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Ahlemer-Geos: Archiviert.

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Spuren der Erdgeschichte in der City

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Hidden : 03/29/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Es gibt Spuren der Erdgeschichte mitten in Hannover. Die in den Innenstädten häufig verwendeten Naturwerksteine an Gebäuden, Skulpturen oder Brunnen liefern optimale Möglichkeiten zum Studium der Gesteinskunde. Dabei bietet die Großflächigkeit der Werkstücke oft einen besseren Einblick in die Gesteine als der Herkunftsort selbst. Und es kann gezeigt werden, dass man die Geschichte unserer Erde leicht aus dem Studium der Gesteine ableiten kann.

An den oben angegebenen Koordinaten steht ein Gebäude, dessen Fassade mit einem typischen Sandstein aus der näheren Umgebung verkleidet ist. Es handelt sich um einen feinkörnigen „Wealden-Sandstein“. Der Stein hat eine gelblich-graue Farbe, zum Teil liegen Texturen vor, die den Stein schlierenartig gestalten. Die Gelbfärbung kommt durch das Mineral Limonit zustande und die Graufärbung durch Kohlebestandteile. Durch die derzeitigen Umweltbedingungen wird Limonit im Stein gelöst und wandert an die Außenflächen der Werksteine, die der Verwitterung ausgesetzt sind und dunkeln nach. Dieser Prozess hat keine Wirkung auf die Festigkeit dieses Sandsteins.

Entstanden ist dieser Sandstein zur Zeit der Unterkreide, dem Berriasium. Zu dieser Zeit befand sich im Niedersächsischen Becken ein Binnenmeer, dass sich von den heutigen Niederlanden bis nach Braunschweig hinzog. Es war rund 250 Kilometer lang und hatte eine Breite von vermutlich 50 Kilometern. Sein südlicher Rand lag im Gebiet, welches heute die Bückeberge einnehmen. Hier ragte die Hildesheimer Halbinsel in das Binnenmeer hinein und südlich lag eine Bucht mit einem Barrieresystem. Die Barriereinseln setzten sich aus einem gleichkörnigen, homogenen Quarzsand zusammen.

Das besondere an den Sandsteinplatten an der Gebäudefassade a. o. Koordinaten ist, das sie nicht poliert und entlang der natürlichen Schichtflächen gebrochen sind.  Sie zeigen dadurch die ursprüngliche Oberfläche der ehemaligen Sandsteinbänke mit allen typischen Strukturen, die in einem durch Wasserbewegung abgelagerten Sand auftreten können.

Bei den Sandsteinplatten bei diesem Gebäude sind neben den typischen Strukturen zwei  Besonderheiten hervor zu heben: Es  sind zum einen verschiedene Arten von Wellenrippeln sowie spezielle Strukturen, die auf abfließendes Wasser in der Sandschicht zurückgehen und zum anderen eine Fährte eines dreizehigen Dinosauriers, der durch den damals noch weichen, sandigen Schlamm lief, zu sehen.

Ursprünglich sind die Dinosaurierfüße in den weichen, nachgiebigen Grund getreten worden, welcher teilweise unter flacher Wasserabdeckung lag. Im flachen Wasser wurde in diesen so entstandenen Hohlformen sandiges Material eingeschwemmt. Im Zuge der Diagenese verfestigte sich der Sand zu Sandstein, wohingegen die feinkörnigen Schichten heute unverfestigt vorliegen. Beim Abbau der Sandsteinbänke zerbröckeln dann letztere. Aus diesem Grund bleiben so in der Regel nur die Ausfüllungen der Dinosaurierfußabdrücke auf den Schichtunterseiten. Quelle: Dr. Ute Richter Landesmuseum Hannover

LOGBEDINGUNGEN

Um den Earthcache loggen zu dürfen, musst Du zunächst folgende Fragen beantworten:

  1. Die Sandsteinplatten bei diesem Gebäude zeigen sehr schön die ursprüngliche Struktur der ehemaligen Sandsteinbänke.  Unter anderem sind zwei Besonderheiten besonders ausgeprägt zu sehen. Unter Berücksichtigung des Gitterplans nenne das Feld, das eine Dinosaurierspur enthält und das Feld, in dem Wellenrippel zu erkennen sind.  

  2. Warum ist von der Dinosaurierspur nur die Ausfüllung zu sehen?

  3. Im Feld "I2" weicht die Farbe der Sandsteinplatte deutlich von der üblichen gelblich-grauen Farbe ab. Welche Farbe hat der Stein und wie ist die Veränderung der Farbe zu erklären.

Der Log darf mit der Zusendung der Antworten an uns erfolgen. Sollte etwas falsch beantwortet sein, melden wir uns.

Additional Hints (No hints available.)



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