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Hl. Jakobus in Faistenau

A cache by flo1982 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/03/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Hl. Jakobus in Faistenau


„Uitzenau“ wurde im Jahr 1182 erstmals urkundlich erwähnt. Das Gebiet des heutigen Faistenau gehörte seit damals seelsorglich zu Thalgau. Grundherren waren die Edlen von Thurn, sie ließen im Jahre 1324 eine eigene Kirche in Faistenau errichten. Mitglieder dieser Adelsfamilie mit Stammsitz in St. Jakob am Thurn waren als Ministerialen enge Mitarbeiter der Salzburger Erzbischöfe. In der Stiftungsurkunde vom 11. November 1324 stattete Erzbischof Friedrich III. die neu gegründete Kirche „ In der Schwendt“ mit einer Reihe von Pfarrrechten aus. Dazu gehörten unter anderem die Gottesdienstfeier, die Spendung der Sakramente und das Begräbnisrecht. Was heute so selbstverständlich klingt, musste von anderen Kirchen oft mühsam im Laufe vieler Jahre errungen werden.

Unter Erzbischof Paris Graf Lodron (1619-1653) wurde Faistenau 1622 zum Vikariat erhoben, seit 1873 ist Faistenau eine eigene Pfarre.

Wir wissen nicht, wie die Faistenauer Kirche ursprünglich ausgesehen hat. Sicher ist, dass sie schon an ihrem Platz stand; sie war jedoch wesentlich kleiner und etwas niedriger als heute. Vermutlich stammen die unteren vier Turmgeschosse, das gotische Westportal und die Einwölbung des Langhauses noch aus dieser ersten Bauperiode.

Im Laufe der Zeit musste die Kirche nach und nach erweitert und den Erfordernissen angepasst werden. So erhöhte man 1625 den Kirchturm und baute die Seitenkapelle (14 Nothelfer) an. 1693 erfolgte eine Vergrößerung des Altarraumes, 1707 erhielt der Kirchturm sein heutiges Aussehen, 1723 wurde die Orgelempore eingezogen. Bis auf kleinere Anbauten hat sich unsere Kirche seither nicht mehr verändert. Es waren jedoch immer wieder Instandsetzungsarbeiten und Renovierungen notwendig. Um 1970 sollte die Kirche großräumig umgestaltet und so Platz für 750 Personen geschaffen werden. Dazu wären Teile des Friedhofes und des Dorfplatzes verbaut worden. Dieser Plan scheiterte jedoch am Widerstand der Bevölkerung.

Die Einrichtung der Kirche entstammt hauptsächlich der Barockzeit. Der Hochaltar von 1716 wurde vermutlich von der damals gegründeten Rosenkranzbruderschaft gestiftet. Das Altarblatt zeigt eine Rosenkranzspende. Die Medaillons mit den Rosenkranzgeheimnissen waren ursprünglich um den Hochaltar angeordnet, seit der letzten Kirchenrenovierung 1980 befinden sie sich im Gurtbogen des Altarraumes. Die beiden Seitenaltäre (Hl. Familie und Unterricht Mariens) entstanden bereits um 1690. Einige Statuen von hoher künstlerischer Qualität (Schmerzensmann, Schmerzensmutter) stammen vom berühmten Mondseer Bildhauer Meinrad Guggenbichler bzw. aus seiner Werkstatt.

Die Pfarrkirche zum Hl. Jakobus mit ihrem weithin sichtbaren Turm ist ein Wahrzeichen unserer Gemeinde. Der Kirchenraum lädt zum Verweilen ein. Jede Stilepoche hat ihren Beitrag zur Gestaltung dieses Gotteshauses geleistet, sodass im Laufe der Jahrhunderte ein harmonisch gewachsenes Gesamtkunstwerk entstanden ist.

Hemma Ebner

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Additional Hints (Decrypt)

Ghwura

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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