Skip to Content

Traditional Geocache

Krummnussbaum Faehre

A cache by Grisuline & CityRunner Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 9/16/2012
In Niederösterreich, Austria
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Schneller und einfacher Tradi direkt am Donauradweg
Quick and easy Traditional Cache directly at EuroVelo 6


Der Cache ist bei der Anlegestelle der Donaufähre nach Marbach (Stromkilometer 2049,6) versteckt. – Fährbetrieb nur gegen Anmeldung (mind. 10 Personen). Mehr Infomationen unter www.marbach.at.

The cache is hidden near the landing of the ferry boat to Marbach. – Ferry boat operating only after booking (10 passengers minimum). For more infomation visit www.marbach.at (German only).


Krummnußbaum-Caches direkt am Donauradweg:
Krummnussbaum caches directly at EuroVelo 6:
GC3WY68 Krummnussbaum Hafen (~10–20 min.)
GC3WY73 Krummnussbaum Faehre (~5 min.)
GC5WPM3 Krummnussbaum 2049 (~5–10 min.)
GC4E9KY Krummnussbaum Altwasser (~5–10 min.)


Update: 02.06.2015 12:00


Zillen und Plätten
Bereits im Jahr 1319 wurde ein Urfahr (Überfuhr) mit Zillen und Plätten von Krummnußbaum nach Marbach, von wo der Böheimsteig ins Waldviertel führte, erwähnt. Der Name des Ortes "Krummnußbaum" ("Chrvombnuzpavn") leitet sich von den krummen Nussbäumen ab, welche damals bei den Fischerhütten an der Donau standen und somit als markante Wegweiser für die Donauquerung dienten. Die Herrschaft Krummnußbaum verpachtete die Überfuhr an den Donaugasthof, die Bewohner des Ortes konnten sich die freie Überfuhr durch Zahlung von Naturalien erkaufen. Große Einnahmen brachten vor allem die "tausenden" Wallfahrer, um das Jahr 1830 betrugen die Einnahmen im Mai etwa 600 Gulden.

Die Fliegende Brücke
Nach dem Bau der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn hielten für die Pilger nach Maria Taferl in Krummnußbaum sogar Eil- und Schnellzüge. Der bisherige Überfuhrbetrieb war diesem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und so beschloss die Gemeinde Marbach nach Übereinkunft mit der Herrschaft Krummnußbaum eine "Fliegende Brücke" zu errichten, welche am 1. Juli 1860 eingeweiht wurde – 33 Jahre vor jener in Pöchlarn.

Die Fliegende Brücke funktionierte ähnlich wie eine Rollfähre, nur wurde das Halteseil der Brücke nicht von einem Überspannungsseil festgehalten, sondern von etlichen schweren Ankern, welche in der Mitte des Stromes befestigt waren. Das Seil wurde durch etliche Furkelzillen (Furkel: große Gabel) über Wasser gehalten, welche die Bewegung des Seiles mitmachten. Durch Schrägstellen des Steuers gegen die Strömung wurde die Brücke, genau so wie die Rollfähre, zwischen den beiden Ufern hin und herbewegt. Kam ein Schiff, so musste das Fahrzeug stets auf Krummnußbaumer Seite sein, weil sich die Fahrtrinne für die Schiffe nahe dem Marbacher Ufer befand.

Die Rollfähre
1903 wurde die Fliegende Brücke zu einer Rollfähre umgebaut. An beiden Ufern wurden zwei hohe Gittermasten zur Befestigung des Führungsseils errichtet. Eine Laufrolle, an welcher das Halteseil der Rollfähre befestigt war, ist auf dem Führungsseil entlang gelaufen. Das Seil hatte eine Länge von 407 Metern (ohne Verankerung), einen Durchmesser von 48 Millimeter und wog 3,5 Tonnen. Die Rollfähre wurde 1925 erneuert. 1954 wurde eine neue, kleinere Rollfähre angeschafft, um im Winter leichter durch das Treibeis zu gelangen.

Die Motorfähre
Mit dem Bau des Kraftwerkes Melk musste Rollfähre eingestellt und durch das Fährschiff "Marbach" ersetzt werden. Aufgrund der geänderten Strömungsverhältnisse hätte die Rollfähre unter hohem Kostenaufwand mit einem Motor ausgestattet und außerdem das Führungsseils erneuert werden müssen. In der Chronik der Hauptschule Krummnußbaum ist zum 11. Februar 1982 zu lesen: “Heute nahm die neue Motorfähre ihren Betrieb auf. Innerhalb von einigen Stunden waren die Anlegestellen und die Rollfähre, mit der die Schüler noch am Morgen zur Schule kamen, abmontiert und abtransportiert. Die neue Motorfähre hat 60 Sitzplätze und ist modernst ausgerüstet (Radar) und fährt nach einem Fahrplan während die Rollfähre früher nach Bedarf fuhr.”

Der Ausflugsverkehr
Bedingt durch den Bau der Donaubrücke Klein Pöchlarn und einer Schulsprengeländerung wurde der teure Fährbetrieb entbehrlich und wurde am 28. Juni 2002 eingestellt. Seit 2003 ist das Fährschiff unter dem neuen Namen "MS Marbach" als Ausflugsschiff unterwegs, übernimmt aber bei Bedarf noch immer einen sporadischen Fährbetrieb.

Quellen: www.hochauer.net, www.marbach-donau.at (pdf), www.lifetime-marbach.at


Additional Hints (Decrypt)

Frgm qv ure qb! / [en] Fvg qbja!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

Find...

251 Logged Visits

Found it 246     Didn't find it 1     Temporarily Disable Listing 1     Enable Listing 1     Publish Listing 1     Owner Maintenance 1     

View Logbook | View the Image Gallery of 7 images

**Warning! Spoilers may be included in the descriptions or links.

Current Time:
Last Updated: on 9/23/2017 1:34:08 PM Pacific Daylight Time (8:34 PM GMT)
Rendered From:Unknown
Coordinates are in the WGS84 datum

Return to the Top of the Page