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Geologisches Fenster am Hubbühl

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Hidden : 01/06/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Als Fenster oder tektonisches Fenster wird in der Geologie ein durch Erosion oder horizontale Erdkrustenbewegungen freigelegter (aufgeschlossener) Teil des Untergrundes einer tektonischen Decke bezeichnet. Sie kommen häufig in jenen Faltengebirgen wie den Alpen vor, deren Aufbau (Tektonik) stark durch Überschiebungen geprägt ist.




Vom Parkplatz aus geht es durch die Weinberge zu den obigen Koordinaten. Dort angekommen könnt ihr die bunten Mergel des Mittleren Keupers bewundern.

Die Bezeichnung Keuper stammt ursprünglich von dem fränkischen Begriff Kipper“ oder “Keiper“ und bezeichnet weiche, brökelig zerfallende Schichten. Diese sind hier als Folge von roten, violetten, grünen und grauen Lagen zu erkennen.


Vor ca. 200 Mio. Jahren bildete das Germanische Becken den Ablagerungsraum eines Nebenmeeres, das zeitweilig vom offenen Ozean getrennt war. Im Wechselbereich von Land- und Meereseinflüssen wurden hier überwiegend tonige Sedimente, mit unterschiedlichen Anteilen von Kalk und Sand abgelagert.


Die zeitweilig unruhigen Ablagerungsverhältnisse — erkennbar hier an verfestigtem und nach darauffolgender Erosion erneut transportiertem Gesteinsmaterial - sind verantwortlich für den unsteten geschwungenen Schichtenverlauf im unteren Bereich. Durch Auslaugung von Gips in den unterlagernden Grundgipsschichten und dem nachfolgendem Einbrechen der Hohlräume blieben weitere Bewegungen bis heute aktiv.


Neben dem entfestigten, teils tonig verwitterten Mergel. dessen Grün- und Rotfärbung von der Wertigkeit des eingelagerten Eisengehalts (zwei- und dreiwertig) herrührt, sind helle Lagen von Gipsresiduen (=kalkige Auslaugungsrückstände) erkennbar. Die grauen, harten Steinmergel-Lagen im oberen Bereich sind von kalkiger dolomitischer Zusammensetzung. Fossilien, z. B. Fischschuppenreste, sind eher selten zu finden.


Die Bunten Mergel wurden bis in die heutigen Tage zur Bodenverbesserung der vorherrschenden schweren Tonböden in die Weinberge eingebracht.

 

Bitte beantwortet uns folgende Fragen:

- Was meint ihr, die Steine in den weißen Bändern (es liegen genügend auf dem Boden man muss nicht klettern) sind die aus Gips oder Kalk?

- Wie habt ihr den Unterschied vor Ort festgestellt, was für Möglichkeiten hattet ihr?
(Bringt doch ein kleines Gefäss mit ein paar ml Essig mit und träufelt es auf so einen weißen Stein um zu sehen ob etwas passiert)

- Schätzt doch mal was für eine Länge der Aufschluss hat?

Die Antworten schickt uns bitte in einer Nachricht über unser Profil
Ihr dürft sofort loggen, wir melden uns wenn etwas nicht stimmt.

Ganz wichtig, bitte zerstört nichts und schützt die Natur, klettert nicht an der Wand!

Über ein Foto vor Ort zu Eurem Log würden wir uns sehr freuen.

Es grüßen die Hoppels

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