingplatzes - Einkehrmöglichkeit - gelangt man über eine Brücke zurück zum Ausgangspunkt auf der gegenüberliegenden Primsseite."
Quelle: Gemeinde Schmelz


Aufgaben:


Stage 1: Sandsteinwand
Der Aufschluss ist im Unterperm vor etwa 275 Mio. Jahre entstanden. Es handelt sich wahrscheinlich um ehemalige Dünen, die durch aufsteigendes Grundwasser dauerhaft fixiert wurden. Durch Verdunstung wurden Dolomitkrusten gebildet, helle Bänder zeichnen die Erdoberfläche nach.



Hier steht ihr vor einer Sandsteinwand. Findet den Buchstaben A und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 2: Bettinger Eisenschmelze
Die Bettinger Eisenschmelze wurde um 1700 von den Herren von Lénoncourt gegründet und 1868 wieder stillgelegt. Die Eisenschmelze war namensgebend für die Gemeinde Schmelz. Die Bettinger Schmelze deckte Anfang des 19. Jahrhunderts 63 % des Dillinger Roheisenbedarfes. Es wurden aber auch Gebrauchsgegenstände hergestellt. Im Jahre 1801 wurden in einem 7 - 8 Meter hohen Hochofen 400 Tonnen Roheisen erzeugt, aus denen u.a. rund 36000 Sensen, 15000 Sicheln, 9000 kg Schaufeln, 9000 kg Bratpfannen und 500 Winden hergestellt wurden.
Die Tafel erklärt die historische Eisenschmelze in Schmelz. Findet den Buchstaben B und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 3: Rengeskopf
Der Rengeskopf ist eine kleine Kuppe aus magmatischem Gestein (Alkalifeldspat-Trachyt), die als Intrusion (Schlot, Förderkanal) in die Ablagerungen des Rotliegenden (280 – 240 Mio. Jahre) eingedrungen ist. Die am Schlot anliegenden Sedimente des Rotliegenden wurden wegerodiert, so entstand der das mittlere Primstal charakterisierende Rengeskopf.

Die Tafel erklärt die Entstehung des Rengeskopfes . Findet den Buchstaben C und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 4: Steinbruch Großer Horst
Der gesamte Bergrücken bildet eine oberflächennahe, stockförmige Intrusion aus Latitandesit, die in die Sedimente des Rotliegenden eindrang und diese im Randbereich steil verstellte. Die Intrusion ist etwa 2700 m lang und bis zu 1100 m breit. Innerhalb des Steinbruchs treten eine Reihe von Umwandlungszonen auf.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten des Steinbruches. Findet den Buchstaben D und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 5: Hoxfels
Als Hoxfels wird die markante Steilkante am Nordrand der „Horst-Intrusion“ bezeichnet. Entstanden ist sie durch Erosion anstehender Sedimente und Erodierung weniger widerstandsfähiger Gesteine aus dem zerklüfteten Randbereich des Förderkanals. Der Latitandesit ist teilweise säulig ausgebildet. Alter ca. 280 - 290 Mio. Jahre.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten des Hoxfels. Findet den Buchstaben E und notiert die zugehörige Zahl.


Stage 6: Osthang Bahnhof Limbach
Bei dem hier anstehenden Gestein handelt es sich um einen basaltischen Andesit, der von dunklen, rotvioletten Ton- und Siltsteinen unterlagert wird. Die basaltischen Andesite bilden die basalen Lavadecken der Prims-Mulde. An der Basis der Laven treten manchmal Brekzien auf.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten des Osthanges am Bahnhof Limbach. Findet den Buchstaben F und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 7: Die Birg
Die Höhenbefestigungsanlage Birg nutzt die topographische Situation. Zum einen befindet sich im Osten eine Felswand von 30 m Höhe und 100 m Länge. Im Norden fällt das Gelände steil ab. Im Süden und Westen wurde die Anlage durch eine Schutzmauer Typ Prist gesichert. In der Befestigungsanlage gab es keine Quelle. Östlich am Fuße der Steilwand befand sich für die Wasserversorgung der Anlage vermutlich ein Becken oder ein künstlich angelegter Teich. Die Birg war im wesentlichen ein Zufluchtsort in Unruhezeiten und war beginnend vom 1. Jh. v. Chr. bis ins 7./8. nachchristliche Jahrhundert hinein. Eine keltische Nutzung der Birg wird vermutet.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten der Birg. Findet den Buchstaben G und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 8: Nunkircher Jaspisgrube
Der Jaspisabbau geht auf die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Im Stollenvortrieb wurde die 0,8 bis 1,5 m breite Steinsader in 10 bis 13 m Tiefe bergmännisch abgebaut. Der Nunkircher Jaspis ist in grauweißer Farbe und kann durch Blutsalzlauge gebeizt, und dann mit Eisenvitriol blau gefärbt werden. Der gefärbte Nunkircher Jaspis wurde als deutscher Lapislazuli verwendet. Das Grubengelände ist leider nicht zugänglich.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten der Jaspisgrube in Neunkirchen. Findet den Buchstaben H und notiert die zugehörige Zahl.

Stage 9: Felsnase Schatterberg
Im Wechsel von feldspatreichen Sandsteinen der Donnersbergformation (rotliegend) und der basalen Lavadecke ist durch Erosion die Felsnase herausgebildet. Die ursprünglich horizonal abgelagerten Schichten sind durch tektonische Verstellung um rund 20 % geneigt.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten des Schatterbergs. Findet den Buchstaben I und notiert die zugehörige Zahl.


Stage 10: Herrenkrippchen
Schichtung aus rotligendem Sandstein und im oberen Teil Konglomerate. Konglomerate sind Sedimentgesteine, die aus unterschiedlich zugerundeten Geröllen entstanden sind und die mit kalkigen, kieseligen oder tonigen Bindemitteln verkittet wurden. In der Höhle sind sie gut zu erkennen. Die Höhle ist das Ergebnis von Abgragungen nach Sand und Kies, der für den Bau von in der Nähe stehenden Häusern verwendet wurde.

Die Tafel erklärt die geologischen Begebenheiten des Herrenkrippchens. Findet den Buchstaben J und notiert die zugehörige Zahl.


Die letzte sehenswerte Station dieser Runde ist sicherlich der Himmelberg. Hier hat das Team Poseidon einen schönen Earth-Cache eingerichtet der bei dieser Gelegenheit gelogt werden kann (s.u.)

Final: Das Final befindet sich bei N 49° (F-A-3). (A+B+C+D+E+H+2) und E 006° (A+E+H+J+10). (B+C+F+G+I-10)


In der Letterbox befindet sich neben dem Logbuch und einem Stift auch ein Letterbox-Stempel. Er ist KEIN TAUSCHOBJEKT! Online Log-Einträge werden nur dann akzeptiert wenn im Logbuch der Letterbox mit persönlichem Stempel- oder Fingerabdruck geloggt wurde! Den Erstfinder erwartet ein PET-ling und ein jungfräuliches Logbuch ;)

Direkt am Wanderweg liegen folgenden Cache's, welche sich gut mit der Runde kombinieren lassen:

"Hoch über Goldbach"
"Die Bud (LP)"
"Hoxfels"
"Schatterberg (Multi)"
"Der einsame Bulli"
"Geologie am Himmelberg (Earth-Cache)"
"B268 Parkplatz Schmelz"

Viel Spass beim Wandern und Suchen wünscht das claudibee-Team und der Außener

Additional Hints (Decrypt)

SVANY: Onhzuöuyr va qvpxrz Onhz nhs Oehfguöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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