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Krähenfrass

Hidden : 11/05/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Bitte fursichtig bewegen sonst verharrt der Cache an Ort und Stelle. An das Logbuch kommt ihr "von hinten". Wenn ihr die "Dose" seht wisst ihr was gemeint ist ;)
 


Ich fand Raben und Krähen schon immer besonders interessant. Ich finde diese Tiere haben etwas sehr mystisches an sich. Nicht umsonst spielen sie in so vielen Sagen, Legenden, Märchen u.s.w. eine Rolle.... Und eben weil ich diese Tiere so mag habe ich ihnen diesen Cache gewidmet.

Die Rabenkrähe ist eine Unterart der Aaskrähe. Das Gefieder ist vollkommen schwarz, nur bei guter Beleuchtung glänzend. Mit etwa 47 cm Größe ist sie deutlich kleiner als der Kolkrabe. Die Rabenkrähe verfügt im Gegensatz zur Saatkrähe, mit der sie verwechselt werden kann, nicht über ein nacktes Gesicht und hat einen kräftigen, schwarzen Schnabel Eine ganze Anzahl von mittelgroßen Arten der Gattung Corvus aus der Familie der Rabenvögel bezeichnet man als »Krähen«, größere Formen dagegen als »Raben«. Beides sind recht ungenaue Sammelbegriffe, die noch dazu häufig durcheinandergeworfen und oft auch auf alle dunklen Rabenvögel gleichermaßen angewandt werden. In Europa leben als »typische« Krähen Saatkrähen und Aaskrähen, die wiederum in 2 schwarze und 4 grauschwarze Unterarten aufgegliedert sind.
Nebelkrähen nennt man die bis auf Kopf und Hals im Kleingefieder grau gefärbten Formen des östlichen Mitteleuropa, Rabenkrähen dagegen die völlig schwarzen westlicheren Vögel. Die Rabenkrähe gehört zu den am weitesten verbreiteten Vogelarten. Sie kommt in fast allen Lebensräumen vor. Ihre Nahrung sucht sie großteils auf dem Boden auf Grünländern, an Wegen und Säumen.
Zunehmend wandert die Rabenkrähe in Ortschaften ein, sofern ausreichend hohe Bäume zur Verfügung stehen. Der Landesbestand wird auf rd. 11.000 Paare geschätzt. Langfristig dürfte der Bestand stark angestiegen sein, was auch durch die Einwanderung in die Ortschaften bedingt ist. Hier findet sie durch ihre verringerte Scheu seit der Unterschutzstellung ähnlich wie Elster und Saatkrähe auch verbesserte nahrungsökologische Bedingungen vor. Ihre in Verhaltensexperimenten nachgewiesene hohe Intelligenz zeigt sich im Sozialverhalten und vor allem bei der Nahrungsbeschaffung. So wird berichtet, dass Rabenkrähen fremde Nester regelrecht auskundschaften und genau dann plündern, wenn diese nicht besetzt sind. Unnötige Störungen des Brutgeschäftes durch neugierige Vogelliebhaber können auf diese Weise indirekt zur Vernichtung der Brut der verscheuchten Eltern führen. Zu 'heidnischen' Zeiten wurden Raben von vielen Stämmen und Völkern (Indianer, Germanen, Perser) als Götter oder deren Begleiter verehrt. Bereits die Juden bezeichneten die Rabenvögel als unrein, da sie sich auch von Aas ernähren. Im christlichen Glauben wurden sie dann sogar zu Vögeln der Hexen und des Teufels. Der Ausdruck ‚Galgen- oder Totenvogel‘ stammt aus dem frühen Mittelalter. Er geht darauf zurück, dass Rabenvögel Erhängte als Nahrung zu schätzen gelernt hatten und sich in Folge dessen oft in der Nähe von Galgenbäumen aufhielten. Der sich daraus entwickelte Aberglaube ging teilweise so weit, dass die einfachen Leute fürchteten, sterben zu müssen, wenn sich eine Krähe oder ein Rabe in ihrer Nähe aufhielt! Den Rabenvögeln wurden aber auch positive Dinge nachgesagt: Von der Antike an bis hin zum heutigen Volksglauben gelten sie als zuverlässige Wetterpropheten. Den Wikingern dienten sie als Wegweiser während gefährlicher Seefahrten. Auch sollen Raben nach Legenden schon Mörder entlarvt und sich als Rächer von Mordtaten hervorgetan haben. Die Verbindung zum Teufel hat den Rabenvögeln im Mittelalter übel mitgespielt: Man verfolgte sie und hängte sie sogar zur 'Abschreckung des Bösen' an Häusern und Ställen auf. Aber auch heute noch haben viele Menschen eine Abneigung gegen diese wunderschönen und majestätischen Vögel.
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