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Gotteshäuser: St. Mariä Himmelfahrt, SG-Gräfrath

A cache by Team Hansa Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 5/6/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Ein klassischer Kirchen-Cache.
Gut kombinierbar mit einem Besuch im Klingenmuseum und gut mitzunehmen auf dem Weg zum Marktplatz.

Erstmals wird über eine Kirche und ein Kloster in Gräfrath in einer Urkunde aus dem Jahre 1185 berichtet, mit der der Kölner Erzbischof einen Hof und eine Kapelle, die sich im Besitz der Äbtissin des Klosters Vilich (bei Bonn) befanden, aus der Pfarre Wald herauslöst, damit auf diesem Hof und an dieser Kapelle ein Kloster mit Kirche gegründet werden kann. 1187 beurkundet der Erzbischof dann, dass die Vilicher Äbtissin Elisabeth in Greverode zu Ehren Gottes und Mariens ein Kloster eingerichtet und finanziell ausgestattet hat.
Vom Aussehen der ersten Kirche, die nach 1187 für die Gemeinschaft der Gräfrather Augustinerchorfrauen erbaut worden ist, kann sich der heutige Besucher ein sehr gutes Bild machen. Nur zufällig wurden 1990 Teile der nördlichen Mittelschiffwand dieser im gebundenen System errichteten, dreischiffigen Pfeilerbasilika mit umlaufenden Emporen entdeckt, weil das die Wand verbergende Mauerwerk durch einen Bagger beschädigt wurde. In der Folge wurde diese romanische Mittelschiffwand auf ca. 1/3 der Wandlänge in voller Höhe freigelegt und kann heute in der Sakristei unserer Pfarrkirche besichtigt werden.
Diese erste Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Ihre heutige Gestalt als barocke Hallenkirche erhielt die Gräfrather Kirche in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als sie nach schweren Beschädigungen durch Brände in den Jahren 1686 und 1717 auf den Grundmauern der Vorgängerbauten wiedererrichtet wurde. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1803 blieb die Kirche als Pfarrkirche für die Gräfrather Katholiken erhalten. Die Klostergebäude, die mit Ausnahme des westlichen Teils ebenfalls bestehen blieben, wurden nach 1803 in unterschiedlicher Weise genutzt und beherbergen heute das Deutsche Klingenmuseum.
Auch die barocke Innenausstattung stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und "erzählt" mit ihrem Figurenschmuck aus der Geschichte von Kirche und Ort. So ist auf dem Hochaltar das Patrozinium, die Himmelfahrt Mariens, dargestellt. Der Gottesmutter zur Seite hat man den Ordensvater Augustinus und seine Mutter Monika gestellt. Der rechte Seitenaltar ist der Hl. Katharina von Alexandrien geweiht, von der 1309 auf wundersame Weise eine Reliquie in das Gräfrather Kloster gelangte, aus der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mehrfach Flüssigkeit ausgetreten ist. Dieses Katharinenwunder, bezeugt durch die heute noch im Pfarrarchiv aufbewahrten Mirakelurkunden aus jener Zeit, hat im Spätmittelalter Ströme von Pilgern nach Gräfrath geführt, für deren gottesdienstliche Versorgung schließlich ein zweiter Nebenaltar, der Georgsaltar, gestiftet wurde.
Sowohl die Katharinenreliquie als auch eine der Flaschen, in denen die wundertätige Flüssigkeit aufgefangen wurde, zählen neben anderen Reliquiaren, Monstranzen und liturgischen Geräten zum Gräfrather Kirchenschatz mit erlesenen Goldschmiedearbeiten aus gotischer und barocker Zeit, der im benachbarten Deutschen Klingenmuseum in einem eigens eingerichteten Raum für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Weitere Infos: www.mh-kathsg.de

Additional Hints (Decrypt)

Süe Znevn vfg re yvaxf vz gbgra Jvaxry - zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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