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"Glubschi" im Geologischen Garten Bochum

A cache by fellbuendel Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 02/06/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Hallo, ich bin Glubschi und vielleicht hast Du ja Lust mich durch die faszinierenden Erdzeitalter zu begleiten, die man hier im Geologischen Garten von Bochum findet.(MASSBAND mitbringen)

Wusstest Du, dass hier 3 verschiedene Erdzeitalter zu sehen sind, die bis zu 358 Mio. Jahre alt sind??? Ja, da machst Du jetzt aber so große Augen wie ich sie habe und nun weißt Du auch woher der Name „Glubschi“ kommt enlightened. Fangen wir mit dem Zeitalter Karbon an, das vor 358 Mio. Jahren begann und 296 Mio. Jahre vor unserer Zeit endete. Weiter geht es über die Kreidezeit, die 142-65 Mio. Jahre zurückliegt. Zum Schluss noch die Quartärzeit vor 1,8 Mio. Jahre bis heute. Wenn man so darüber nachdenkt, dann sind wir alle eigentlich sehr klein, jung und unbedeutend.

In der Zeit des Oberkarbons würden wir in Bochum nun vermutlich am Strand liegen und ein kühles Getränk zu uns nehmen, da zu dieser Zeit hier ein tropisches Meer war. Glaubst Du etwa nicht???? Ha, daaaaaas dachte ich mir schon und daher hier eine Aufgabe für Dich, damit wir Dein hier erworbenes Wissen mal testen können und du dich bei erfolgreichem Absolvieren der Aufgaben, in die Logliste eintragen darfst smiley

Aufgabe 1: An Station 9 findest Du die Küstenklippe. Nun kannst Du mir sicherlich sagen, welcher Stein härter ist. Der „Siltstein“ oder der als Festlandklippe aus dem Meer heraus ragende „Dickebank“-Sandstein?

 

Nun, da Du mir und meinen AUGEN jetzt glaubst, dass hier mal ein flaches Meer war, kann ich Dir auch erzählen, dass dieser Randbereich immer wieder von abgestorbenen Pflanzenresten bedeckt wurde, aus denen dann durch den natürlichen Prozess der Inkohlung Steinkohle entstand. Diese haben so spaßige Namen wie: Dickebank, Dünnebank und Wasserfall.

Aufgabe 2: An Station 2 siehst Du im unteren Teil der Gesteinswand Schichten aus Siltsteinen und ein Kohleflöz der Oberkarbonzeit (320-269 Mio. Jahre). Dieses Flöz hier hat den Namen „Wasserfall“ und ich würde gerne von dir wissen, wie hoch dieser „Wasserfall“ in Metern (geschätzt) ist?

In der jüngsten erdgeschichtlichen Epoche, der Quartärzeit, in der wir immer noch leben, kam es immer wieder zu Klimaschwankungen, die zu diversen Eiszeiten führten. In den letzten 80.000 Jahren passierte es 3-mal, dass Gletscher Gesteinsbrocken aus Skandinavien hierher transportierten, die wir als Findlinge kennen.

Aufgabe 3: An Station 10 sitze ich mit meinen großen Augen auf einen groooooooßen Stein. Kannst Du mir sagen, wie dieser heißt? Als Hilfe für Dich, es ist der größte Stein.

Da hier das Schild wohl fehlt: Es ist der Orthogneis!

 

Komm, lass uns weiter gehen…Nicht faul rumstehen hier . Dahinten sind sehr interessante Abdrücke verkohlter Bäume, die man in Kohleflözen der Region gefunden hat. Falls Du es noch nicht weißt, das sind Schuppenbäume, die in der  . . . . . .zeit wuchsen. Tja und damit sind wir schon bei deiner nächsten Aufgabe.

Aufgabe 4: An Station 16 findest Du diese Bäume. Aus welcher Zeit stammen sie und wie hoch schätzt Du das größte Exemplar ?

Weiter geht es zu dem Thema Schichtung und Klüftung, das Du an Station 1 findest. Hier blickst Du auf ein Paket aus Gesteinen, das durch zwei unterschiedliche Trennflächen gezeichnet ist. Die Schichtflächen stellen die Grenze von Silt- und Sandstein dar, die aus der Oberkarbonzeit stammen. Die Kluftflächen entstanden später und sind auf ein Zerreißen der Pakete bei der Faltung zurückzuführen.

Aufgabe 5: An Station 1 kannst Du die unterschiedlichen Trennflächen sehen. Die eine Fläche ist eher senkrecht, während die andere sich in einem ca. ?? Winkel befindet.

 

Nun gucken wir uns mal zusammen an, was eine Überschiebung ist, welche wir an Station 3 finden. Diese Gesteine hier wurden in der jüngsten Karbonzeit verformt und dabei gefaltet. Beim Zerbrechen dieser Pakete wurden einzelne gegeneinander bewegt. Im zu sehenden Falle wurden 2 Gesteinspakete übereinander geschoben.

Aufgabe 6: An Station 3 findest du die „Ruschelzone“ (Gaaaaaaanz genau hin sehen). Wie dick ist diese Zone in der WAND (nicht auf Infotafel) geschätzt in cm?

Sooooo, das war es fast mit meiner kleinen Exkursion. Nun muss ich mich mal auf diesen Stein ausruhen, der den Namen ………….knolle trägt (siehe Bild).

Aufgabe 7: Suche den Stein, nenne mir seinen vollständigen Namen und messe den Umfang.

Aufgabe 8: Ein Bild von Dir / GPS auf dem Gelände wäre klasse. Dies ist aber freiwillig

 

Infos: GeoPark Ruhrgebiet / Bilder: Eigene

Um diesen EC zu loggen, musst du alle 7 Aufgaben lösen und dem Owner die Antworten per Mail schicken. In welcher Reihenfolge Du die Aufgaben angehst ist eigentlich egal. Ich empfehle die ganzen 17 Stationen in Augenschein zu nehmen. Es lohnt sich wirklich !! Du kannst dann sofort, nach Absendung der Antworten loggen. Falls was falsch sein sollte, wird Bohnie sich schon melden

Nun viel Spass wünschen euch Glubschi und Bohnie

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