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Vom Wörlemarterl zum Bettelmann - Radtour im Forst

A cache by kässbohrer Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 05/17/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Vom Wörlemarterl zum Bettelmann – Radtour im Fürstlichen Rotwildpark


Der Multi-Cache soll den Cacher auf eine schöne Radtour durch das eindrucksvolle Waldgebiet des Fürstlichen Thiergarten rund um das Forsthaus „Scherbatzen“ führen.


Im Fürstlichen Thiergarten stehen viele hölzerne Bildstöcke, im Volksmund „Marterl“ genannt. Diese Marterl sind mit sehr schönen Bildern ausgestattet und tragen meistens Namen. Aufgestellt wurden diese Marterl zum Gedenken, wenn jemand auf tragische Weise zu Tode gekommen ist, oder zum Dank, wenn sich ein Unglück zum Guten gewendet hat. Die meisten Marterl entsprangen der künstlerischen Hand, der am 02.05.1955 verstorben Mutter des Fürsten Franz Josef. Ihre Signatur war „Margit(h)“ oder auch „Margaretha“. In der Zwischenzeit wurden einige dieser Marterl von dem ehemaligen Verwalter der Aschenbrennermarter, Lanzinger, ausgebessert oder neu gemalt.
Eine Auswahl dieser Marterl und andere schöne Punkte werdet Ihr im Rahmen dieses Multi-Caches anlaufen und der Geschichte des Fürstlichen Forsts damit ein Stückchen näher rücken!


Station 1: Wörlemarterl

N 49° 03,457’ O 12° 20,235’
UTM 33U E 305474 N 5437277

Vom Forsthaus Scherbatzen aus 50 m in westlicher Richtung befindet sich ein hölzerner Bildstock, das Wörlemarterl. Das Marterl wurde 19xx aufgestellt und von Marianne Kraft gemalt. In einer Nische erkennen wir den Hl. Martin, auf einem Pferd sitzend, der mit einem roten Mantel einen Mann zudeckt. Unter den Bild lesen wir: „Zum frommen Gedenken an Martin Wörle aus Stetten bei Neresheim, der am 27.02.19xx im 20. Lebensjahr hier beim Holzrücken verunglückt ist.“ Beim Aufarbeiten eines Windbruchs wurde er tot neben einem Stamm gefunden.
Am Marterl ist mehrmals die Jahreszahl (oben bewußt zensiert) des Unglücks angegeben. Die letzten beiden Stellen dieser Zahl (z.B. bei 1976 → 76) ergeben die erste Zahl, die Ihr für die Berechnung der Koordinaten des Final Caches benötigt.
A = ____________

Station 2: Scherbatzen

N 49° 03,467’ O 12° 20,275’
UTM 33U E 305524 N 5437293

Das idyllisch geschmückte Forsthaus Scherbatzen, das offiziell zur Gemeinde Altethann gehört, ist eine der bekanntesten Anlaufstellen im Fürstlichen Thiergarten. Zur Zeit lebt ein am Hof des Adelsgeschlechts von Thurn und Taxis beschäftigter hoher Bediensteter dort. Durch eine große Wildfütterung und einen kleinen Weiher hinter dem Wohnhaus ist dieser Ort durchaus eine interessante Anlaufstelle für Wanderer oder Radfahrer.
An der hölzernen Hauswand ist, versteckt von einigen Zweigen, ein Schild mit einer Hausnummer angebracht. Die Nummer auf dem Schild ergibt die nächste Zahl.
B = ____________

Station 3: Drei Marterl

N 49° 03,917’ O 12° 20,024’
UTM 33U E 305247 N 5438137

Die wohl bekannteste Marterlgruppe im Thiergarten stellt eine Ansammlung dreier Holzbildstöcke an einer Wegkreuzung ca. 3 km östlich der Aschenbrenner-Marter dar; die „Drei Marterl“. In ihrer Art und Zusammenstellung zueinander ähneln sie – zumindest von weitem – Totenbrettern. Die drei Bildstöcke, zwischen 118 cm und 122 cm hoch, tragen in ihren Nischen etwas verblaßte Bilder; der mittlere zeigt ein Motiv mit einem Hirsch, versehen mit dem Hubertuskreuz. Diese Drei Marterln, von der verstorbenen Fürstin aufgestellt, erinnern angeblich an drei Köhler, die hier verbrannt sind. Eine andere Version lautet: Hier wurden drei Waldarbeiter von einem Hirsch angegriffen und getötet.
Um die nächste Zahl zu erfahren, sind die beiden äußeren Bildstöcke von Relevanz. Was ist auf diesen zu erkennen?
Jeweils zwei Engel?   → C = 2
Jeweils zwei Tiere?   → C = 4
Links ein Tier und
rechts ein Engel?       → C = 6
C = ____________

Station 4: Bettelmann

N 49° 03,896’ O 12° 19,371’
UTM 33U E 304451 N 5438126

Auf dem Fahrweg, von den Drei Marterl zur Aschenbrenner-Marter, etwa 600 m nach der Station 3, finden wir auf der linken Seite einen hölzernen Bildstock, 144 cm hoch, den so genannten Bettelmann. Das gespachtelte Bild hinter Glas zeigt eine visionäre Erscheinung. Im Vordergrund erkennen wir einen sitzenden Mann mit einem weißen Bart, einen Hut in den Händen haltend. Über den Wolken schwebt eine Engelsfigur mit blauem Gewand und langen Haaren, die Hände ausbreitend.
Im linken Teil des Bildes sind Zweige eines Baumes zu erkennen. Von welcher Baumgattung stammen diese Äste?
Nadelbaum?     → D = 3
Laubbaum?       → D = 7
D = ____________

Station 5: Fürstenmarterl

N 49° 03,693’ O 12° 18,995’
UTM 33U E 303980 N 5437767

Ein Stückchen weiter, auf dem gleichen Fahrweg Richtung Aschenbrenner-Marter finden wir kurz nach der Abzweigung Steinbuckl auf der rechten Seite ein weiteres Marterl. Auf dem Bild sehen wir Maria mit dem Jesuskind. Die Innschrift lautet: „Maria Mater Gratiae“. An dieser Stelle brach sich Fürst Franz Josef im Jahr 1958 bei einem Pirschgang beide Arme, als er in eine tiefe Grube fiel. Aus diesem Grunde wurde das „Fürstenmarterl“, wie der 180 cm hohe Bildstock heißt, errichtet.
In der rechten unteren Ecke befindet sich der Name desjenigen, der das Marterl gemalt, bzw. renoviert hat. Wer ist das?
Fürstin Margaretha?     → E = 2
Verwalter Lanzinger?   → E = 8
Jemand anderes?         → E = 1
E = ____________

Final-Cache:

N 49° 03,x’     O 12° 19,y’

Um zum Final-Cache zu gelangen ist eine kleine Rechenaufgabe durchzuführen. Die Variablen x und y sind wie folgt zu berechnen:
x = (4*A) + (5*E) + (2*C) = ____________
y = (10*A) + (9*E) + (2*D) + B = ____________
Die errechneten Werte stellen eine dreistellige Zahl dar, die jeweils den Dezimalstellen der End-Koordinaten entsprechen.
N 49° 03, ____________’ O 12° 19, ____________’
(Bemerkung: Ein an den Koordinaten evtl. angetroffenes Hinweisschild „Vorsicht! Hochspannung Lebensgefahr!“ hat keine Gültigkeit!)


Hinweise:

  • Die Bearbeitung des Caches erfolgt am besten per Fahrrad; eine Wanderung empfiehlt sich wegen der weiten Wege und der großen Entfernung zum nächsten Parkplatz nicht. Zudem wurde darauf geachtet, eine eigens für Fahrradfahrer ansprechende Strecke zu wählen. Kraftfahrzeugen ist im Fürstlichen Forst die Durchfahrt verboten.
  • Die Stationen können prinzipiell in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden, um unnötige Umwege zu verhindern empfiehlt sich aber jeweils folgende Vorgehensweise:
  • von Forstmühle kommend: 3 – 4 – 5 – 1 – 2 – Final
  • von Bach/Ettersdorf/Frauenzell kommend: 1 – 2 - 3 – 4 – 5 – Final
  • von der Aschenbrenner-Marter kommend: 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Final
  • Alle Stationen können vor Ort bearbeitet werden; lediglich etwas Kopfrechenfertigkeiten sind erforderlich.
  • Während des Abarbeitens der Stationen bewegt man sich durchwegs auf gut befestigten Waldwegen, die auch mit einem gewöhnlichen Fahrrad (Trekking-Rad) noch recht gut zu befahren sind.
  • Der Cache befindet sich für nicht ortskundige Cacher relativ tief im Wald. Um unnötige Umwege zu vermeiden empfiehlt es sich die Tour und auch den Weg zum Startpunkt vorher gut zu planen. Dabei erweisen sich oft topographische Karten mit großem Maßstab als sehr hilfreich! Eine Anfahtsskizze bedindet sich im Listung weiter unten.
    Für die beim Cachen zurückzulegende Strecke mit knapp 100 zu überwindenden Höhenmetern bei ca. 4,5 km Länge benötigt ein ambitionierter Mountainbiker (ohne Lösen der Rätsel, sowie ohne Suchen des Verstecks) etwas weniger als 20 min. Weniger sportliche Fahrer müssen entsprechend länger einplanen. Auch für die Anfahrt muß zusätzlich Zeit eingeplant werden. Als Ausgangspunkt gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Von der Forstmühle (Wegpunkt 1) aus sind es ca. 2,5 km bergauf zur Station 3. Mit dem PKW anreisende Radfahrer können die dortige Parkgelegenheit nutzen, um dann auf dem kürzesten Weg zum Cache zu gelangen.
  • Von Bach aus bietet sich die Anfahrt durch das beeindruckende Perlbachtal, vorbei am Forsthaus „Steinbuckl“ weiter Richtung Norden, um bei der Station 1 zu beginnen, an. Diese Anfahrt wird wegen ihrer Länge und der großen Höhendifferenz nur für gute Mountainbiker empfohlen.
  • Von Wiensent, bzw. Ettersdorf aus kommend kann die Anfahrt über die gut ausgebaute Forstsraße von Ettersdorf aus über den „Totenkopf“ zum Forsthaus „Scherbatzen“ erfolgen (→ Station 2, bzw. 1). Auch dabei gilt es eine lange Steigung zu bewältigen.
  • Von Frauenzell/Brennberg aus kann man vom Weiler „Fischbehälter“ (Wegpunkt 2) aus starten und über den „Schutzengel“ weiter zum Forsthaus „Scherbatzen“ (→ Station 2, bzw. 1) gelangen. Auch diese Art der Anfahrt bietet sich für Cacher an, die mit dem PKW anreisen, da am Weiler „Fischbehälter“ eine Parkmöglichkeit besteht und es von dort über gute Waldwege nur etwa 3,2 km zum Cache sind.
  • „Es ist auch Dein Wald!“ – Umweltschutz:
  • Alle Stationen sind problemlos über befestigte Wege zu erreichen. Zur Schonung von Pflanzen und Tieren sind „Quer-Feld-Ein-Fahrten“ tunlichst zu vermeiden!
  • Kein Nacht-Cache! – Um das Wild nicht unnötig zu stören und vor allem, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen, da man bei Dunkelheit von Jägern mit Wild verwechselt werden könnte, sollte der Cache ausschließlich am Tag bearbeitet werden!
  • Das Suchen des Caches im Winter ist prinzipiell möglich, jedoch wegen der durch keinen Winterdienst bedingten schwierigen Wegeverhältnisse im Wald nicht ratsam (Verletzungsgefahr!)!

Anfahrtsskizze:

Additional Hints (Decrypt)

Svany va Ubym-Irefpuynt hagre Rvzre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)