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Jena bei Nacht Multi-cache

Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Mit dieser kleinen Runde duch die Jenaer Innenstadt möchte ich euch mal Jena bei Nacht zeigen.
Manche Gebäude wurden durch Licht so schön in Szene gesetzt das sie gleich ganz anders Wirken als am Tag.

Das Ganze startet vom Inselplatz aus, wo ihr euer Cachemobil abstellen könnt.
Dauern wird die Runde unter einer Stunde, so das auch nicht so viele Parkkosten anfallen.



Als erstes kommt ihr zur Stadtkirche Sankt Michael:

Die Kirche wurde von 1380 – 1508 im spätgotischen Stil erbaut, der Turm erhielt jedoch bereits eine Renaissancehaube, er wurde 1556 vollendet .
Am 19.3.1945 wurde die Kirche bei der Bombardierung der Innenstadt stark beschädigt.  Am 2.4.1955 konnte die wiederhergestellte Stadtkirche neu geweiht werden.
Erst 55 Jahre nach Kriegsende, am 26.5.2000, konnte das provisorische Turmdach durch eine Nachbildung der ursprünglichen Renaissancehaube ersetzt werden.

Hier solltet ihr besonderes Augenmerk auf den Eingangsbereich halten.

nun Geht es die Johannisstraße hoch zum Pulverturm und den letzten Resten der Historischen Stadtmauer:

Der Pulverturm ist ein Teil der alten Stadtmauer von Jena.Gegen 1300 war die Jenaer Stadtbefestigung soweit gediehen, dass man von einer geschlossenen Anlage sprechen konnte. Sie bestand aus Gräben, Mauern, Zwingerbereichen, 3 Tortürmen, 4 Eckbastionen und 12 nachträglich eingefügten Schalentürmen. Der Pulverturm an der Nordwestecke der Stadtmauer ist etwa 20 m hoch und hat 4 Geschosse mit Umgang. Zusammen mit dem rekonstruierten Wehrgang, dem Haus auf der Mauer und dem Johannistor ist dies der größte noch erhaltene Teil der früheren Jenaer Stadtbefestigung.Der Turm verfügt nur über einen einzigen Zugang, eine niedrige Pforte in rund 7 m Höhe. Diese Pforte ist über den rekonstruierten Wehrgang zu erreichen. Durch das nahegelegene Johannistor führte die alte Handelsstraße von Erfurt nach Altenburg. Eine von vier Vorstädten des mittelalterlichen Jena, die Johannisvorstadt, lag vor dem Ensemble.

Hier soltet ihr euch auf dem neu gestalteten Vorplatz umschauen.



Gleich daneben befindet sich das Johannistor:

Das Johannistor ist das einzig noch weitgehend erhaltende Stadttor im thüringischen Jena. Als Teil der alten Stadtmauer ist es über einem rekonstruierten Wehrgang mit dem Pulverturm verbunden. Erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts, als Folge der zunehmenden Verkehrsbelastung, wurde das äußere Vortor entfernt.[1] Bis zum Abriss der Häuser auf der Südseite der Johannisstraße um 1968 war das Johannistor der einzige westliche Zugang der Jenaer Altstadt.Erstmals urkundlich erwähnt wurde der westliche Torturm im Jahr 1304. Im 15. Jahrhundert erfolgte ein Umbau nach spätgotischen Vorbild, sowie der Anbau eines Erkers. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss mit 7,72 m x 7,85 m Kantenlänge. Die Gesamthöhe beträgt 31,70 m. Der einzige Zugang in den Turm erfolgte vom Wehrgang der Stadtmauer über eine schmale Pforte in 7,75 m Höhe über Grund. Im Inneren werden die folgenden Geschosse durch Leitern und Treppen erschlossen. Über der Durchfahrt des Tores befindet sich ein steinernes Gewölbe, im Zentrum mit einer Gußöffnung. Die weiteren Geschosse werden mit hölzernen Balken und Decken abgeschlossen. Die steinerne Turmpyramide, das Dach des Turmes, hat eine Höhe von 9,20 m, sie sitzt auf dem angedeuteten Umgang, der sich in 22,50 m Höhe über Grund befindet. Der Turm hat laut Baugutachten ein Gesamtgewicht von 2.181 Tonnen. Die Turmspitze, die als Giebelblume ausgeführt wurde, trug stets eine Wetterfahne.[2]Das Innere des Turmes wird überwiegend durch schmale Schlitzfenster erhellt, auch in der Turmspitze befinden sich mehrere Öffnungen als Rauchabzug. Im Mittelalter wurde der Turm von der Stadtwache genutzt, die auch die Brandwache für das Stadtgebiet zu gewährleisten hatte.Auf steinernen Konsolsteinen ragt ein Erker aus der Turmfassade hervor, im Volksmund wird er Käsekorb genannt. Einst schmückte auch eine Heiligenfigur den Turm, sie war unter einem steinernen Baldachin angebracht, von dem noch Reste erkennbar sind. Eine umfassende Sanierung des Tores wurde 1816 vorgenommen, die letzte wurde 2001 abgeschlossen.

Schaut euch hier mal die Wand genauer an.


Nun geht es zu einem etwas neuerem Gebäude, der Goehte Galerie Jena:
 

Auf einer Verkaufsfläche von über 29.000 Quadratmetern bieten 75 Geschäfte eine große Auswahl an Mode, Dienstleistungen und Gastronomie an. Auch eine Vielzahl von Büros und Arztpraxen befinden sich in der Goethe Galerie bzw. deren Nähe.Ständig wechselnde Ausstellungen und Präsentationen laden zum Verweilen ein.Auch die außergewöhnliche Architektur, welche denkmalgeschützte Bauteile mit neuen Gebäuden verbindet, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die Einkaufspassage wird von einem großen Glasdach überspannt. So macht Einkaufen und Erleben wirklich Spaß.

Genießt das Lichtspektakel vor dem Haupteingang.


Noch etwas weiter die Straße runter und ihr steht vor dem Theaterhaus:
 

Von 1987 bis zur Wiedervereinigung 1990 blieb das Theater baupolizeilich gesperrt und verkam zusehends. Die Räume wurden von der Stadtverwaltung als Lager genutzt; der Vorplatz war von Brettern eingezäunt. Theater gespielt wurde im nahe gelegenen Capitol-Kino. Erst im Frühjahr 1990 eröffnete eine Geraer Inszenierung das „theater auf der hinterbühne“. Begleitet von intensiven Diskussionen über die Zukunft des Jenaer Theaters, nutzten die Theatermitarbeiter die Ruine in der Zwischenzeit und zeigten vor hundert alten Kinositzen Kleinkunst, Kabarett und kleinere Kammerspiele.

Im Juli 1993 gründete sich schließlich die heutige Theaterhaus Jena gGmbH. Der damalige Kulturdezernent Klaus Hattenbach schuf ein Ensemble aus ABM-Stellen. Unter dem Spielzeitmotto „WüsteGegenZeit“ eröffnete am 29. November 1991 die neue künstlerische Leitung um Horst-J. Lonius und Sven Schlötcke mit einem 10-köpfigen Schauspielensemble das Theaterhaus Jena. Jenas Theater hatte zwar kein Zuschauerhaus mehr, dafür aber nach über 40 Jahren endlich wieder ein eigenes Ensemble. Gespielt wurde weiterhin auf der notdürftig hergerichteten großen Bühne, aber auch in anderen Räumlichkeiten des alten Bühnenhauses. Unter dem neuen Logo des zornigen Theaterengels (beigesteuert durch den Berliner Grafiker Henning Wagenbreth) arbeitete das Ensemble mit einer vergleichsweise schlanken Verwaltung, flachen Hierarchien und einem minimalen Budget. Es verstand sich als Forschungslabor für zeitgenössische Theaterstrukturen und eine neue Theatersprache.

Doch die Zukunft dieses Modells war alles andere als geklärt. Verschiedenen utopischen Entwürfen (u.a. durch Friedensreich Hundertwasser) und Gerüchten (u.a. einer erneuten Übernahme der Jenaer Spielstätte durch das Nationaltheater Weimar) folgte 1992 eine politische Abstimmung zwischen zwei Entwicklungskonzepten für das Jenaer Theater: dem Kulturamtsleiter Norbert Reif schwebte eine Nutzung als Plattform und überregionale freie Bühne für Kooperationsprojekte im Rahmen einer jenaweiten „Kulturmanagement GmbH“ vor (analog zum heutigen Eigenbetrieb JenaKultur); das Team um Sven Schlötcke dagegen schlug eine weitere Zwischennutzung der bestehenden Ruine in eigener Trägerschaft vor und orientierte sich an dem Modell der frühen Schaubühne oder des Theaters an der Ruhr in Mülheim. Unter massiver Unterstützung durch die Jenaer Bevölkerung und überregionale Fachleute (u.a. Heiner Müller oder Frank Castorf) setzte sich schließlich der zweite Vorschlag durch. Im Juli 1993 wurde die Theaterhaus Jena gGmbH gegründet, die sich zu gleichen Teilen aus Zuschüssen des Landes und der Stadt finanziert. Das Besondere an dieser Rechtsform: alle 13 Gesellschafter waren Mitarbeiter des Hauses. Seitdem bestimmen die Gesellschafter zwei turnusmäßig wechselnde Geschäftsführer.

Im Umgang mit der baulichen Situation verfolgt die Theaterhaus gGmbH seit ihrer Gründung konsequent eine dreigleisige Strategie: für verbesserte Arbeits- und Probenbedingungen soll auf dem Hinterhof ein so genannter Funktionsanbau entstehen; der Bühnenturm wird nach seiner grundsätzlichen Sanierung im Jahr 1999 auch weiterhin als Spielstätte erhalten und technisch nach und nach verbessert; der 2006 und 2007 sanierte Vorplatz wird mit dem seit 1997 jährlich zur Eröffnung der Jenaer Kulturarena stattfindenden Sommerspektakel und anderen temporären Aktivitäten belebt: mit Ideenwettbewerben (z.B. gemeinsam mit der Bauhaus-Universität Weimar), temporären Festivals und Bespielungen konnte es so gelingen, diese urbane Freifläche trotz zwischenzeitlich andersartiger Planungen für kulturelle Aktivitäten zu bewahren


Hier braucht ihr auch nur den Schriftzug am Gebäude etwas näher anschauen.



Weiter gehts zum Phyletischen Museum:



Das Phyletische Museum ist ein von Ernst Haeckel begründetes Museum zur Phylogenese in Jena.Der Grundstein des Museums wurde am 28. August 1907, an dem sich der Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes jährte, gelegt. Ernst Haeckel schenkte das Gebäude am 30. Juli 1908 der Friedrich-Schiller-Universität Jena anlässlich deren 350-jährigen Bestehens. Das Phyletische Museum wurde aus Stiftungsgeldern errichtet.Es sollte von Anfang an nicht nur ein Naturkundemuseum sein, sondern die Entwicklung des Lebens vermitteln. Bis heute ist die Darstellung von Phylogenese (Stammesgeschichte) und Evolutionstheorie zusammen mit der Begegnung von Kunst und Natur das Hauptanliegen des Phyletischen Museums. Heute ist das Museum Teil des Institutes für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Universität Jena. Es beherbergt umfangreiche zoologisch-paläontologische Sammlungen mit über 500.000 Stücken. Die Sammlungsgeschichte geht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Es finden sich heute noch originale Stücke aus der Zeit, als Goethe Leiter der anatomisch-zoologischen Sammlung war.Das Phyletische Museum zählt jährlich über 300 Schulklassen und 20.000 Besucher. Dank der Unterstützung vieler Förderer konnten seit 1995 mehr als zwanzig Sonderausstellungen präsentiert werden.

Genießt den neu gestalteten Vorplatz.



Langsam nähert sich unsere Tour dem Ende aber wir müssen noch am Volksbad anhalten:

 

Das Volksbad in Jena war eine öffentliche Badeanstalt, die zwischen 1907 und 1909 vom Jenaer Volksbad-Verein erbaut und zuletzt von der Jenaer Bäder und Freizeit GmbH betrieben wurde.Zu dieser Zeit entstanden in Europa in vielen Städten Volksbäder. Für Jena wurde der Architekt Wilhelm Werdelmann, Direktor der Kunstgewerbeschule Barmen, ausgewählt. Er hatte bereits Erfahrungen mit dem Bau von Bädern und verstand es, Funktionalität und zeitgenössisches Architekturverständnis zu verbinden.Die Baukosten beliefen sich auf 450.000 Mark. Der Bau wurde von der Carl-Zeiss-Stiftung, der Sparkasse Jena und der Stadt finanziell unterstützt. Das Jenaer Volksbad ist ein Winkelbau mit nicht mittig angeordnetem Turm, Treppengiebeln und Erkern. Die Fassade ist aus einheimischem Kalkstein. Ursprünglich war es mit Schwimmbecken, Wannen- und Brausebädern, medizinischen Bädern, Wäscherei und Restaurant ausgestattet.Zwischen 1983 und 1987 erfolgten Umbauten, die originale Ausstattung wurde nur teilweise beibehalten. Danach konnte – nach zehn Jahren Unterbrechung – der Badebetrieb wieder aufgenommen werden.Das Bad wurde 2001 endgültig geschlossen, es begann eine öffentliche Diskussion über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes. Bis 2004 wurde kein gewerbliches Nutzungskonzept vorgelegt; der Jenaer Stadtrat beschloss, das Volksbad als Zentrum für Kultur und Bildung zu nutzen. Die Badehalle war bereits vorher als Ersatzspielstätte für das Jenaer Theaterhaus genutzt worden. 2007 wurde das Volksbad zum Domizil des städtischen Eigenbetriebes „JenaKultur“. Es wurde ein zusätzlicher unterkellerter Anbau im ehemaligen Hofbereich errichtet. Weiterhin wurden Büro-, Technik- und Lagerräume eingerichtet. Im ehemaligen Schwimmbeckenbereich entstand ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, in dem seit der Wiedereröffnung des Volksbades am 30. November 2007 z. B. Konzerte und Kongresse stattfinden. Im Keller wurde der überwiegende Teil des Fundus des Stadtmuseums untergebracht. Weitere Räume werden von der Volkshochschule genutzt. Beim Umbau wurde Wert darauf gelegt, dass die ehemalige Nutzung als Volksbad ablesbar blieb.


Genießt auch hier das Leuchtspektakel und schaut euch den Turm genauer an.



Nun auf zur letzten Station, der Stoy Schule Jena:
 

Am 9. Dezember 1844 gründete Karl Volkmar Stoy das Jenaer Pädagogische Seminar mit einer Volksschule als Übungsschule. 1858 wurde ein neues Schulgebäude der Seminarübungsschule - die „Johann-Friedrich-Schule“ - eingeweiht.Stoy war der Stadt Jena nicht nur durch seine pädagogische Arbeit verbunden, sondern die „Stoyschen Erziehungsanstalten" und seine spätere Wirkungsstätte, die „Johann-Friedrich-Schule" befanden sich exakt auf dem Gelände der heutigen Schule.Ein hinter der Turnhalle in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert aufgestelltes Denkmal wurde umgesetzt und steht heute auf dem Schulhof der Schule.Seit dem 5. September 2002 trägt das Staatliche Berufsschulzentrum Wirtschaft & Verwaltung Jena den Namen des Universitätspädagogen Karl Volkmar Stoy.

Schaut euch das Gebäude etwas genauer an.


So unsere Runde ist geschafft nun könnt Ihr die ermittelten Werte in Koordinaten umwandeln und euch ans Final machen.
Ich hoffe die Runde hatt Spaß gemacht:

 


 



 

 


 

 

 


Additional Hints (Decrypt)

ibeüoretruraq Anab nz tnam yvaxra Xryyresrafgre na Zrgnyygrvy
n,p,q,,s,u = trenqr
o,r (anpu DF), t = hatrenqr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)